Bestimmung des Wassergehaltes

Hallo Forum,

ich möchte den Wassergehalt eines Pulvers bestimmen. Habe in einem Buch gelesen es gibt eine Weender-Analyse (103 Grad, 3 Stunden) das wird dann als Trockenstubstanz bezeichnet. Jetzt gibt es aber folgendes Problem. Das Pulver enthält flüchtige Substanzen (Ameisensäure, ätherische Öle, andere flüchtige Substanzen). Wenn ich das auch 103 erhitze dann sind diese Substanzen doch auch weg… Wie also den Wassergehalt bestimmen ??

Danke.
Gerd.

Hallo Gerd

ich möchte den Wassergehalt eines Pulvers bestimmen. Habe in
einem Buch gelesen es gibt eine Weender-Analyse (103 Grad, 3
Stunden) das wird dann als Trockenstubstanz bezeichnet. Jetzt
gibt es aber folgendes Problem. Das Pulver enthält flüchtige
Substanzen (Ameisensäure, ätherische Öle, andere flüchtige
Substanzen). Wenn ich das auch 103 erhitze dann sind diese
Substanzen doch auch weg… Wie also den Wassergehalt
bestimmen ??

Da gibt´s IMHO nur zwei Möglichkeiten:
a) Die Organik komplett bestimmen (Qual. + Quant.) und in Abzug bringen, wenn man sicherstellen kann, daß sie nach Trocknung wirklich komplett raus ist
b) Karl-Fischer-Titration siehe: http://www.sigmaaldrich.com/img/assets/4242/fl_analy…

Gruß
Bernd

Hallo,

für pulverförmige Substanzen gibt es da noch eine nette Methode:

Pulver (abgewogen) kommt in ein Druckgefäß mit Barometer, dazu eine schwere Eisenkugel und eine Ampulle mit Karbid -> Druckgefäß verschließen und kräftig schüttel (Eisenkugel zerschlägt die Ampulle) -> Karbid + Wasser reagiert zu Ethin -> Druck steigt -> anhand des Druckanstieges wird der Wassergehalt an einer Tabelle abgelesen

Die Methode ist für die Bestimmung der Feuchte von Mauerwerk (aus Bohrmehl) gedacht. Das Druckgefäß müßten also Baugutachter haben. Vielleicht (so die Methode für deine Zwecke geeignet ist) kannst Du die das Teil ja mal ausborgen.

Gruß
Manfred