Ich bin eine Schülerin, Denise, der fünften Klasse und möchte gerne
herausfinden, wie sich ein Esel auf den Winter vorbereitet…
Wer kann mir hier einige Infos geben.
Vielen Dank - Gruss Denise
Hallo toni,
er bereitet sich auf den Winter vor indem er :
-
versucht, im Herbst was das Unterhautfettgewebe betrifft zuzulegen, das heißt, er frißt sich eine Speckschicht an.
-
wird das Fell dicker, eine Art Winterfell, bei dem die Unterwolle
dichter wird.
Gruß
Merkur
Ich bin eine Schülerin, Denise, der fünften Klasse und möchte
gerne
herausfinden, wie sich ein Esel auf den Winter vorbereitet…
Wer kann mir hier einige Infos geben.
Vielen Dank - Gruss Denise
öhm, gar nicht, würde ich meinen. So viel ich weiß kommt der aus Afrika südlich der Sahara. Er könnte sich also bestenfalls auf Trocken- oder Regenzeit vorbereiten.
Ich kann aber auch falsch liegen.
Livia
Hallo,
öhm, gar nicht, würde ich meinen. So viel ich weiß kommt der
aus Afrika südlich der Sahara. Er könnte sich also bestenfalls
auf Trocken- oder Regenzeit vorbereiten.Ich kann aber auch falsch liegen.
Gegenbeispiel: unsere Hauskatze stammt auch ursprünglich aus warmen Regionen. Trotzdem bekommt sie im Winter ein dichteres Fell.
Gruss, Niels
Hallo Livia,
stimmt schon ,der Esel kommt aus Afrika, aber er ist schon so
lange auch in nördlichen Ländern ansässig , dass sich seine
ursprünglich warmen Gefilden entstammende Charakteristika
nördlichen Bedingungen angepaßt haben. Oder angepaßt wurden ( Zucht )
Es gibt regelrechte Langhaaresel ( Poitou )
http://www.esel.org/RASSEN.HTM
Gruß
Merkur
Hallo Niels,
Aufgrund von Fossilfunden weiß man, dass alle Wildkatzenformen in Europa, Asien und Afrika von der (ausgestorbenen) Martelli-Katze (Felis lunensis) abstammen, welche vor rund 250 000 Jahren im zentralen Europa lebte.
Ihr Verbreitungsgebiet scheint sie erst sehr spät südwärts nach Afrika und ostwärts nach Asien ausgeweitet zu haben. DNS-Analysen wie auch Fossilfunde deuten jedenfalls darauf hin, dass die afrikanischen Wildkatzenbestände erst vor rund 20 000 Jahren aus den europäischen hervorgegangen sind.
Überraschenderweise stammt unsere Hauskatze keineswegs von den «alten» europäischen Wildkatzenbeständen ab, sondern von den «jungen» afrikanischen: Vor rund 7000 Jahren scheinen sich Afrikanische Wildkatzen in Ägypten dem Menschen angeschlossen zu haben .
Nach Europa fanden die ersten Hauskatzen - den grossen Handelsstrassen entlang - dann erst vor rund 2000 Jahren.
Aber man nimmt an , dass sich durch Vermischung auch Wildkatzenerbe
in den Genen unserer Hauskatzen befindet.
Gruß
Merkur
wärmere Regionen ???
Hallo,
Gegenbeispiel: unsere Hauskatze stammt auch ursprünglich aus
warmen Regionen. Trotzdem bekommt sie im Winter ein dichteres
Fell.
ja, soll angeblich von der ägyptischen Falbkatze abstammen.
Deshalb sind unsere Katzen auch etwas empfindlich gegen Wasser.
Ihr Fell biete keinerlei Schutz mehr, wenn es naß wird.
Naß und kalt macht die Katze also schnell krank.
Andererseits bedeutet „wärmere Region“ nicht, daß es keine
jahreszeitlichen Schwankungen gäbe, denen sich die Katze durch
Fellwechsel anpassen müßte.
Katzen sind zwar durchaus robust gegen niedrige Temp. bis
ca.-10°C (auch in der Wüste wird es gelegentlich recht kalt),
aber richtig harten Frost können die ohne Schutz (also draußen
in freier Wildbahn) wohl auch nicht ab.
Somit ist alles normal, was sich da tut.
Gruß Uwi
Hallo,
ja, soll angeblich von der ägyptischen Falbkatze abstammen.
Deshalb sind unsere Katzen auch etwas empfindlich gegen
Wasser.
Ihr Fell biete keinerlei Schutz mehr, wenn es naß wird.
Naß und kalt macht die Katze also schnell krank.
das kann ich nicht bestätigen. Alles hängt stark von der Rasse / Mischung ab. Unsere Katze liebt den Regen zwar nicht, wenn sie aber nach einem Regengußß scheinbar patschnass ins Haus kommt, ist ihr Unterfell erstaunlicherweise staubtrocken. Das Oberfell wirkt wie verklebt so dass Wasser nur schlecht durchdringt.
Katzen sind zwar durchaus robust gegen niedrige Temp. bis
ca.-10°C (auch in der Wüste wird es gelegentlich recht kalt),
aber richtig harten Frost können die ohne Schutz (also draußen
in freier Wildbahn) wohl auch nicht ab.
auch das hängt von der Rasse ab. Norwegische Waldkatzen sind durchaus in der Lage, Temperaturen unter -20 Grad im Freien durchzustehen. Selbstverständlich suchen sie sich Schutz in Höhlen bzw hohlen Baumstämmen oder ähnlichem. Unsere Katze wird auch bei sehr kalten Temperaturen morgens vor die Tür gesetzt. Sie hat ein paar Unterschlupfmöglichkeiten, aber die nutzt sie nur zum Schlafen. Ansonsten rennt sie im Schnee herum, setzt oder legt sich in den Schnee. In freier Wildbahn ist das natürlich wesentlich härter, als wohlgenährt mit gelegentlichem Stubenaufenthalt.
Gruss, Niels