Okay, ich weiß es selbst… letztlich hat die Frage einen ähnlichen Nährwert wie „Was passiert, wenn ich das Universum auf Stecknadelkopfgröße verkleinere?“… aber egal, mich interessiert trotzdem, was passiert oder passieren könnte.
Also:
Wir sind für’s Vakuum nicht gebaut. Und kein Astronaut soll sich ohne Raumanzug draußen erwischen lassen. Es braucht also keiner beim Urschleim anzufangen, um mir zu erklären, wie schwachsinnig so ein Unterfangen wäre.
Doch was geschieht, wenn der atmosphärische Druck um einen lebenden Organismus herum - einen Menschen - Stück für Stück (meinetwegen über Jahre hinweg) verringert wird? Angestrebt ist - es darf gelacht werden! - das Quasi-Vakuum.
Problem 1: Im Vakuum ist’s schweinekalt. Da könnte beispielsweise Wärme über Infrarot zugeführt werden.
Problem 2: Sauerstoff! Wenn der nicht da ist, wird es ungemütlich. Könnte über eine Maske zugeführt werden.
Problem 2.1: Der Gasdruck - also die Menge des zugeführten Sauerstoffs - muss selbstverständlich dramatisch reduziert werden, womit die ausreichende Versorgung generell in Frage gestellt wird. Es würde sich zeigen müssen, mit wie wenig man überleben kann.
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Problem 748: …ach, was weiß denn ich…?
Verschiedenste Probleme gibt es also genug, schon klar. Aber was wäre für den Organismus das absolute k.o-Kriterium?
Ich stelle mir - laienhaft ausgedrückt - vor, dass sich der Innendruck (Gase und Flüssigkeiten, wobei Wasser praktisch nicht komprimiert werden kann) dem Außendruck anpassen würde. Immerhin schaffen es diverse Meeresbewohner, in Tiefen zwischen Wasseroberfläche und Hunderten (Tausenden?) Metern zu pendeln. Astronauten absolvieren ihre Spaziergänge ebenfalls mit deutlich reduziertem Druck (ca. 30%?). Wo also soll die unterste Grenze sein?
Hirngespinste?
Gruß!
Tino
