Saugvorgang Stechmücke

Von: , Frage gestellt am Di, 31. Aug 2004

Hi,

mein Unterarm signalisiert mir gerade, dass er von einer Mücke gestochen wurde und das nervt "tierisch" !

Damit ich mal einschätzen kann, ob diese Mücke in meinem Büro ist, stellen sich mir folgende Fragen:
1. Wie lange dauert eigentlich so ein Saugvorgang ?
2. Wieviel Zeit braucht ein Immunsystem in etwa, um einen roten, juckenden Hügel um die Einstichstelle hervorzurufen ?

Danke Euch,
Gruss, Lars

P.S. Noch etwas für's Interesse: gibt es eigentlich Untersuchungen, die beweisen (oder widerlegen), dass über eine "normale" Stechmücke unserer Breiten Retroviren (bes. AIDS) übertragen werden können ? Immerhin lebt ein Mückenweibchen mehr als 3 Monate und saugt alle 2 bis 3 Tage Blut (Quelle: http://www.senckenberg.de/expo/9707.htm).

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Saugvorgang Stechmücke

    Hallo Lars,

    Als ehemaliger Altrheinbewohner gebe ich mir mal einfach die Kompetenz hier zu antworten: 1. Wie lange dauert eigentlich so ein Saugvorgang ?
    Je nachdem, ob das Vieh gestört wird - wenn Du Dich bewegst, wird sie schon aufhören und davonfliegen. Ansonsten saugen die weniger als 10 Sekunden lang - meist aber eher so 3-4 Sekunden. 2. Wieviel Zeit braucht ein Immunsystem in etwa, um einen
    roten, juckenden Hügel um die Einstichstelle hervorzurufen ?
    Das sind Minuten - keine 10. Oft merkt man das Jucken und sieht noch die Mücke sich erheben. Es kommt aber auch drauf an, wie stark Deine Haut durchblutet und wie reizempfindlich sie ist. Das Jucken wird meist durch irgendeinen äußeren REiz ausgelöst (Ärmel, Hose usw.). Vorher merkt man den Stich manchmal gar nicht.
    Daher hilft in Ruhe lassen wesentlich besser, als kratzen :-) P.S. Noch etwas für's Interesse: gibt es eigentlich
    Untersuchungen, die beweisen (oder widerlegen), dass über eine
    "normale" Stechmücke unserer Breiten Retroviren (bes. AIDS)
    übertragen werden können ?
    Hm. Die Mücke "überträgt" ja kein Blut in das neue Opfer und ist auch nicht anfällig für diese Viren. Die Viren, die sie am Rüssel hat, sterben innerhalb von Sekunden. Das Risiko einer solchen Übertragung würde ich als extrem klein ansehen.


    Vampy

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Saugvorgang Stechmücke

      Hi Vampy P.S. Noch etwas für's Interesse: gibt es eigentlich
      Untersuchungen, die beweisen (oder widerlegen), dass über eine
      "normale" Stechmücke unserer Breiten Retroviren (bes. AIDS)
      übertragen werden können ?
      Hm. Die Mücke "überträgt" ja kein Blut in das neue Opfer und
      ist auch nicht anfällig für diese Viren. Die Viren, die sie am
      Rüssel hat, sterben innerhalb von Sekunden. Das Risiko einer
      solchen Übertragung würde ich als extrem klein ansehen.
      Zum Thema HIV hab ich da noch was sehr interessantes gefunden - wissenschaftlich leider nicht allzu tief: http://www2.t-online.ch/dyn/c/08/05/93/805930.html

      Schönen Abend noch,
      kauft Euch Mückennetze,
      Lars

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