Fuchsbandwurm erkennen
Von: , Frage gestellt am Mi, 29. Sep 2004
Hallo,
warum fragte ich nicht gleich danach:
Kann man einen Befall durch Fuchsbandwurm erkennen
oder nachweisen?
LG, Karin
Hallo,
warum fragte ich nicht gleich danach:
Kann man einen Befall durch Fuchsbandwurm erkennen
oder nachweisen?
LG, Karin
Hallo !
Unter dem Mikroskop :
Waldfrüchte können mit dem für Menschen gefährlichen Fuchsbandwurm behaftet sein, der schwere Schädigungen der Leber auslösen kann. Wenngleich es keinen Grund gibt, in Angst oder Hysterie zu verfallen, sollte die Gefahr nicht verharmlost werden.
Die Gefahr entsteht dadurch, dass die mikrospopisch kleinen Eier des Bandwurmes über den Kot der Füchse im Wald oder am Waldrand ausgeschieden und auch durch Wind verbreitet werden, so dass Waldbeeren, Pilze, Fallobst oder Wildkräuter behaftet sein können.
Vom Menschen mit der Nahrung aufgenommene Bandwurmeier können sich im Magen-Darm-Trakt zu Larven entwickeln. Diese können sich durch die Darmwand bohren, über die Blutbahn die Leber erreichen und diese zerstören. Dabei handelt es sich um einen heimtückischen Prozess : Erste Symptome zeigen sich erst nach bis zu 15 Jahren. Die Verbraucher-Beratung empfiehlt folgende Vorsichtsmaßnahmen :
Im Freien gesammelte Pilze oder Früchte sollten vor dem Verzehr auf mindestens 70 Grad erhitzt werden.
Wer Waldbeeren, Wildkräuter oder sonstige tief wachsenden Pflanzen roh verzehren möchte, sollte sie unter fließendem Wasser gründlich waschen.
Tiefgefrieren in Haushaltsgeräten hilft nichts. Bandwurmeier werden erst bei minus 80 Grad abgetötet.
Da auch Hunde oder Katzen vom Bandwurmbefallen sein können, sollten sie regelmäßig entwurmt werden
mfgConrad
Hi,
sag mal, warum benutzt Du nciht einfach den link! Da steht doch alles drinnen!
http://www.echinococcus.de/FAQ/FAQ.html
...Blutuntersuchung auf Antikörper (Imunologisch) gegen den Fuchsbandwurm durchführen zu lassen. Diese Untersuchung sollte nach 6 Monaten und gegebenenfalls nach 12 und 24 Monaten wiederholt werden. Wiederholt exponierten Personen, wie im Fall des geschilderten Jägers, ist dringend anzuraten, sich regelmäßig 1-2 mal im Jahr dieser Blutuntersuchung zu unterziehen. Für diese Untersuchungen stehen in Speziallabors sehr empfindliche und spezifische Tests zur Verfügung.
Hi,
sag mal, warum benutzt Du nciht einfach den link! Da steht
doch alles drinnen!
http://www.echinococcus.de/FAQ/FAQ.html
und das las ich wohl ;-))
...Blutuntersuchung auf Antikörper (Imunologisch) gegen den
Fuchsbandwurm durchführen zu lassen. Diese Untersuchung sollte
nach 6 Monaten und gegebenenfalls nach 12 und 24 Monaten
wiederholt werden. Wiederholt exponierten Personen, wie im
Fall des geschilderten Jägers, ist dringend anzuraten, sich
regelmäßig 1-2 mal im Jahr dieser Blutuntersuchung zu
unterziehen. Für diese Untersuchungen stehen in Speziallabors
sehr empfindliche und spezifische Tests zur Verfügung.
Hi
man nehme dann:
http://www.echinococcus.de/Parasit/Parasit.html
oder für alles:
http://www.echinococcus.de
Der Parasit selbst ist winzig (max 5mm), die Eier nur unter dem Mikroskop sichtbar (siehe Foto).
Alle Bandwürmer haben übrigens eine faszinierende Biologie. Sie brauchen End und Zwischenwirte. Im Fall hier ist der Fuchs Endwirt für den eigentlichen Bandwurm und normalerweise die Feldmaus Zwischenwirt. Die Maus nimmt die Eier auf, die Larven befallen die Leber, die Leber und damit auch die Maus wird riesig.... Folge, die Maus ist zu langsam.... und wird vom Fuchs gefressen, weil sie nicht mehr schnell genug flüchten kann. Erst im Fuch entwickelt sich aus den Vorstadien wieder ein Wurm.
Der Mensch ist übrigens ein Fehlwirt. Hier ist Endstation für den Parasit! Da Menschen ja selten von Füchsen gefressen werden ;-). Während der Befall der Leber bei der Maus sehr schnell geht dauert es beim Menschen ewig.
Gruß
Julia