Hi.
Ja, okay.
Indem es zum Scherer geht und blökt: „Mäh, mäh! Schere mir meine Wolle runter.“
Ich meine jedoch Schafe, die quasi in freier Wildbahn leben. Sei es ausgerissene Schafe, oder früher, als Schafe noch nicht domestiziert waren.
Wer hat die armen Kerle von der ständig wachsenden Wolle befreit?
Produzierten Ur-Schafe nicht so viel Wolle, oder fiel sie irgendwann von selbst ab??
Markuss
P.S.: Die Frage kam mir, als ich einen Bericht von einem Schaf sah, dass über mehrere Jahre der Schur ‚entkam‘.
Hallo Markus,
die heutigen Hausschafe haben mit der ihnen am nächsten liegenden Wildform Ovis Ammon nicht mehr so sehr viel zu tun.
Wolle, die sich nicht wie bei allen haarigen Tieren durch Ausfallen und Nachwachsen selbst erneuert, und im zusammenhängenden Vlies, gibt es bei den vor etwa 6-7.000 Jahren domestizierten Schafen erst seit etwa 5.500 Jahren.
Heute bewegt sich der zu scherende Wollertrag zwischen
Danke dem Ovisexperten ! (owT)
Danke
Hi, dazu hab ich letztens mal einen Film gesehen, da hatte man (in Australien glaub ich) ein schaf gefangen und geschoren, was mehrere Jahre beim Zusammentreiben zur Schur abgehauen war. Dieses hatte schließlich 20kg Wolle auf dem Buckel.
A.
Sag ich ja
Hi A.
Genau das war der Anlass meiner Frage.
Markuss
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Hallo,
in geringen Mengen werden die Schafe die Wolle los, indem sie sich an Bäumen oder ähnlichem scheuern. Ich denke mal, dass die Ur-Schafe sich damit geholfen haben, falls ihnen denn mal ihr (wie von euch schon gesagt) damals nicht so extremes Haarkleid zu warm wurde.
Der Nachteil bei domestizierten „Wollbergen“ ist natürlich der, dass sie, je mehr Wolle sie tragen, mehr Dreck einfangen, wodurch unter Umständen ein Teil Wolle mehr wegfällt als sonst. Aber was solls - ich fürchte, dass auch solche Probleme früher oder später durch Zucht oder Genmanipulation oder weiß-der-Geier-was gelöst werden…
Grüße,
Terry