Liebe WerWeisWasler,
Schwermetalle können im Körper nicht abgebaut werden. Lediglich die Überführung in andere Bindungsverhältnisse ist möglich. Ich habe eine Frage die speziell Metalle und Glutathion betrifft.
Glutathion hat eine Sulhydryl Gruppe. Dies ist bekanntlich ein begehrtes Ziel für Schwermetalle. In der Literatur wird dieses Bindungsverhältnis aber oft als negativ für den Körper dargestellt, da „Glutathion dabei inaktiviert wird und somit in geringerem Maße für den Fremdstoffmetabolismus vorhanden ist und eine geringere Entgiftung von anderen Xenobiotika stattfinden kann“.
Aber ist das Binden von Metallen an Glutathion nicht auch eine Art der Entgiftung? Das Metall kann somit keine anderen schlimmen Schädigungen (z.B. Bleineuropathie bei einer chronischen Bleiintoxikation, etc.) hervorrufen. Warum kann der Körper nicht einfach neues Glutathion bilden wie er das sowieso auch macht (Mir ist schon klar dass er dies macht. Aber wieso ist der Körper so im Verzug damit?) Und wieso kann der Metall-Glutathion Komlex nicht renal ausgeschieden werden?
cheers
Carsten