Hi
In einem Buch wurde zu verschiedenen Stoffen immer angegeben: polar/nicht polar, wasserlöslich/nicht wasserlöslich etc.
Was ist denn eigentlich polar?
Danke für Eure Hilfe
kuddel :
Hi
In einem Buch wurde zu verschiedenen Stoffen immer angegeben: polar/nicht polar, wasserlöslich/nicht wasserlöslich etc.
Was ist denn eigentlich polar?
Danke für Eure Hilfe
kuddel :
Hallo!
Es geht hierbei um die Elektronenverteilung innerhalb einer Verbindung. Bei unpolaren Verbindungen kommt es zu einer (nahezu) gleichmäßigen Elektronenaufteilung, sodaß nirgendwo ein Elektronenunterschuß oder Überschuß herrscht;
Bei polaren Verbindungen ist das eben anders - es bilden sich sogenannte Teil- oder Partialladungen („Daltas“) aus.
Wasser ist das bekannteste der polaren Verbindungen: Sauerstoff hat eine wesentlich höhere Elektronegativität als Wasserstoff und somit ist auch die Aufenthaltswahrscheinlickeit der Elektronen beim Sauerstoff höher, als bei den beiden Wasserstoffatomen. Andersgesagt bildet sich also beim Sauerstoff ein Elektronenüberschuß (Delta-) aus, während bei den Wasserstoffen ein Elektronenunterschuß (Delta+) zu finden ist.
Noch ergänzend: Es gilt die Faustregel, daß sich polare Substanzen am besten in polaren Lösungsmitteln lösen (!!Wasser!!). Ebenso: unpolar - unpolar!
mfg!
BStefan
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Hallo Kuddel
Die Polarität des Wassers nutzt auch die Mikrowelle.
Weil Wasser ein Dipol ist (zwei Pole), werden die Wassermoleküle durch Mikrowellenstrahlung zum Schwingen angeregt, dadurch wird das Wasser heiss.
Gruß
Rainer
Tach rainer,
kleine Korrektur: Wassermolekuele koennen durch Mikrowellen zur Rotation angeregt werden, denn die Energie von Mikrowellen reicht nicht dazu aus, Schwingungen der Wassermolekuele anzuregen. Die Fähigkeit, Schwingungen anzuregen, hat nichts mit der Polarität der Wassermoleküle zu tun, auch unpolare Molekuele
wie zum Beispiel das Ozon (ebenfalls ein gewinckeltes Molekuel) kann man mit Mikrowellen zu Rotationen anregen.
slam
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Tach rainer,
kleine Korrektur: Wassermolekuele koennen durch Mikrowellen
zur Rotation angeregt werden, denn die Energie von Mikrowellen
reicht nicht dazu aus, Schwingungen der Wassermolekuele
anzuregen. Die Fähigkeit, Schwingungen anzuregen, hat nichts
mit der Polarität der Wassermoleküle zu tun, auch unpolare
Molekuele
wie zum Beispiel das Ozon (ebenfalls ein gewinckeltes
Molekuel) kann man mit Mikrowellen zu Rotationen anregen.
Tach slam
ich bemühe mich, bei Erklärungen ohne Fremdworte auszukommen, die Laien nicht so geläufig sind, soll ja jeder verstehen können.
Mit Schwingen der Wassermoleküle war nicht Schwingung oder Rotation gemeint, sondern Translation.

Rainer
Tach slam
ich bemühe mich, bei Erklärungen ohne Fremdworte auszukommen,
die Laien nicht so geläufig sind, soll ja jeder verstehen
können.
Mit Schwingen der Wassermoleküle war nicht Schwingung oder
Rotation gemeint, sondern Translation.
Rainer
Tach Rainer,
tut mir leid, aber ich konnte in der Antwort von Slam keine Fremdworte finden. Außerdem finde ich es sinnvoll, Fachworte (nicht zwingend Fremdworte) zu verwenden, um einen Sachverhalt richtig zu erklären.
Und nun noch eine fachliche Kritik. Die Translation ist immer angeregt, wenn T > 0K (muß ja aufgrund der Heisenbergschen Unschärferelation so sein). Mikrowellen regen aber trotzdem Schwingungen und keine Translation an.
Gruß,
Florian
Und nun noch mehr fachliche Kritik.
Mikrowellen regen aber trotzdem Schwingungen und keine Translation an.
Mikrowellen regen Rotationen an, während Schwingungen durch Infrarotstrahlung angeregt werden.
Jetzt wirds aber etwas unübersichtlich *g*
Vielleicht erklärst Du das noch mal richtig.
Irgendwas muss ja stimmen 
Rainer
Irgendwas muss ja stimmen
ja, und zwar, was bereits unter Re^3 und Re^6 gesagt wurde: Mikrowellen regen Rotationen an, Infrarotstrahlung Schwingungen.
Bernd
ja, und zwar, was bereits unter Re^3 und Re^6 gesagt wurde:
Mikrowellen regen Rotationen an, Infrarotstrahlung Schwingungen.
Um die Verwirrung komplett zu machen kann man dem hinzufügen, daß Infrarotstrahlung auch Rotationen anregt.