Und noch einmalwürde ich gerne wissen wie ihrdenkt

Hallo
Ich fand die Antworten auf meine letzte Artikel sehr gut die haben mich überzeuget.
Jetzt habe ich noch eine Frage die mir schon seit langen durch den Kopf geht ich hoffe das ich darauf genau so gute Antworten bekommen kann.

Ich vertrete die Theorie das unser Gehirn falsch gedeutet wir, nun die Fachleute sagen das wir nur 10% unseres Gehirns benutzen.
Ich bin anderer Meinung.
Den ich denke das nur 10% messbar sind, das wären die Motorik kurz und Langzeit Gedächtnis. Die 90% die wir angeblich nicht nutzen haben dennoch gleichbleibende Gehirnströmungen.
Nach meiner Theorie sind diese 90% wir die 10% die Verbindung zwischen uns und unseren Körber.
Also ist unser Körper nur das Werkzeug.
Was spricht dafür:

  1. Wenn unser Körper alle Funktionen verliert und man künstlich am Leben behalten werden kann hat man eine Chance wider ins Leben zu treten, was aber bei einem Hirn tot nicht mehr möglich ist.
  2. Viele Menschen denken das unser Bewusstsein im lang und Kurzzeitgedächtnis steckt. Nun wenn man sich die Funktionen genauer betrachtet ist es eigentlich nur da um das überleben zu perfektionieren was dem überleben des Gehirns wichtig ist.
  3. Erstaunlich ist auch der Informationsaustausch der Körber ist nur die Durchführende kraft während das Gehirn die leitende Kraft ist.
    Nun jetzt würde ich gern wissen wie ihr darüber denkt ich bedanke mich schon im voraus
    Mit freundlichen Grüßen
    Hicham Bekouri

Hi,

Ich vertrete die Theorie das unser Gehirn falsch gedeutet wir,
nun die Fachleute sagen das wir nur 10% unseres Gehirns
benutzen.

–> sagen wir einzelne Leute, besondes diejenigen, die dann Kurse verkaufen, wie du die restlichen 90% nutzen kannst. Von Neurologen u.ä. kenn ich solche Äusserung nicht.

Den ich denke das nur 10% messbar sind, das wären die Motorik
kurz und Langzeit Gedächtnis.

–> Du solltest mal den Aufbau und die Funktionsbereiche des Gehirns studieren, bevor Du solche Theorien machst

Die 90% die wir angeblich nicht
nutzen haben dennoch gleichbleibende Gehirnströmungen.

–> in welchen Bereich des Gehirns gibt es gleichbleibende „Strömungen“?

Nach meiner Theorie sind diese 90% wir die 10% die Verbindung
zwischen uns und unseren Körber.

Nun sind aber gerade die sensorischen und motorischen Bereiche des Gehirns relativ gut bekannt…

Also ist unser Körper nur das Werkzeug.

Das Gehirn ist Teil des Körpers, nicht eine Masse die separat vom Körper in einem Hohlraum rumklappert.

Was spricht dafür:

  1. Wenn unser Körper alle Funktionen verliert und man
    künstlich am Leben behalten werden kann hat man eine Chance
    wider ins Leben zu treten, was aber bei einem Hirn tot nicht
    mehr möglich ist.

–> nein, bei Verlust aller Körperfunktionen tritt der Tod ein.

  1. Viele Menschen denken das unser Bewusstsein im lang und
    Kurzzeitgedächtnis steckt. Nun wenn man sich die Funktionen
    genauer betrachtet ist es eigentlich nur da um das überleben
    zu perfektionieren was dem überleben des Gehirns wichtig ist.

–> nein, das denkst erst einmal nur DU. Die Entstehung des Bewußtseins ist mit Sicherheit an die Existenz eines Gedächntnisses gebunden, aber nicht dessen Bestandteil oder mit diesem identisch

  1. Erstaunlich ist auch der Informationsaustausch der Körber
    ist nur die Durchführende kraft während das Gehirn die
    leitende Kraft ist.

–> auch nicht weit genug durchdacht, Deine Theorie ist die von einem kleinen Männlein, welches im Kopf sitzt und an den Hebeln zieht, während der Körper wie eine Marionette ausführt, was das Männlein befiehlt. Gehirn und Körper sind aber eine Einheit und in ständiger Wechselwirkung. Viele Organe regeln ihre Funktion teilweise autonom ohne Gehirn.

Gruss A.

