hallo,
für ein Referat wollte ich Tomaten- oder Möhrenfarbstoff bleichen, bzw. deutlich machen, dass stark verdünnter Möhren (Verhältnis 1:6)- oder Tomatensaft(Verhältnis 1:4) (ca. 200ml) unter Hinzugabe von Ozon (~300 ug/m³ Luft) gewisse Veränderungen bzgl. der Farbe aufweist.
ich habe bereits Versuche mit stark verdünnten Möhren- und Tomatensaft und auch mit in unverdünnten Möhren- und Tomatensaft gehaltenem Filterpapier durchgeführt, doch zeigte sich nach keinen Versuchen (ca. 30min) irgendeine Veränderungen des Farbstoffes.
weiß jemand oder kann sich jemand vorstellen wie optimale bedingungen (farbstoffkonzentration (auf filterpapier) oder temperatur des saftes/des O3, etc.) hier aussehen könnten??
für irgendeine, noch so unscheinbar klingende antwort wäre ich sehr, sehr dankbar!
gruß
aliquis
Hallo aliquis: Ich kann mir vorstellen, dass die Ozonkonzentration und die Einwirkungszeit zu kurz waren. In diesem Substanzgemisch das Du auf das Filterpapier aufbringst gibt es wahrscheinlich viele leichter oxydierbare Substanzen als die erwähnten Farbstoffe. Ich würde die Farbstoffe mit Lösungsmittel extrahieren im Dünnschichtchromatogramm auftragen und trennen und dann dem Ozon aussetzen. Eine Variante wäre auch die Lösung mit den Farbstoffen etwas alkalisch (pH ca. 10-12) oder sauer zu machen (pH ca. 2-1) um die Oxydationswirkung zu verstärken. Zu probieren wäre auch der testweise Einsatz von H2O2 Wasserstoffperoxid (sauer wie schwach alkalisch, pH ca. 8-9,5) aus dessen Verbrauch Du ungefähr den Verbrauch an Ozon abschätzen könntest. Viel Erfolg und Gruss
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Hallo Paul,
danke erst mal für deine schnelle antwort, die mir auch wirklich sehr weiter hilft.
Hallo aliquis: Ich kann mir vorstellen, dass die
Ozonkonzentration und die Einwirkungszeit zu kurz waren. In
diesem Substanzgemisch das Du auf das Filterpapier aufbringst
gibt es wahrscheinlich viele leichter oxydierbare Substanzen
als die erwähnten Farbstoffe. Ich würde die Farbstoffe mit
Lösungsmittel extrahieren im Dünnschichtchromatogramm
auftragen und trennen und dann dem Ozon aussetzen. Eine
Variante wäre auch die Lösung mit den Farbstoffen etwas
alkalisch (pH ca. 10-12) oder sauer zu machen (pH ca. 2-1) um
die Oxydationswirkung zu verstärken. Zu probieren wäre auch
der testweise Einsatz von H2O2 Wasserstoffperoxid (sauer wie
schwach alkalisch, pH ca. 8-9,5) aus dessen Verbrauch Du
ungefähr den Verbrauch an Ozon abschätzen könntest. Viel
Erfolg und Gruss