Und worin besteht der Unterschied zwischen Koffein und Teein. Ist es nicht der gleiche Stoff, nur anders genannt? Dann hätte Tee die gleichen nachteiligen Effekte wie Kaffee.
Wie würdest du denn den Namen Uli definieren??? Koffein ist auch nur ein Name für ein bestimmtes Molekül. Teein kann ich nicht sagen, ich vermute, daß es sich dabei auch um was ähnliches wie beim Koffein handelt.
Ralph
Hi Uli
Cheatah hat Recht, ist chemisch identisch, früher nahm man an, es sei ein eigener Stoff, deshalb der Name Thein. Coffein ist auch im Matetee enthalten.
Ob die Wirkung nachteilig ist, darüber lässt sich streiten, ich bin morgens ohne Kaffee nur ein halber Mensch.
Auf jedem Fall wirkt es anregend auf das zentrale Nervensystem, entspannt die Bronchialmuskulatur (wie übrigens auch das Theophyllin aus dem Tee) und fördert die Flüssigkeitsausschwemmung.
Die nachteiligen Effekte des Kaffees liegen wohl nicht am Coffein, sondern an den durch das Rösten der Bohnen entstehenden Verbindungen.
Gruss
Rainer
*schnellnochnkaffee
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Dann hätte Tee die gleichen nachteiligen
Effekte wie Kaffee.
Ja, das hängt aber auch von anderen
Faktoren ab, insbesondere von der Zeit,
die der Tee zieht.
Richtig!
Je länger der Tee zieht, desto mehr Gerbsäure geht in den Tee über. Die Gerbsäure verhindert bzw. verringert im Magen die Aufnahme von Coffein. Daher wirkt lang gezogener Tee nicht mehr so anregend.
Danke für die Antworten. Mir ist nun schon einiges klarer.
Jetzt stellt sich für mich aber die Frage, warum Kaffee als eher ungesund eingestuft wird und Tee eher als gesund. Dann kann dies nicht mehr am Koffein im Kaffee liegen.
Eine Annahme bezog sich auf die Verbindungen die beim Rösten der Bohnen entstehen. Gibt es Bestätigungen dieser Annahme?
Worin besteht der Unterschied
zwischen Koffein und Teein. Ist es nicht
der gleiche Stoff, nur anders genannt?
Mir hat man im Studium beigebracht, daß Thein „an Gerbstoffe gebundenes Coffein“ ist, was sich auch die bereits gemachte Aussage deckt, daß lange gezogener Tee, der viele Gerbstoffe enthält (und bitter schmeckt) keine so belebende Wirkung mehr hat wie Tee, den man nur kurz ziehen läßt.
Kaffe-Tee, was ist schädlicher
Das Kofein und Thein zwei Namen für die gleiche Substanz ist, wurde schon mehrfach erwähnt. Das Tee im allgemeinen besser wegkommt als Kaffee, liegt an den Substanzen, die daneben vorkommen. U.a. sind das beim Kaffee Röststoffe (spezielle Säuren) Fette, die negativ auf die Fettbalance wirken (LDL/HDL-Balance) und einige weitere Substanzen. Wer es genauer wissen will möge sich melden, ich möchte mir hier nicht den Ruf einhandeln alzu lange Abhandlungen zu schreiben.
Aber alzu schädlich kann Kaffee nicht sein, sonst müßten schon viele Insassen von Uni- (und sonstigen wissenschaftlichen) Instituten tot darniederliegen.
Tee enthält aufgrund seiner Aufarbeitung (Fermentierung statt Röstung) weniger Reizstoffe/Röststoffe. Positiv werden in letzter Zeit gesonders eine Gruppe von Verbindungen hervorgehoben die in der Lage sein sollen sog. freie Radikale abzufangen. Die sog. Polyphenole, die kommen besonders im grünen Tee vor, der in letzter Zeit als besonders gesund gilt. Freie Radikale stehen unter Verdacht u.a. Krebs auszulösen, das Alten der Zelle zu beschleunigen. usw.
Wie dem auch sei, ich trinke sowohl Kaffee als auch Tee (grünen wie schwarzen) aber alles in Maßen.
Gruß
Gandalf
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ich zitiere: „Bertelsmann, die neue dt.
Rechtschreibung“:
Danke für die Info! Die neue „Rechtschreibung“ halte ich aber für einen ziemlichen Unfug. Es gibt nur wenige sinnvolle Änderungen; quasi-willkürliche Umschreibung von Fachbegriffen zählt sicherlich nicht dazu
Gut, aber ich nehme meinen Einwand zurück; Teein ist richtig
ich zitiere: „Bertelsmann, die neue dt.
Rechtschreibung“:
ups, die Betonung lag keinesfalls auf neue!
Dieses Wort wurde durch die RSR nicht verändert, darauf könnt ihr euch also nicht berufen *allesaufdieGoldwaageleg*
Trotzdem hau´ ich mich jetzt endgültig in die Falle
nun ja, aber Bertelsmann war (zumindest
vor der Reform) keinesfalls eine Referenz
Fall Du den DUDEN als Referenz anerkennen kannst: schon in der Ausgabe 1961 „Tein“!
Ansonsten teile ich Deine Meinung über die deformierte … äh … reformierte Rechtschreibung