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Phenanthren vielleicht?
Also Fenantren sagt mir nichts, aber ich kann Phenanthren bieten.
Aber wie Du unten in der italienischen Übersetzung siehst, dürfte es wohl das selbe sein.
Gandalf
C14H10, MR 178,23. Farblose Tafeln od. Blättchen, D. 0,980, Schmp. 101 °C, Sdp. 340 °C, subl. im Hochvak., leicht lösl. in Benzol, Ether, Eisessig, unlösl. in Wasser, Lsg. fluoresziert blau.
Vork.: Im Steinkohlenteer (5%) zusammen mit dem isomeren Anthracen. Perhydriertes P. bildet das Grundgerüst vieler Naturstoffe wie z. B. Morphin, Sterine, Gallensäuren, Harzsäuren, Digitalis-Glykoside, Saponine. P. bildet Mol.-Verb. mit Pikrinsäure u. ähnlichen Nitro-Verbindungen. Die Synth. von P. u. seinen Derivaten geht vielfach von Stilben u. dessen Derivaten aus (Pschorr-Synthese), in jüngerer Zeit v. a. photochem. durch Deiodierung geeigneter Derivate u. durch Dehydrocyclisierung.
Verw.: Zu Synth. von Farbstoffen, Arzneimitteln u. Herbiziden. Der Name wurde (1872) gewählt, um die Beziehung zu Biphenyl u. die Isomerie mit Anthracen anzudeuten.
Lit.: Beilstein E IV 5, 2297 ï Ullmann (4.) 14, 685 f.; (5.) A 13, 270 f.
E phenanthrene
F phénanthrène
I fenantrene
S fenantreno
Z 2902 90
CAS 85-01-8
Quelle: Römpp Lexikon Chemie – Version 2.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1999