eine 23 %ige Kochslazlösung hat z.B. einen Gefrierpunkt von
-20,6 °C
Wie im titel des postings suggeriert, existiert kein definierter schmelzpunkt für eine gefrorene Salzlösung, da die beiden festphasen ineinander nahezu „unlöslich“ sind.
Solche werte werden also immer durch ein leichtes „aneinfrieren“ einer lösung betimmt. („aneinfrieren“ deshalb weil das auskristallisierte wasser kein salz mehr enthält und somit der salzgehalt in der lösung steigt und der smp. sinkt)
übrigens hängt diese erniedrigung der gefriertemperatur einzig und allein von der im wasser gelösten stoffmenge ab, nicht von der art der substanz (gas, feststoff, flüssigkeit) (allerdings muss für ein mol NaCl mit 2 mol ionen gerechnet werden).
puuuh, war wahrscheinlich mehr als du wissen willst.
folgende Gleichung beschreibt den Zusammenhang zwischen „Gefriertemperatur“ und Salzkonzentration der Lösung einigermaßen.
Darin ist x die negative(!) „Gefriertemperatur“ und y jene Menge NaCl in g, die in genau 1 Liter Wasser gelöst werden muss.
Hier die Gleichung: y = -0,3728 * x^2 – 22,728 * x
für den Gefrierpunkt –10 °C muss also statt x dann –10 eingegeben werden. Das Ergebnis y ist dann die Salzmenge in Gramm, die in 1 Liter Wasser gelöst wird.
Beispielrechnung für –10 °C:
y= -0,3728*(-10)^2-22,728*(-10)
y= -37,28 + 227,28
y= 190
also müssen 190 g Salz in 1 Liter Wasser.
Die Tiefst-Temperatur liegt hier bei 20,6 °C mehr Salz (als 310 g) hat also keinen Zweck. Im Gegenteil, die Temperatur steigt wieder.