Hallo

Ich vertrete die Theorie das unser Gehirn falsch gedeutet wir,
nun die Fachleute sagen das wir nur 10% unseres Gehirns
benutzen.

Diese Meinung vertreten keine seriösen Fachleute! Der Unsinn wurde vor allem in einer Werbung von Scientology verbreitet!

Ich bin anderer Meinung.

Ich auch!

Das Gehirn wird bei unterschiedlichen Tätigkeiten in unterschiedlichen Regionen genutzt! Und mehr oder weniger komplett ausgenutzt! Durch intensives Lernen werden lediglich neue Verknüpfungen der Regionen aufgebaut oder bestehende ausgebaut!
Das bestätigen auch CT-Untersuchungen mit.

Unser Hirn ist ja kein Malkasten bei dem von „doofen“ nur mit rot gemalt wird, sondern gemalt wird immer mit allen Farben nur ist eben nicht jeder ein Picasso!

Gruß,
Rudolf

Hallo
Aber ist unser wahres ich nicht nur im Gehirn, natürlich sind Körper und Hirn eine zusammen gehörige Einheit doch der Primäre teil ist das Gehirn.
Das Leben ist das Gehirn also so denke ich auf jeden fall die meisten suchen den Sinn des Leben ich die Wurzel.
Warum mich diese Frage sehr interessiert hat auch einen Grund wenn man einsieht das, das Hirn das Leben ist dann sieht man Tiere anders den man schaut nicht mehr auf den Körper das ich gerne das Werkzug nenne.
Ich weiß es hört sich ein bissen doof an ich kann es nicht so erklären wie ich es meine aber ich hoffe man kann doch es einbissen verstehen
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Hai, Hicham,

ich hab den Eindruck, daß Du an den falschen Stellen Trennlinien einziehst.

Punkt 1: Wir nutzen nur 10% unseres Gehirns…
Wer genau ist mit „wir“ gemeint? Wenn damit gemeint ist „Wieviel unseres Gehirnes benutzen wir für bewusste Denkvorgänge“, dann ist 10% viel zu hoch gegriffen - was aber nicht bedeutet, daß der Rest unseres Gehirns in Untätigkeit verharrt.
Während Du jetzt z.B. über den Inhalt dieses Postings grübelst (und dafür nur einen verschwindend kleinen Teil des Hirns benutzt), ist ein Teil Deines Gehirns damit beschäftigt, die optischen Signale zu entziffern („Ahh, Buchstaben“), ein anderer Teil damit, aus den Buchstaben Text zu machen, ein weiterer Teil ordnet den Worten einen Inhalt zu, noch ein Teil überprüft die Grammatik (und erkennt Fehler z.B. auch dann, wenn Du bewusst nicht in der Lage bist, einen Fehler zu entdecken), ein Teil ist mit der Syntax beschäftigt, ein anderer übersetzt in Deine Muttersprache; in einer Ecke werden ständig Assoziationen gebildet und größtenteils gleich wieder verworfen („gebildet - Bilder - Dali - bunt? Weg! Bildung - Schule? Weg! Gebilde - Gegenstand? Weg! Klug? Weg! Oh, ein Vogel am Fenster - Wolken - Himmel - Freiheit? Weg!“
Und gleichzeitig sind noch haufenweise Hirn-Areale in Betrieb, wovon Du überhauptnichts mitbekommst: Atemzentrum („Eeeeinnnn und Aaauuuusss und Eeeeinnn und…“), diverse Bewegungszentren (Du willst runterscrollen - und in Deinem Gehirn wird das „Programm“ abgespult, das Deinen Arm richtig bewegt, den Finger, Deine Augen zum Cursor lenkt und so ganz nebenbei noch dafür sorgt, daß die passenden Ausgleichs-Bewegungen gemacht werden, damit Du nicht durch die Gewichtsverlagerung umkippst und so weiter und so fort); es werden zusätzlich noch endlose Mengen an Informationen verarbeitet, die aus anderen Teilen Deines Körpers geschickt werden („Bein bewegen - schläft gleich ein“, „Hallo! Bewusstsein! Bitte Nahrungsaufnahme, Magen leer“, „Brustkorb bewegen - da drückt was“)

Daraus folgt dann der nächste Schritt: „Wir“, also der bewusste Teil unseres Denkens, macht nur einen winzigen Bruchteil aus. Der größte Teil des Gehirns ist mit Körpersteuerung* und unbewusstem Zeug beschäftigt.

