Im Hauswirtschaft und Handwerk Forum war kürzlich eine Diskussion über die Wirkung von „Edelstahlseifen“. Es geht um das Phänomen, dass Küchengerüche von den Fingern verschwinden, wenn man Edelstahl anfasst. Dafür gibt es eigens handliche Stahlstücke aus „Chirurgenstahl“ (was immer das auch sein mag), die sich Edelstahlseifen nennen. Es funktioniert aber auch, wenn man seine Edelstahlspüle „streichelt“
Es gibt zwei Fraktionen:
Fraktion 1 sagt: Es ist eine mechanische Wirkung, die obersten Hautschichten mit den Geruchsstoffen werden abgerubbelt. Argument: Die „Seife“ verbraucht sich nicht
Fraktion 2 sagt: Es ist eine chemische Reaktion. Argument: Der Stahl ist sehr glatt, es findet kaum mechanische Einwirkung statt, während man mit wesentlich gröberen Reinigungsmitteln ewig schrubben kann und der Geruch bleibt.
Frage: Ist in diesem Forum jemand, der eine fundierte Antwort geben kann?
Gruß
Stefan