Ammonium im Trinkwasser
Von: , Frage gestellt am Mo, 7. Aug 2000
Kürzlich wurde aus zwei Trinkwasserproben (Hausinstallation, Warmwasserleitung) Ammonium analysiert (um die 0,1 mg/l). Die zuständigen Stadwerke liefern Trinkwasser mit < NG (0,04 mg/l). Die Nitratgehalte bewegen sich um die 12-15 mg/l.
Wer hatte bereits mit ähnlichen Phänomenen zu tun?
Wer hat eine Erklärung dafür, wie sich unter diesen Umständen Ammonium bilden kann? Die Analyse wurde nicht nach DIN durchgeführt, da bereits die PN nicht nach DIN durchgeführt wurde(gespülte Einmachgläser, mehrere Stunden o. Konservierung) und ein schnelles Ergebnis, das dem richten Wert annähernd repräsentieren soll gefordert war.
Es wurde ein Dr Lange Küvettentest verwendet. Der Vergleichsprobenwert war plausibel. Die Verdünnungskonzentrationen und die Wiederfindung durch Aufstocken waren ebenfalls schlüssig mit < 3% Abweichung.
Somit ist das Meßergebnis für mich repräsentativ, wenn gleich nicht nach DIN ermittelt. Matrixstörungen sind aber noch nicht o. Zweifel ausgeschlossen, klar.
Das nächste wäre aufwendige Kontrollmessung nach DIN und Parallelbest. mit dem Photometer, wenn dadurch etwas nachweisbar wäre.
Deshalb geht es mir hauptsächlich um die Prozesse, die eine Anwesendheit von Ammonium im Trinkwasser plausibel machen.
Danke für die Antworten
Rüdiger
