Hallo
Ich habe in diesem zusammenhang schon mal eine Frage gestellt.
Ich bräuchte jedoch noch einmal eure Hilfe.
Kann mir jemand vielleicht eine Methode beschreiben,
wie man Fe3+ und Al3+ aus einer Lösung quantitativ,volumetrisch d.h. über eine Titration (komplexom.,redox o.ä.)
nebeneinander (maskierung,pH-Wert unterschiedliche Indikatoren u.s.w.)
bestimmen kann.
Vielen Dank Andy
Hallo Andy,
die Bestimmung von Eisen neben Aluminium in Lösung ist recht einfach:
In der Aluminium- und Eisen(III)-salz enthaltenden Lösung wird zunächst das Eisen bei pH 2-2,5 mit 5-Sulfosalicylsäure als Indikator bestimmt und gleich anschließend das Aluminium bei pH 5 durch Rücktitration mit Xylenolorange als Indikator.
Ausführung der Bestimmung:
Etwa vorhandenes Eisen(II)-salz in der Lösung wird durch Erhitzen mit Salpetersäure zu Eisen(III)-Verbindung oxidiert.
Die bis zu 50 mg Aluminium und 25 mg enthaltende Lösung wird mit Wasser auf etwa 200 ml verdünnt. Das pH der Lösung wird auf 2-2,5 eingestellt (Spezial-Indikatorstäbchen Acilit® pH 0-6 oder Spezial-Indikatorpapier Acilit® pH 0,5-5,0). Nach Zugabe von 1 ml 5-Sulfosalicylsäurelösung wird mit Titriplex® III-Lösung 0,1 mol/l bis zum Farbumschlag nach leuchtend Gelbgrün titriert. Am Ende der Titration ist die Maßlösung langsam zuzusetzen.
1 ml Titriplex® III-Lösung 0,1 mol/l = 5,585 mg Fe
Der austitirierten Lösung werden 25 ml Titriplex® III-Lösung 0,1 mol/l zugesetzt. Nach kurzem Aufkochen wird der pH-Wert der Lösung mit Natriumacetat auf 5 eingestellt (Spezial-Indikatorstäbchen pH 4,0-7,0 oder Spezial-Indikatorpapier pH 3,8-5,4). Nach Zugabe von 100 mg Xylenolorange-Indikator-Verreibung titriert man mit Zinksulfatlösung 0,1 mol/l bis zum Farbumschlag von Gelb nach Rot.
1 ml Titriplex® III-Lösung 0,1 mol/l = 2,698 Al.
Das Verfahren habe ich zu meiner Studienzeit (ist jetzt auch schon ein paar Jahre her) recht erfolgreich eingesetzt.
Gruss
Bernd
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