Wodurch sind Nadelbäume in der Lage, die harten Umweltbedingungen des Winters zu ertragen? Erläuterne einige Bedingungen und Anpassungen…
Danke für eure Hilfe
Nina
Wodurch sind Nadelbäume in der Lage, die harten Umweltbedingungen des Winters zu ertragen? Erläuterne einige Bedingungen und Anpassungen…
Danke für eure Hilfe
Nina
Das einzige, was am Winter für Pflanzen schlimm ist, ist die Wassernot. Die Bildung von Eiskristallen läßt sich relativ leicht in den Griff bekommen (hoher Elektrolygehalt, Glycerin etc. -> „Frostschutzmittel“). Nur gibt’s im Winter verdammt wenig (flüssiges) Wasser. Die Pflanzen müssen de facto eine extreme Dürrezeit überstehen. Und an sowas sind die Koniferen bestens angepaßt (Nadeln mit dicker Wachsschicht überzogen, tiefliegende, festschließende Schließöffnungen -> kaum Transpiration, niedrige Stoffwechselraten).
Jochen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Und an sowas sind
die Koniferen bestens angepaßt (Nadeln
mit dicker Wachsschicht überzogen,
tiefliegende, festschließende
Schließöffnungen -> kaum
Transpiration, niedrige
Stoffwechselraten).
Die Lärche ist besonders raffiniert - sie wirft ihre Nadeln einfach ab. Wenn es darum ginge, nur die Winter zu überstehen, wären die Laubbäume mit dieser Taktik besser angepaßt als Nadelbäume. Der große Vorteil der Nadelbäume besteht darin, daß sie mit den bereits genannten Mechnismen ihre Stoffwechsel zwar herunterschrauben, aber im Gegensatz zu den Laubbäumen die Photosynthese nie ganz einstellen. Auf diese Weise können sie auch in Gegenden leben, in denen es ständig kalt ist.
CO2-Aufnahme
Erstmal danke für eure Hilfe, stimt es auch, dass die Nadelbäume ihr CO2 mehr in Bodennähe aufnehmen, da dort die Konzentration auf Grund von Bodenpflanzen, Bakterien und Wurzeln höher ist??