Gift im Essen

Von: , Frage gestellt am So, 19. Sep 2004

Hallo Wissende!

Muß mich Giftfrei ernähren. Das Zeug kostet aber im Bioladen eine schöne Stange Geld.
Was kann man im Supermarkt eigentlich kaufen ohne sich zu vergiften?
Welche Obst oder Gemüsesorten sind chemisch unbehandelt?
(z.b. Bananen, Kiwis, Pfirsiche, Gurken, Radieschen, Morrüben, Walnüsse, Erdnüsse..... ect.)

Wer weiss was?

Gruß,
celo

43 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Minuten 0 hilfreich
    Re: Gift im Essen

    Hi Cleo

    mich würd mal interessieren was genau du als Gift bezeichnest, und nicht in der Nahrung haben darfst?

    Immerhin ist z.B. Sauerstoff auch giftig für uns, er kann uns nur nix anhaben weil unser Hämoglobin in den roten Blutkörperchen den so schnell einfangen kann und somit unschädlich macht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Micha

  2. Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
    Re: Gift im Essen

    Hallo Celo

    meinst du mit giftfrei, unbehandelt, ungespritzt? in der Schweiz kriegt man in vielen Supermärkten auch Bio-Produkte. Die Auswahl ist nicht so riesig, wie bei den konventionell produzierten Produkten, und meistens Saisonbedingt.
    Je nachdem wo du wohnst hats vielleicht auch einen Bauern, der Direktverkauf betreibt. Frag da mal nach, wie das Gemüse produziert wird. (Da kriegste dann allerdings wahrscheinlich keine Bananen :-))

    Noch schwieriger ist es, sich mit Nahrungsmitteln einzudecken, die keine Zusatzstoffe haben. Es gibt auch viele Leute, die sind allergisch auf die Hilfsstoffe (sind in der Schweiz mit E... deklariert), die in den meisten Lebensmitteln sind. Da muss man dann schon oft die Inhaltsangaben gut studieren oder sich doch im Bioladen beraten lassen. Ausserdem muss man auf sämtliche Convinience-Produkte verzichten.
    Gruss
    Andrea

  3. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Gift im Essen

    Hallo, Muß mich Giftfrei ernähren.
    Wer sagt das und was für Gifte sollst du nicht essen?

    Bedenke, dass viele Nahrungsmittel bereits natürliches Gift enthalten: zB Tomaten, Rettiche, Zwiebeln, Spinat etc. Die Konzentrationen dieser Gifte sind nur so gering, dass sie einem Normalmenschen nicht schaden. Aber wenn du natürlich gar nix giftiges zu dir nehmen darfst...

    Gruss, Niels

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Gift im Essen

      Bedenke, dass viele Nahrungsmittel bereits natürliches Gift
      enthalten: zB Tomaten, Rettiche, Zwiebeln, Spinat etc. Die
      Konzentrationen dieser Gifte sind nur so gering, dass sie
      einem Normalmenschen nicht schaden. Aber wenn du natürlich gar
      nix giftiges zu dir nehmen darfst...
      Hallo! Ja hier muss ich Niels sehr recht geben, denn die Pflanzen wollen ja gar nicht gefressen/gegessen werden und haben daher eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe entwickelt, die sie u. a. auch vor Fraßfeinden schützen sollen. Das macht die Angiospermen (Blütenpflanzen) ja gerade so erfolgreich!!

      Aber das hört sich ja schlimm an bei Dir. Ich finde Witze wie "Nahrung einstellen" ziemlich mies. Es ist doch furchtbar, wenn man sogar auf Zucker oder Salz allergisch reagiert. Aber natürlich MUSST du diese Stoffe zu Dir nehmen! Was sagen denn die Ärzte?

      Ich wünsche Dir eine gute Besserung!

      Coccinella

  4. Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
    Re: Gift im Essen

    Hallo!

    ****mich würd mal interessieren was genau du als Gift bezeichnest, und nicht in der Nahrung haben darfst?****

    Salz, Konservierungsstoffe, Geschmaksverstärker, Zucker, E-xxxnr., Farbstoffe, Spritzmittel-Pestizide-Kunstdünger, Antibiotika und Medikamente in Rind und Schweinefleisch und Eier, BSE-Virus, Schweinepest, Geflügelpest, Pralinen, Schokolade, ect....


    Ein Gärtner aus Österreich hat mal erzählt: Wenn die Erde für Gemüseanbau frisch mit den entsprechenden Mittelchen behandelt wurde, soll man es vermeiden mit Gummisolen darauf zu laufen, da sich diese Auflösen könnten.