*mit „Körpersteuerung“ meine ich nicht das Bild einer Schaltzentrale, die Anweisungen gibt und der Körper macht dann, es handelt sich mehr um aufeinander abgestimmte Regelkreise, z.B. sagt nicht das Hirn dem Körper, daß er jetzt Hunger zu haben hat, sondern der Körper schickt die Anweisung zur Nahrungsaufnahme und unser Gehirn „übersetzt“ es dann in den Gedanken „Hunger“

Und hier fängt jetzt Deine Beweiskette an, zu bröseln: es ist nicht möglich, ein Hirn in einem toten Körper am Leben zu erhalten (1.). Das Hirn braucht nicht nur die Nährstoffe, die vom Körper produziert und zum Hirn geleitet werden, es braucht auch unbedingt die Kommunikation - schon das Abschalten der Sinnesorgane (z.B. in einem Isoliertank) bringt unser Gehirn zum Aushaken: es macht sich dann einfach eigene Signale, die in unserem Bewusstsein als Halluzinationen auftauchen.

  1. Unser Bewusstsein ist nicht am Gedächnis festzumachen. Es gibt Menschen, die durch Unfall oder Krankheit das Gedächnis verloren haben und nicht mehr wissen, wer oder was sie sind - trotzdem wissen sie noch, daß sie sind. Sie haben also durchaus noch ihr Bewusstsein.

Und zu Punkt 3 hab ich schon weiter oben was geschrieben - es ist nicht so, daß nur das Gehirn Anweisungen geben würde, in vielen Fällen ist es auch nur ausführendes Organ.

…und nun zu meiner Trennlinien-Äußerung: zwischen Gehirn und Körper gibt es keine Trennung - es ist noch nicht einmal so, daß man sagen könnte, daß Denken oder gar Bewusstsein nur im Gehirn stattfinden würde - z.B. würde ohne den hormonellen Einfluß unserer Keimdrüsen unser Denken und unser Bewusstsein anders sein.
Ebensowenig kann man eigentlich unser Bewusstsein irgendwie vom Organismus trennen - ohne Organismus, kein Bewusstsein; andererseits ist unser Bewusstsein nicht irgendwo festzumachen - es ist mehr, als die Summe seiner Teile (um ein Bild zu benutzen: dieser Text ist jetzt irgendwo in Deinem Computer gespeichert - aber egal, wie Du den Computer untersuchst und an den Einzelteilen herumschraubst - den Sinn dieses Textes wirst Du da nirgendwo drin finden…)

Und jetzt noch zu dem in einem anderen Posting geäußerten Gehirn = Leben: Leben ist wesentlich grundlegender und primitiver, als Gehirne. Einzeller haben definitiv keine Gehirne, aber jede Menge Leben, Lebenswillen und Überlebensfähigkeiten. Insofern könnte man also höchstens sagen, daß das Gehirn eine besonders raffinierte Methode ist, das Überleben des Individuums, seine Fortpflanzung und damit das Überleben der Art zu sichern. Die Basis ist Leben um mehr Leben zu machen - das Gehirn ist nur ein hübscher Schnörkel.

So. Ich hoffe, Du kannst was damit anfangen.

Gruß
Sibylle

Hallo

Aber ist unser wahres ich nicht nur im Gehirn, natürlich sind
Körper und Hirn eine zusammen gehörige Einheit

–> das was Du als „Ich“ bezeichnest, existiert nicht, es ist nur eine Idee, eine Vorstellung, die natürlich im Gehirn entsteht bzw. bewußt wird.

doch der Primäre teil ist das Gehirn.

Also doch Männlein im Gehirn mit Anhängsel Körper. Jetzt kommt sicher die Frage was zuerst da war - Gehirn oder Körper. Denn wie hätte der Körper ohne die Befehle des Körpers entstehen könenn und wie das Gehirn ohne den Stoffwechseln des Körpers ?

Das Leben ist das Gehirn also so denke ich auf jeden fall

das kann nicht sein, es gibt auch viele gehirnlose Organismen die offensichtlich auch leben.

die meisten suchen den Sinn des Leben ich die Wurzel.

–>ja dann musst Du aber nicht rumtheoretisieren, sondern dich mit Büchern über Paläontologie, Entwicklungsbiologie, Neurologie usw. eindecken und diese lesen.
–>Deine Herangehensweise an Probleme ist ähnlich der der Scholastiker im Mittelalter. Auch diese konnten in sich stimmige Argumentationen entwickeln, die aber nichts mit der Realität zu tun hatten.

