Hallo ihr Philosophen
Wenn eine B-Vorläuferzelle damit beginnt ein spezifisches Immunglobulin aus der Vielzahl von Möglichkeiten zu exprimieren, muss sich diese Zelle doch irgendwie merken welche Teile der DNA für dieses Immunglobulin verwendet wurde, um später als Plasmazelle weitere dieser Proteine bilden zu können.
Wird etwa das Transkript aufbewahrt?
Mit freundlichsten Grüßen
Micha
Hallo ihr Philosophen
Philosophen? Frag besser einen Biologen… 
Es gibt nicht für jeden möglichen Antikörper ein eigenes Gen - das wären Milliraden von Genen, nur für Immunglobuline!
Der Trick: die DNA enthält eine Reihe unterschiedlicher Regionen, die wild untereinander kombiniert werden können. Die Vielzahl unterschiedlicher möglicher IG’s resultiert aus den Kombinationsmöglichkeiten. Darüber hinaus schafft es die Zelle, für die Antigenbindungn besonders sensible Bereiche auch noch zu mutieren. Das sind sog. hypervariable Bereiche.
Nun bildet eine Plasmazelle aber nur einen bestimmten AK und nicht beliebige. Wie macht sie das? Wenn sich die Zelle differenziert, dann rekombiniert sie - zufällig - diese ganzen variablen und hypervariablen Bereiche des Genoms, so das ein Gen entsteht, welches einen ganz bestimmten AK codiert. Nun muß die Zelle noch zeigen, daß sie mit diesem AK nicht zufällig irgendein körpereigenes Antigen erkennt (das gibt dann eine Autoimmunerkrankung!). Wenn dieser Test ok ist, dann darf die Zelle überleben und auf ihren Einsatz warten (ansonsten wird sie „entfernt“).
Wird etwa das Transkript aufbewahrt?
Nein, sie braucht kein Transkript aufzubewahren, weil sie sich das Gen zusammenbastelt. Das Gen behält sie dann und kann davon bei bedarf beliebig viele Transkripte und AK’s herstellen.
Mit ebenso freundlichsten Grüßen
Jochen
Philosophen? Frag besser einen Biologen… 
Besser wäre das
Der Trick: die DNA enthält eine Reihe unterschiedlicher
Regionen, die wild untereinander kombiniert werden können. Die
Ganz so wild es nun auch nicht, aber rechnerisch ergibt sich trotzdem eine enorm große Zahl mit ganz vielen Nullen
muß die Zelle noch zeigen, daß sie mit diesem AK nicht
zufällig irgendein körpereigenes Antigen erkennt (das gibt
dann eine Autoimmunerkrankung!).
Nur der Vollständigkeit halber- Es überleben leider doch ein paar wenige, die in seltenen Fällen, zB bei Globalaktivierung durch Echinacea dann gefährlich werden.
Wenn dieser Test ok ist, dann
darf die Zelle überleben und auf ihren Einsatz warten
Und wenn sie zu lange warten muß, wird sie auch entfernt. Aber nun genug der Ergänzungen 
Gruß,
Lalle