    Wenn man im Frühjahr und Sommer über die Felder geht, währe nicht selten eine Gasmaske wünschenswert, wenn ein Bauer in der Nähe sein Gift auf das Getreide ausbringt, aus dem dann unser täglich Brot hergestellt wird.

    Gift hat die Eigenschaft zu töten. Wenn ich eine hohe Dosis zu mir nehme, ist es gleich aus. Wenn ich es auf 20 Jahre verteilt in kleinen Mengen zu mir nehme, ist es ein gaaanz langsamer Tod.

    Ich hatte alle Anzeichen schwerer Arthrose. Lt. unserer klugen Weisskittel ist diese Unheilbar. Ich habe nur meine Ernährung umgestellt, das ist alles! Ich brauche keine künstlichen Hüften und Knie usw.

    Aber meine Fragen hat leider niemand beantwortet! Ich dachte die Biologen kennen sich bezüglich Ernährung aus.

    schönen Gruß,
    celo

    • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
      Re^2: Gift im Essen

      ****mich würd mal interessieren was genau du als Gift
      bezeichnest, und nicht in der Nahrung haben darfst?****

      Salz, Konservierungsstoffe, Geschmaksverstärker, Zucker,
      E-xxxnr., Farbstoffe, Spritzmittel-Pestizide-Kunstdünger,
      Antibiotika und Medikamente in Rind und Schweinefleisch und
      Eier, BSE-Virus, Schweinepest, Geflügelpest, Pralinen,
      Schokolade, ect....
      Wenn für Dich sogar Salz und Zucker giftig sind, dann hast Du ein echtes Problem. Vor solchen "Giften" kannst Du Dich nur durch konsequente Einstellung jeglicher Nahrungsaufnahme schützen. Das soll auf Dauer aber auch nicht sehr gesund sein. Gift hat die Eigenschaft zu töten. Wenn ich eine hohe Dosis zu
      mir nehme, ist es gleich aus. Wenn ich es auf 20 Jahre
      verteilt in kleinen Mengen zu mir nehme, ist es ein gaaanz
      langsamer Tod.
      So simpel ist das leider nicht.

      • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
        Re^3: Gift im Essen

        Hi, Wenn für Dich sogar Salz und Zucker giftig sind, dann hast Du
        ein echtes Problem. Vor solchen "Giften" kannst Du Dich nur
        durch konsequente Einstellung jeglicher Nahrungsaufnahme
        schützen. Das soll auf Dauer aber auch nicht sehr gesund sein.
        Dazu habe ich mal einen wunderbaren Witz gehört (leider auf Englisch):
        Q: I've heard that by taking in small quantities of a toxin over a long period of time the body builds a resistance and eventually an immunity against it. Can you build such an immunity against all toxins?
        A: Yes, it's called death.

        Grüße,

        Anwar

        PS: Unsere Luft ist von Natriumchlorid durchsetzt, die komplette Nahrungsaufnahmeverweigerung wird also auch nichts bringen, von Dihydrogenoxid will ich gar nicht erst anfangen.

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Gift im Essen

      Hi,

      Ich finde es einerseits verständlich, dass man sich keinen Gefährdungen aussetzt, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu schweren Erkrankungen führt, z.b. in Bezug auf die Ernährung dass man unmäßig säuft oder Unmengen Fett ohne Gemüse frisst, oder löffelweise Salz oder Literweise Cola zu sich nimmt.

      Andererseits ist der Mensch ausserordentlich anpassungsfähig, was die Ernährung betrifft. Ninn nur einen einfachen Chinesen, der sich - zumindest früher - größtenteils von Reis, Sojasauce und ein bischen Gemüse ernährt hat, einem Mongaolen, der nahezu nur Fleisch und Milch zu sich nahm, oder einem Eskimo, dem fast nur Meeressäuger und Fische zur Verfügung standen. alle hatten vergleichbare Lebenserwartungen...

      Paracelsus prägte mal den wahren Satz "all Ding sind Gifft und nichts ist ohne Gifft, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gifft ist".

      Bei den E-Stoffen gibt es alles von dem unbedenklichen Vitamin C bis zu eher fragwürdigen Zusätzen. Auch hier tut Wissen not und nicht einseitige Verdammung und Vermeidung.

      So ist es mit _allen_ Stoffen vom Mehl bis zum Dioxin. Deine Ansichten weichen meiner Meinung schon sehr weit von dem ab, was man als "gesunder Menschenverstand" bezeichnen könnte. Was Du möchtest,ist tatsächlich der Verzicht auf jegliche Ernährung.