Warum mich diese Frage sehr interessiert hat auch einen Grund
wenn man einsieht das, das Hirn das Leben ist dann sieht man
Tiere anders den man schaut nicht mehr auf den Körper das ich
gerne das Werkzug nenne.

Na gut, dann seziere ich die Tiere eben und stelle fest, dass sie ziemlich unterschieldliche Gehirne haben(bis auf den Grundaufbau bei höhere Tieren und ähnlichen elektrochemischen Abläufen), das dieses Gehirn beim Menschen insgesamt am leistungsfähigsten ist - und was sagt das dann?

Ich weiß es hört sich ein bissen doof an ich kann es nicht so
erklären wie ich es meine aber ich hoffe man kann doch es
einbissen verstehen

–> da muss ich wieder das alte Argument anbringen: Es hat überhaupt nichts mit der Sprache zu tun. In Deinem Gehirn herscht ziemliches Wirrwar.

Gruss A.

Hallo.

Das Gehirn des Menschen ist wohl so zimelich das einzigste Organ, dass sich selbst verstehen will. Was zwar relativ gut klappt, aber so ziemlich jedes Resultat stellt sich ‚nur‘ als Zwischenergebnis heraus. Bspl. ‚Spektrum der Wissenschaft‘ vom September 2004 auf der Titelseite: ‚Die unbekannte Seite des Gehirns‘ Bislang wenig beachtete Zellen fördern Denken und Lernen. Putzig , nicht wahr ?
Von daher sollte die Aussage dahingehend verfeinert werden, dass der Mensch nur 10% seines geistigen Potentials verwendet. Und das ist schon ein kleiner Unterschied im Vergleich zu dem restlichen Können des grauen Denkapparats :wink:

HTH
mfg M.L.

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http://www.wissenschaft-online.de/artikel/768947
http://forum.menschheit-vernichten.org/index.php?sho… (hat mit dem Thema hier eigentlich weniger zu tun…)

Hi, werd ich mal durchlesen, wenn dieses Heft wieder mal in der Bücherei ist.

Aber die Frage ist doch bei dieser immer mal aufkommenden Diskussion um die Nutzung des „geistigen Potentiales“:

  • Was ist „geistiges Potential“ genau
  • wie kann ich es messen (als Zahlenwert)
  • woran mache ich 100% „geistiges Potential“ fest ?
  • wie legen ich 0% „geistiges Potential“ fest
  • Was ist „die _Nutzung_ des geistigen Potentials“ genau
  • wie kann ich sie messen (als Zahlenwert)
  • woran mache ich 100% „Nutzung geistiges Potential“ fest ?
  • wie legen ich 0% „Nutzung geistiges Potential“ fest

wer diese Fragen beantworten kann, darf drüber dikutieren, alles andere ist unwissenschaftlich.
Gruss
A.

Hallo
Danke für deinen Bericht
Ja nun das ist was wahres dran, doch dann stellen sich für mich nun neue Fragen sind wir ein Kollektiv. Da wir ja viele Dinge nicht wahr nehmen oder wie soll man sich das vorstellen.
Wie läuft der Informationsaustausch ab. Und woher weiß jede Zelle was sie zu tun hat unterscheiden sie sich und wo sind ihre Gemeinsamkeiten
Freu mich schon auf die Antwort
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Hai, Hicham,

Danke für deinen Bericht

Bitte

Ja nun das ist was wahres dran, doch dann stellen sich für
mich nun neue Fragen sind wir ein Kollektiv.

