guten abend,
ist eine pestep. in knochen u.u. nachweisbar?
stichwort: tutanchamun
gruss dirk
guten abend,
ist eine pestep. in knochen u.u. nachweisbar?
stichwort: tutanchamun
gruss dirk
Hi Dirk,
der Fluch des Pharao war so weit ich mich entsinne irgendein Apsergillus Stamm…sprich ein Schimmelpilz, der u.U. mindestens genau so toxisch war…hab jetzt mein Mibi-Buch nich da um das nachzugucken…Pest in Knochen nachweisbar…ich bin mir nicht sicher, ob die Baks sich so einkapseln können, daß sie langfristig überleben…aber davon ab haben die keinen Tropismus fürs Knochenmark, sondern befallen eher Lymphsystem und periphere Organe…meine vorsichtige Schätzung zu Deiner Frage ist ein ‚eher unwahrscheinlich‘…wenn überhaupt wäre der Erreger nur noch molekulardiagnostisch am ehesten in Pestläsionen nachweisbar (DNA-basierte Methoden wie Polymerase Kettenreaktion). Apropos Läsionen…hätte der gute Tut-Ench Pest gehabt, wäre das auch an der Leiche sicher noch gut nachweisbar, eine so schwere Krankheit hinterläßt ziemlich deutliche Spuren…die Pilzbesiedelung kann hingegen post mortem auf der verwesenden, einbalsamierten Leiche stattgefunden haben.
Gruß
Felix
ist eine pestep. in knochen u.u. nachweisbar?
stichwort: tutanchamun
gruss dirk
…hätte der gute Tut-Ench
Pest gehabt, wäre das auch an der Leiche sicher noch gut
nachweisbar, eine so schwere Krankheit hinterläßt ziemlich
deutliche Spuren…
genau felix, das meinte ich: ist in knochengewebe pest nachweisbar? (evtl. gegen mordtheorie aufgrund des niedrigen alters selbiger person)
gruss dirk