alles was, wie ein rückschritt in der evolution scheint ist in
wirklichkeit immer eine weiterentwicklung.
Was es allerdings mitunter mal geben kann ist ein rückschlag,
ein sog. atavismus. so gibt es z.b. menschen, bei denen nach
der geburt ein überbleibsel einer phylogenetisch früheren
schwanzanlage zu sehen ist.
Hallo,
waehrend ein Atavismus ein zufaelliger "Rueckfall" bei einem Individuum ist, wie Du ja sagst, suche ich nach einem "systematischen Rueckfall" einer ganzen Gruppe, zurueck zu etwas, was mal weit in der Vergangenheit wichtig war und Sinn machte, dann aber nicht mehr gebraucht wurde (oder sogar stoerend war - allerdings nicht kritisch), nun aber wieder aktiviert wird - evtl. fuer laengerfristig.
Ich kann mir vorstellen, dass das nicht selten passieren koennte, denn, es geht ja nicht so sehr um die "Zeit" als solche, sondern lediglich um die "Umstaende" denen z.B. wir uns anpassen muessen.
Von daher sind auch neue/alte Merkmale nicht unbedingt "ungerichtet" - aber, sicher, man koennte argumentieren, dass alles nur von Selektion in Krisenzeiten abhaengt, ob sich etwas weiterentwickelt (und durchsetzt) oder nicht.
Aber abgesehen von "Definitionen" - hat jemand evtl. ein Beispiel parat?
Sepp
Eine überzählige brustwarze ist ebenfalls ein solches
phänomen.
die evolution immer nach vorn gerichtet. außerdem sind
neuauftretende merkmale immer zufällig und ungerichtet
entstanden...
LG Alex:-)