Ja, alle Vielzeller sind Kollektive - dazu ein Blick in die Entwicklungsgeschichte:
Die ersten Lebewesen auf der Erde waren Einzeller - ein paar lebten von Sonnenlicht, ein paar von Erdwärme, wieder andere von der Energie, die bei chemischen Reaktionen entsteht und eine weitere Gruppe hat einfach die anderen gefressen (die gibt es alle auch heute noch).
Irgendwann einmal hat so eine gefräßige Zelle eine Sonnenlicht-Zelle nicht richtig gefressen und damit zerstört, sondern sie komplett verschlungen - und die beiden haben sich arrangiert: die äußere Zelle hat die innere vor Angriffen und sonstigen Unbilden geschützt, dafür hat die innere Zelle die äußere mit der aus Sonnenlicht gewonnenen Energie versorgt - ein neues Wesen ist entstanden, in dem sich zwar ursprünglich zwei Arten vereinigten, es also eigentlich ein Vielzeller ist - die haben sich aber so eng zusammengeschmissen, daß daraus ein neuer Einzeller entstand (Blaualgen, genauer: Cyano-Bakterien). Andere Einzeller haben sich zu Vielzellern entwickelt, indem sie z.B. bei der Teilung keine komplette Trennung vollzogen haben, sondern aneinander hängen blieben - der Vorteil kann z.B. darin gelegen haben, daß diese Gebilde zu groß wurden, um einfach gefressen zu werden.
Eine weitere Methode, Vielzeller zu bilden, war (und ist) es, wenn sich Zellen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammentaten und mit der Kombination dieser unterschiedlichen Fähigkeiten Überlebensvorteile zu gewinnen (kann man sich heute wunderschön bei Staatsquallen ansehen) - zunächst handelte es sich um Symbiosen. Also die einzelnen Wesen haben sich voneinander unabhängig vermehrt und sind auch als Arten getrennt geblieben.
Im Laufe der Zeit haben sich dann derartige Gebilde weiterentwickelt und einige Zellen haben auf einige Fähigkeiten verzichtet und sich immer stärker spezialisiert. Für die Vermehrung wurde irgendwann das Gesamtgebilde zuständig - das bedeutet, einzelne Zellen haben sich komplett auf die Vermehrung spezialisiert und „gelernt“ nicht nur die Informationen für die eigene Art, sondern für den ganzen Komplex weiterzugeben. Dafür brauchen sich diese Zellen nicht um die Nahrungsbeschaffung kümmern, das machen nun andere Zellen, weitere Zellen sorgen für die Fortbewegung, noch andere für die Verteidigung und so weiter…
Genaugenommen sind also Vielzeller (und damit auch wir) ein Kollektiv ursprünglich unterschiedlicher Arten, die „beschlossen“ haben, daß es gemeinsam beser geht.
Anmerkung: ich habe gelernt und beschlossen in Anführungsstriche geschrieben, weil das ja bewusste Vorgänge sind, man aber eigentlich nicht von bewussten Vorgängen sprechen kann - sie haben nichts gelernt oder beschlossen, es haben nur eben die überlebt, die es so gemacht haben (ich hoffe, Du verstehst den Unterschied)

Da wir ja viele
Dinge nicht wahr nehmen oder wie soll man sich das vorstellen.

„Wahrnehmung“ ist eine relativ junge Errungenschaft der Evolution - ein Einzeller braucht nicht wissen, daß er gerade angefressen wird, er muß nur weg da - er nimmt nicht wahr, er reagiert.

Wie läuft der Informationsaustausch ab. Und woher weiß jede
Zelle was sie zu tun hat

Eine Zelle „weiß“ nichts! Sie reagiert einfach nach ihrem Bauplan - wie eine Mausefalle: die weiß auch nicht, daß da 'ne Maus kommt, die sie zu fangen hat; sobald irgendwas den Auslöser berührt, schnappt sie zu. Nehmen wir z.B. die Immunzellen, die den Körper beim Eindringen von bestimmten Krankheiterregern warnen und aktivieren sollen: die treiben einfach die ganze Zeit im Blut rum und machen garnichts, aber, sie haben auf ihrer Oberfläche „Löcher“, in die ganz genau ein Teil der Hülle eines Krankheitserregers passt. Ditscht nun irgendwo ein solcher passender Erreger gegen die Immunzelle, dann wird das „Loch“ geschlossen und die Zelle fängt an, Botenstoffe, also bestimmte Chemikalien, Eiweiße, Hormone, auszuschütten. Die passen wieder in anderen Zellen in andere „Schlüssellöcher“ und lösen dort Reaktionen aus, z.B. „Mach mehr T-Helferzellen“ oder „schicke Botenstoffe, die für Temperaturerhöhung im Körper sorgen“
Natürlich ist Chemie zwar eine sehr häufige Methode, um Information zwischen Zellen auszutauschen, aber es gibt auch anderes, worauf Zellen reagieren können. Z. B. bei Pflanzen - die wachsen zum Licht. So’ne Pflanze hat aber überhaupt keine Ahnung, woher das Licht kommt, aber sie hat ralativ gleichmäßig verteilt bestimmte Zellen, die sich bei viel Licht zusammenziehen - kommt also nur Licht von links, ziehen sich die Zellen auf der linken Seite stärker zusammen und die ganze Pflanze neigt sich nach links. Andere Zellen können sich wieder nach der Schwerkraft ausrichten, oder nach dem Magnetfeld der Erde (Zugvögel), oder nach Temperatur.