      Es ist zu vermuten, dass Du _nicht_ an ernährungsbedingten Problemen erkranken wirst, sondern an psychischen Problemen die aus deinen krassen Vorstellungen über "richtige" Ernährung resultieren. Ich würde ernsthaft mal mit einem Psychologen/Psychiater über das Problem sprechen.

      A.

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Gift im Essen

      Hallo celo, Salz, Konservierungsstoffe, Geschmaksverstärker, Zucker,
      E-xxxnr., Farbstoffe, Spritzmittel-Pestizide-Kunstdünger,
      Antibiotika und Medikamente in Rind und Schweinefleisch und
      Eier, BSE-Virus, Schweinepest, Geflügelpest, Pralinen,
      Schokolade, ect....
      Ich sehe hier nur zwei Probleme, und das sind "Zucker"
      und "Pestizide/Herbizide". Bei Zucker ist es ziemlich
      einfach, vor allem Saccharose zu vermeiden; es ist
      für die allermeisten Nahrungsmittel angegeben.

      Bei Pestiziden/Herbiziden sollte man gekauftes
      Obst und Gemüse regelmäßig vor dem Essen abspülen;
      damit läßt sich die Belastung von 100% auf vielleicht
      10% herunterdrücken. Und solche geringen Giftmengen
      kann die Leber imho in den meisten Fällen entsorgen,
      wenn keine zusätzliche Belastung (Alkohol, Immunstörung
      durch Streß und/oder Schlafmangel usw.) besteht.

      Man sollte sich auch überlegen, dass aus Plausibilitäts-
      gründen unsere Nahrung so "schlecht" nicht sein kann,
      da sie von den meisten Leuten gegessen wird und diese
      eine mittlere Lebenserwartung von > 70 Jahren haben.

      Wenn Du wirklich alles richtig machen willst, dann
      bereitest Du alle Mahlzeiten aus den frischen Grund-
      nahrungsmitteln selbst zu und vermeidest "Fast Food"
      und Fertiggerichte vollständig. Bequem ist das nicht
      und der Nutzen wird sich in Grenzen halten; aber wenn
      Dir damit wohler ist, sollest Du die höhere Zeit- und
      Geldbelastung auf jeden Fall akzeptieren. Ein Gärtner aus Österreich hat mal erzählt: Wenn die Erde für
      Gemüseanbau frisch mit den entsprechenden Mittelchen behandelt
      wurde, soll man es vermeiden mit Gummisolen darauf zu laufen,
      da sich diese Auflösen könnten.
      ;-)

      Hohe Düngerkonzentration löst mit Sicherheit keine
      "Gummisohlen" auf. Da müsste man schon mit
      Natriumhydroxid düngen. Wenn man im Frühjahr und Sommer über die Felder geht, währe
      nicht selten eine Gasmaske wünschenswert, wenn ein Bauer in
      der Nähe sein Gift auf das Getreide ausbringt, aus dem dann
      unser täglich Brot hergestellt wird.
      Wenn staubförmige Herbizide ausgebracht werden, sollte man
      diese tatsächlich nicht einatmen. Das stimmt. Das ist der
      Preis, den die "moderne Landwirtschaft" für ihre Effizienz
      bezahlt. Und trotzdem wird sich sehr wenig dieser Stoffe in
      den Nahrungspflanzen wiederfinden. Gift hat die Eigenschaft zu töten. Wenn ich eine hohe
      Dosis zu mir nehme, ist es gleich aus. Wenn ich es auf
      20 Jahre verteilt in kleinen Mengen zu mir nehme, ist
      es ein gaaanz langsamer Tod.
      Nicht alle Menschen sterben nach 20 Jahren. Rein aus
      Gründen der Ernährung stirb praktisch *gar niemand*
      nach 20 Jahren. Auch nicht nach 30 oder 40 Jahren.

      Und die Furcht, seine lange Lebenserwartung durch
      regelmäßigen "Nitrit-Konsum" um 5 Jahre zu verkürzen,
      ist kein Argument gegen die hohe Wahrscheinlichkeit,
      ansonsten durch Fleisch- oder Wurstvergiftung (Botulismus)
      von heute auf morgen zu sterben. Ich hatte alle Anzeichen schwerer Arthrose. Lt. unserer klugen
      Weisskittel ist diese Unheilbar. Ich habe nur meine Ernährung
      umgestellt, das ist alles! Ich brauche keine künstlichen
      Hüften und Knie usw.
      OK, das kann ich nicht beurteilen. Da müsstest Du
      schon Genaueres schreiben.

      Grüße

      CMБ



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