Warum fliegen Schwalben tief...

Von: , Frage gestellt am So, 22. Aug 2004

...vor einem starken Regen oder einem Gewitter?

Ich nehme an es hat etwas mit dem Tiefdruck zu tun, dass die Insekten deswegen tiefer fliegen - und deswegen dann auch die Schwalben. Aber warum fliegen denn die Insekten tiefer?? Was hat der Luftdruck für Auswirkungen auf diese Tiere?

Danke!

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden 1 hilfreich
    Re: Warum fliegen Schwalben tief...

    Hallo!

    Die Insekten fliegen bei Regengefahr tiefer, um sich im Ernstfall schnell unter irgendwelchen Blättern verstecken zu können, wenn so ein Insekt im Flug von einem Regentropfen getroffen wird, werden ja die Flügel nass und verklebt und das Tierchen stürzt ab. Außer es ist sehr klein, dann wird es nämlich von dem Luftstrom, der sich vor einem Tropfen teilt, zur Seite mitgerissen, deshalb können kleine Mücken im Regen unbehelligt fliegen.

    Grüße
    Jojo

    • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Warum fliegen Schwalben tief...

      Hallo !

      Dann wissen also die Insekten, die vielleicht in 50 m Höhe fliegen, gleich regnets und das wird gefährlich. Also ab nach unten, dann bin ich schneller unter den Blättern!? Schon lustig!
      Vor kurzem gab es hier noch eine Diskussion darüber, dass Insekten dumm sind, da sie immer wie irre gegen eine Glasscheibe fliegen und nicht wissen, dass es Glas ist. Und jetzt diese Intelligenz der Mücken!

      Hoher Luftdruck erhöht den Auftrieb, so dass Insekten leichter nach oben kommen.
      Geringer Luftdruck (vor Gewitter) verringert den Auftrieb und die Insekten können keine Höhenflüge veranstalten.

      mfgConrad

      • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Warum fliegen Schwalben tief...

        Hallo Conrad! Dann wissen also die Insekten, die vielleicht in 50 m Höhe
        fliegen, gleich regnets und das wird gefährlich. Also ab nach
        unten, dann bin ich schneller unter den Blättern!? Schon
        lustig!
        Muss ja nicht von den Insekten gelernt sein, ein durch die Evolution hervorgebrachter Reflex tuts doch auch. Vor kurzem gab es hier noch eine Diskussion darüber, dass
        Insekten dumm sind, da sie immer wie irre gegen eine
        Glasscheibe fliegen und nicht wissen, dass es Glas ist. Und
        jetzt diese Intelligenz der Mücken!
        Glas hat ja auch noch nie einen sonderlich hohen Selektionsdruck ausgeübt *g*
        Aber was die Intelligenz bzw.Lernfähigkeit von Insekten angeht, denk ich nich das sie soo dumm sind wie Viele meinen. Natürlich ist die Lernfähigkeit auf bestimmten Gebieten ausgebildet, die für das jeweilige Insekt wichtich sind, ich denke zum Beispiel an Ameisen, die Wege durch ein Labyrinth auswendiglernen oder Bienen oder Taubenschwänzchen, die lernen, dass es nur in Plastikschälchen mit einer bestimmten Farbe Zuckerwasser gibt. Mit Labyrinthen und Glasscheiben muss sich halt eine Fliege in natürlicher Umgebung nicht abgeben, dafür kann sie sicherlich andere Dinge lernen, zum Beispiel Fressfeinde zu erkennen oder so etwas. Hoher Luftdruck erhöht den Auftrieb, so dass Insekten
        leichter nach oben kommen.
        Geringer Luftdruck (vor Gewitter) verringert den Auftrieb und
        die Insekten können keine Höhenflüge veranstalten.
        Ok, auchne Erklärung. Ist denn da der Luftdruckunterschied wirklich großgenug um das Flugverhalten der Insekten dermaßen zu beeinflussen?
        Oder vielleicht ists auchne Kombination von beidem?

        Grüße
        Jojo

  2. Antwort von nach 14 Stunden 1 hilfreich
    Deshalb

    Hi Lara, Ich nehme an es hat etwas mit dem Tiefdruck zu tun, dass die Insekten deswegen tiefer
    fliegen - und deswegen dann auch die Schwalben.
    So ist es. Was hat der Luftdruck für Auswirkungen auf diese Tiere?
    Die Mücken "schwimmen" in der Luft. Bei hohem Luftdruck ist die tragende Luft schwerer als bei niedrigem. Wir Menschen kennen das auch: Im Salzwasser schwimmen wir besser als im Süßwasser, bis hin zur Lake im Toten Meer, wo uns nicht einmal das Eintauchen mit Anstand gelingt.

    Ein hübsches Spielzeug, der Archimedische Taucher (http://www.muenster.org/uiw/fach/physik/lexikon/mech...), verdeutlicht das Prinzip: Der Fisch hat ungefähr die gleiche Dichte wie die umgebende Flüssigkeit und außerdem eine luftgefüllte Blase; ein kräftiger Druck auf den Stöpsel der Flasche verkleinert das Volumen der Blase, erhöht damit die Dichte des Schwimmkörpers und lässt ihn sinken.

    Gruß Ralf

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