Aus dem Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Empfindlichkeiten und darauf folgenden Reaktionen haben sich im Laufe der Entwicklung hochkomplizierte Regelkreise gebildet.

unterscheiden sie sich und wo sind
ihre Gemeinsamkeiten

Gemeinsam: außen rum eine Hülle (bei Pflanzen eine stärkere, Zellwand genannt), innen irgendwo ein paar Gene (bei Eukarionten (unsere Zellen) in einem Zellkern aufbewahrt), irgendein Energieproduzent und noch 'n bischen Kleinkram…
Unterschiede: endlos…
Die Details würden das Forum aber definitiv sprengen, google mal mit „Zellaufbau“

Gruß
Sibylle

Disclaimer: liebste Biologen, verzeiht mir bitte, wenn ich hier und da nicht so ganz präzise war und auch die eine oder andere Kleinigkeit nicht genauso erklärt habe, wie es dem aktuellen Stand der Forschung entspricht - aber hier geht’s eher darum eine ungefähre Vorstellung zu vermitteln und nicht, auf eine Abi-Prüfung vorzubereiten…

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Hallo
Nicht ganz den ich finde es doch wichtig wenn man sich mit solchen frage beschäftigt, nun wer nicht fragt bleibt dumm.
Natürlich hat man seine Theorien und wenn man sagt wie man darüber denkt und andre sehen nein so ist es nicht so geht man doch die Sache da an wo der jenige den Denkfehler hat.
Und man sieht also das kann ich von mir behaupten es hat mir mehr geholfen über meine Denkfehler nach zu denken auch wenn sich dann neue fragen in andre Richtungen stellen. Aber nur so kommt man voran und das Interesse muss da sein
Mit Freunlichen Grüssen
Hicham Bekouri

Hallo Sibylle
Nun Biologie ist wichtig habe das Interesse spät bemerkt doch nun ist es sogar sehr wichtig, wie du es erklärt hast ist sogar sehr gut. Ich brauche dieses Wissen um etwas zu verstehen aber das geht in viel gebiete und Biologie ist einer dieser gebiete.

Das was du über die Zellen geschrienen hast scheint ja auch einleuchten, doch jetzt kommen noch zwei Fragen die erste wie fressen Zellen, Zellen.
Und wie vermehren sie sich
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Buchempfehlung
Hi Hicham,

wenn du dich so sehr für Biologie interessierst, möchte ich dir nochmal das schon einmal erwähnte Buch empfehlen: „Der Geist fiel nicht vom Himmel“ (ISBN: 3455089674 Buch anschauen) - da sind solche Fragen, wie du sie derzeit stellst, ziemlich gut und für den Laien verständlich erklärt!

LG,
Cess

Hallo Cees
nun ich werde es mir die Tag mal kaufen wenn ich in die Stadt komme
danke mfg
Hicham Bekouri

Hai, again, Hicham,

Nun Biologie ist wichtig habe das Interesse spät bemerkt doch
nun ist es sogar sehr wichtig, wie du es erklärt hast ist
sogar sehr gut. Ich brauche dieses Wissen um etwas zu
verstehen aber das geht in viel gebiete und Biologie ist einer
dieser gebiete.

Lesen, lesen, lesen…

fressen Zellen, Zellen.

Erst schmiegen sich die Zellen gaaanz dicht an, dann fangen sie an, sich um das Opfer herum zu stülpen, dann machen sie an der Kontaktstelle eine kleine Öffnung in ihre Hülle und fangen an dieser Stelle an, die andere Zelle zu demontieren - auseinanderzunehmen - sie eben zu verdauen und die Einzel-Moleküle bei sich einzubauen oder auch erstmal einzulagern.

Und wie vermehren sie sich

Erstmal wachsen sie, werden dicker und dicker, dann verdoppeln sie die Chromosomen, den Zellkern, die einzelnen Organellen (Organe einer Zelle), dann schnüren sie sich ein (wie 'ne Eieruhr) und wenn sie eng genug geschnürt sind und beide Teile voneinander abgeteilt sind, trennen sie sich endgültig.

Gruß
Sibylle

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