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Re^2: alkoholverdünnung
alles bisher wissenschaftlich einwandfrei, ich erlaube mir nur
nachzutragen, daß wissenschaftler und alkoholiker unterschiedlich
rechnen.
soweit ich mich an längst vergangene studiumstage erinnere, geben
letztere den alkoholgehalt in volums% an, kraft der allwissenheit
des gesetzgebers der einfachheit halber ohne rücksicht darauf,
daß bei der mischung das volumen nicht konstant bleibt. auf
deutsch: die angabe 5% auf einem bier heißt: ein liter enthält 50
ml reinen ethanol. oder für den 96%-igen: ein liter enthält eben
960 ml.
wenn es sich also um ein alkoholikerproblem handelt, läßt sich
der gewollte fusel folgendermaßen sehr leicht herstellen:
wenn man x%-igen alkohol will, füllt man (x/100)*(1000/0,96) ml
96% alkohol in einen 1000ml maßkolben ein und ergänzt mit wasser
bis zur marke.
heißt bei 90%: 937,5 ml 96% Alkohol
bei 70%: 729,17 ml
bei 63%: 656,25 ml
wenns auch wissenschaftlich zweifelhaft erscheint, durch die
einfachheit hat die sache durchaus ihren reiz.
eher kompliziert wird die sache allerdings, wenn echte volums%
gefragt sind. dann hilft wegen der fehlenden konstanz des
volumens eigentlich nur mehr der griff zum tabellenwerk.
markus