Hi,
habe erneut gelesen, dass ein Anzünden eines Steichholzes in Bad und WC „miese“ Gerüche beseitigen soll.
Wenn diese Hausmannsweisheit stimmen sollte - kann mir doch sicherlich ein Chemie-experte die wissenschaftliche Begründung dafür geben.
Zusatzfrage: Ist es der Schwefel im Streichholz oder reicht auch eine Feuerzeugflamme die Wirkung zu entfachen (Menthangas „abzufackeln“)?
meines Wissens funktioniert das wirklich nur für ‚üble Gerüche‘, aber nicht für Methan. Und mit’m Feuerzeug geht’s auch nicht:
Der wissenschaftliche Hintergrund ist der, daß der im Streichholzkopf enthaltene Schwefel zu Schwefeldioxid verbrennt und dieses dann die Gerüche beseitigt, zumindest aber überdeckt :o).
Wenn sich in dem Raum allerdings wirklich Methan befinden sollte (Methan ist geruchlos) ist dieses Verfahren nicht empfehlenswert. Sonst kannst anschließend den Glaser anrufen… ;o)
Hallo Gregor: Bei jeder Verbrennung mit Luft-Sauerstoff entsteht auch NO/NO2 als Nebenreaktion mit dem Stickstoff der in der Luft vorhanden ist. Je heisser die Flamme umso mehr Stickoxide NO/NO2 entstehen. Diese Stickoxide können mit den „Gerüchen“ reagieren. Gruss
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der liebliche duft des kots entsteht wegen den inhaltsstoffen
skatol (aminosäureabbau von tryptophan)und indol.
Skatol ist richtigerweise ein Abbauprodukt des Tryptophans. Indol spiel nur insofern eine Rolle, daß Skatol ein Derivat des Indol ist (3-Methylindol).
Witzigerweise wird Skatol in der Parfümerie verwendet, weil es in hoher Verdünnung blumig-rosenartig riecht.
Wenn zuviel drin ist, ist es ein Scheiß-Parfüm