Was ist eigentlich das größte Insekt, dass
a) bei uns so rummacht
b) es irgendwo auf dieser Welt gibt?
Was ist eigentlich das größte Insekt, dass
a) bei uns so rummacht
b) es irgendwo auf dieser Welt gibt?
Hallo,
a) bei uns so rummacht
Keine Ahnung. Vielleicht die Hornisse. Die Königinen von denen werden ziemlich groß.
b) es irgendwo auf dieser Welt gibt?
Da gibt es mehrere Kandidaten (je nachdem, was „Größe“ sein soll):
http://ask.yahoo.com/ask/20011220.html
Grüße,
Anwar
Hallo Anwar,
Klick und … alles englisch. Nimm doch mal Rücksicht auf uns Analphabeten. Gibt’s (für mich lesbare) Namen, Beschreibungen und Bilder?
Gruß, Rainer
Hi
Das grösste bislang bekannte Insekt ist schon eine Weile tot:
Meganeuropsis permiana, eine Libelle mit ca 40 cm Körperlänge und bis ca 75 cm Flügelspannweite lebte im Perm (ist so 290 Millionen Jahre her)
http://www.ged.rwth-aachen.de/Ww/people/werner/image…
(Rekonstruktion)
Grüssle
Mike
(Fachmann für langweilige Felsformationen)
Was ist eigentlich das größte Insekt, dass
b) es irgendwo auf dieser Welt gibt?
Der größte Schmetterling ist der Kometfalter, den es auf Madagaskar gibt. Seine Flügelspannweite kann sogar über 30 cm erreichen.
Es gibt auch ziemlich große Gottesanbeterinnen, ihre Maße hab ich aber nicht im Kopf (Google gibt sicher was her
)
a) bei uns so rummacht
Wird wahrscheinlich auch ein Schmetterling sein …
abu
erweiterte Frage
Das war ja ein krass großer Kollege, dem will ich nicht begegnen. Habe aber mal irgendwann irgendwo gehört, dass Insekten aufgrund ihres „Beatmungssystems“ eine gewisse Größe nicht überschreiten können - ist da was Wahres dran, bzw. kennt jmd diese „Endgröße“?
Schönen Gruß, Ralle
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Was ist eigentlich das größte Insekt, dass
a) bei uns so rummacht
das sind in Mitteleuropa wahrscheinlich Käferarten wie Hirschkäfer (5 - 7 cm) und Nashornkäfer (ca 5 - 6 cm), dazu Libellen mit 8-10 cm Körperlänge und durchweg 12 cm Flügelspannweite, einige Schmetterlinge wie z. B. der Schwalbenschwanz (10 - 12 cm Spannweite)
b) es irgendwo auf dieser Welt gibt?
sind meines Wissens nach Schmetterlinge aus dem Amazonasgebiet.
Gruß Norbert
Hallo,
begegnen. Habe aber mal irgendwann irgendwo gehört, dass
Insekten aufgrund ihres „Beatmungssystems“ eine gewisse Größe
nicht überschreiten können - ist da was Wahres dran, bzw.
kennt jmd diese „Endgröße“?
der Unterschied besteht darin, dass die Insekten nicht aktiv atmen. Wirbeltiere haben Lungen (Kiemenatmer lassen wir mal außer acht), die eine riesige innere Oberfläche besitzen. Die Luft wird aktiv in die Lunge gesaugt und wieder herausgepresst. Dabei findet in der Lunge der Gasaustausch mit dem Blut statt.
Insekten besitzen kein Blut, das den Transport der Atemgase besorgt. Ihr Körper ist von einem Röhrensystem durchzogen (den Tracheen), durch die die Luft aufgrund der allgemeinen Luftbewegung bzw mit leichter Unterstützung durch die Bewegung der Körpermuskulatur strömt. Ist der Körper zu groß, reicht die normale Luftbewegung nicht um ihn mit Sauerstoff zu versorgen.
Wie groß ein Insekt sein kann, hängt von der Temperatur ab. Je wärmer, desto stärker die Luftbewegung und desto größer die maximale Insektengröße.
Gruß, Niels
Hallo.
Das war ja ein krass großer Kollege, dem will ich nicht
begegnen.
Hast recht - so was gibt’s inzwischen nur noch bei der Eierforz und nennt sich Hubschrauber …
Habe aber mal irgendwann irgendwo gehört, dass
Insekten aufgrund ihres „Beatmungssystems“ eine gewisse Größe
nicht überschreiten können - ist da was Wahres dran, bzw.
kennt jmd diese „Endgröße“?
Ich habe hinwiederum gehört, dass der größenbestimmende Faktor weniger die Tracheenatmung sei, wie sie schon vor mir jemand beschrub, sondern das Exoskelett - es ist wohl so, dass der Chitinpanzer ab einer bestimmten Größe (die ich Dir auch nicht sagen kann) so groß und schwer sein müsste, dass er das entsprechende Lebewesen quasi zermatscht; also eine Fliege mit eingebauter „Klatsche“ - wobei letzteres bei Menschen ja durchaus vorkommen soll …
Gruß kw
Hi,
ja das Exoskelett ist wohl in erster Linie der einschränkende Größenfaktor.
Anzumerken sei noch, dass eine komplett passive Sauerstoffdiffusion durch die Tracheen auch „normale“ Flieger bzw. deren Muskulatur nicht aussreichend versorgen könnte.
„Leistungsflieger“ haben daher eine Art Einspritzmotor als Antrieb. Gekoppelt mit der Auf- und Abbewegung der Flugmuskulatur werden auch die Tracheen mit frischer Luft vollgepumpt und ventiliert.
Fliegen haben einen cleveren Schnappmechanismus an Ihren Flügeln bzw. deren Verankerung, der nur ein Minimum an Muskelarbeit benötigt um ordentlich Gas zu geben.
„Technisch“ sind die kleinen Krabbler echt hochgerüstet
)
JD
Den Begriff „Größe“ kann man unterschiedlich auslegen.
Die größte Körperlänge und Spannweite haben in Deutschland wohl einige Libellenarten (Königslibellen (Anax), Mosaikjungfern (Aeshna) und Quelljungfern (Cordulegaster)). Zwei dieser Riesen, die Große Königslibelle (Anax imperator) und die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea), sind sogar sehr häufig.
Die Schwersten sind sicher die mitunter sehr großen Männchen des Hirschkäfers (Lucanus cervus).
Weltweit ist es bei der Gesamtkörperlänge wohl irgeneine Stabheuschrecke - da gibt es mehrere Riesenarten, bei der Flügelspannweite soll es mit 30 cm der brasilianische Eulenschmetterling Thysania agrippina sein. Das schwerste aller Insekten ist sicher der Riesenbockkäfer Titanus giganteus aus dem Amazonasgebiet.
Die lateinischen Namen kann man mit Erfolg in die Bildsuche von www.google.de eingeben - gerade eben ausprobiert.
Schöne Grüße, Eckhard