hallo,
kann mir jemand von euch sagen, warum so auffallend viele Blüten gerade 5 blütenblätter haben. steckt da irgeneine systematik dahinter? hat das was mit einem pentagramm zu tun? 
wäre echt nett, wenn ich nicht die einzige wäre, die sich darüber den kopf zerbricht.
)
tine
Hi tine,
ich weiß nur, dass dieses Tatsache (wenn sie denn stimmt, ich kann’s nicht prüfen) ganz sicher nicht mit dem Pentagramm zu tun hat, eher schon umgekehrt: Die Pflanzen sind von der Natur geschaffen worden, das Pentagramm hat sich der Mensch ausgedacht. Und dass die Natur den Menschen nachahmt, glaube ich nicht.
Gruß Ralf
hallo,
kann mir jemand von euch sagen, warum so auffallend viele
Blüten gerade 5 blütenblätter haben.
Hallo, Christina,
das ist wohl eher eine etwas selektive Wahrnehmung.
Es gibt genausoviele Blütenpflanzen, die dreizähligen, vierzähligen, sechstzähligen oder auch assymetrischen Blütenbau haben.
Es ist nur so, dass eine große Zahl von Nutzpflanzen zur Familie der Rosengewächse gehören (Apfel, Birne, Kirsche, Erdbeere, Pflaume etc), die zufälligerweise eine fünfzählige Blüte ausbilden.
Aber eine nahezu ebenso große Anzahl von Nutzpflanzen gehören zur vierzähligen Familie der Kreuzblütler (Alle Kohlarten, Raps, Rettiche, Radieschen, Salat etc)
steckt da irgeneine
systematik dahinter? hat das was mit einem pentagramm zu tun?
Naja, die Systematik halt, dass (irgend-)eine Anzahl von Kelch-, Blüten-, Staubblättern um eine Achse gruppiert werden müssen.
Das Pentagramm hat halt zufällig die gleiche Bedingung: Fünf Punkte, Kanten, Diagonalen stehen symmetrisch zu einander im Kreis herum 
Hoffe Dir damit einen Kopfwehgrund genommen zu haben.
Gruß
Eckard
5 Blütenblätter: Tipp!
Hi, Tine.
Es beantwortet zwar nicht deine Frage, aber trotzdem.
Falls du einmal eine Rose zur Hand hast, so dreh sie mal um, und betrachte die 5 Kelchblätter (das sind die grünen Blätter, die direkt an den farbigen Blütenblätter liegen) !
Normalerweise sind alle 5 Kelchblätter unterschiedlich differenziert. Die einen sind ganz kurz und mit einfacher Spitze, andere sind länger und haben kleinen Miniblättchen am Rand. Im Extremfall haben die längsten Kelchblätter sogar die Blütenfarbe angenommen.
Nun das Faszinierende: Schau dir die Reihenfolge der Differenzierung an, von ganz schlicht-kurz bis lang-ausgeprägt… Du wirst feststellen, dass die Anordnung immer im 5-Stern (Pentagramm) ist!!
Ich finde das so interessant, dass ich jedesmal, wenn ich eine Rose zur Hand habe, die Kelchblätter anschaue.
Markuss
Hier sieht man in etwa, das nicht alle gleich Kelchblätter gleich sind:
http://www.br-online.de/imperia/md/images/bayern/brk…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi tine,
Soweit ich weiß wird eine Seite bei einem Pentagramm im Verhältnis des Goldenen Schnitts geteilt. Dieser Goldene Schnitt scheint auch in der Natur sehr wichtig zu sein. Google doch mal ein bisschen zum Thema Goldener Schnitt und Pflanzen. Aber keine Garantie!
Gruß,
Sadjehuti
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Huhu!
Ich schätze, das ist einfach Zufall.
Aber es steckt schon eine Geschichte dahinter:
Die „höchstentwickelten“ Pflanzen (Biologen sagen lieber „differenziertesten“, weil das weniger wertend ist) auf unserem Planeten sind die Blütenpflanzen(Angiospermae, Biologien LIEBEN Fachbegriffe)
Und die wiederum kann man in Monocotyledonae und Dicotyledonae (Einkeimblättrige und Zweikeimblättrige) unterteilen.
Dicots (Das ist kein Fachbegriff, aber viel kürzer
) sind etwas komplizierter, haben netzartige Blattadern, meist Pfahlwurzeln und halt meistens 4 oder 5 Blütenblätter, weil die erste Dicotyle halt 5 Blütenblätter hatte.
Rein zufällig 
Beispiele:
Apfelbäume, Raps, Rosen, Ahorn, Eichen, Sonnenblumen, Gänseblümchen …
(Die „Blüten“ von Sonnenblumen und Gänseblümchen bestehen aus ziemlich vielen kleinen Blüten, die sich zu einer Scheinblüte zusammensammeln - nimm mal mit ner Lupe und ner Pinzette eine Gänseblümchenblüte auseinander - sogar die kleinen Einzeblüten haben 5 Blütenblätter)
Und Monocots haben halt parrallele Blattadern, faserige Wurzeln, und Blütenblätter in vielfachen von 3.
Monocots sind Gräser, Tulpen, Lilien, Orchideen.
Achte mal drauf!
Falls dich das weitergehend interessiert, gib einfach mal bei Google „Systematik“ und „Samenpflanzen“ ein.
(Das oben ist ungefähr 2 Semester Vorlesungen in einen Artikel zusammengefasst, also teilweise grob vereinfachend)
Ist halt ein recht umfangreiches Thema, beschäftigt einen im Biostudium ziemlich lange.
Hoffe, geholfen zu haben, Scrabz aka Philipp.
Goldener Schnitt?
Hi Sadjehuti,
Soweit ich weiß wird eine Seite bei einem Pentagramm im
Verhältnis des Goldenen Schnitts geteilt.
der Goldene Schnitt wird auch „Stetige Teilung“ genannt und besagt, dass zwei Strecken a und b das gleiche Längenverhältnis haben wie zwei Strecken b und c, wobei a = b + c:
!--------------!---------!
b c
Versuche mal, diese drei Strecken im Pentagramm zu finden - sollte Dir schwer fallen.
Gruß Ralf
Goldener Schnitt im Pentagramm!
Hi Sadjehuti,
Soweit ich weiß wird eine Seite bei einem Pentagramm im
Verhältnis des Goldenen Schnitts geteilt.der Goldene Schnitt wird auch „Stetige Teilung“ genannt und
besagt, dass zwei Strecken a und b das gleiche
Längenverhältnis haben wie zwei Strecken b und c, wobei a = b
Versuche mal, diese drei Strecken im Pentagramm zu finden -
sollte Dir schwer fallen.
Hallo Ralf.
Soll dein letzter Satz etwa sagen, dass der Goldenen Schnitt im Pentagramm nicht zu finden sei?
Doch, ist er sehr wohl:
Jede Strecke (= von einer Spitze zur anderen) wird von den anderen Strecken genau im Verhältnis des GS geteilt.
GS = WurzelAus(5)/2 -1/2 = 0,618…
/\
/ \
/ \
/ \
/ \
!------------+----------+------------! a = ganze Strecke
b / c \ b
(b+c)/a = GS
c/b = GS
Markuss
Hi leuts
Zum Thema Goldener Schnitt empfehle ich das Buch:
Kraft der Grenzen
hab aber keine Ahnung mehr wers geschrieben hat und auch nicht welcher
Verlag das war, habs gelesen und fands echt klasse.
MfG
micha