Hallo ihr,
habe mal ein paar Fragen zur lateralen Inhibition bei der Antagonistenhemmung
wozu ist diese bei einem Reflex notwendig
2)ich habe von einer negativen und positiven Rückkopplung gelesen ,die wohl bei der lateralen inhibiton eine rolle spielt.
Inwiefern ist das zu erklären und wo finden diese Vorgänge statt! Danke.
3)ausserdem würde ich gerne wissen ,welche der Vorgänge also negative oder positive Rückkopllung spielt denn eine Rolle bei den Sinneszellen des Auges?(seieh Herrmansches Gitter)
Vielen Danlk für eure Hilfe ich weiss wirklich nicht mehr weiter ,da ich immer an diesen Punkten scheitere.
astar
habe mal ein paar Fragen zur lateralen Inhibition bei der
Antagonistenhemmung
wozu ist diese bei einem Reflex notwendig
Mir war nicht bewusst, dass man das da laterale Inhibition nennt
… macht nicht so viel Sinn, bist Du Dir sicher?
2)ich habe von einer negativen und positiven Rückkopplung
gelesen ,die wohl bei der lateralen inhibiton eine rolle
spielt.
Inwiefern ist das zu erklären und wo finden diese Vorgänge
statt! Danke.
Aeh ja.
Also positive Rueckkopplung spielt da so direkt schonmal garkeine
Rolle (das war schonmal leicht ;->:wink:.
Ja und negative Rueckkopplung bei topologisch organisierten
Netzen ist schlicht ein Synonym fuer laterale Inhibition …
allers klar? Also die Neuronen in soonem Netz hemmen bei
Aktivitaet immer ihre „Nachbarn“. Laterale Inhibition laesst sich
ungefaehr mit „seitliche Hemmung“ uebersetzen, und da jedes
Neuron seinerseits von seinen Nachbarn gehemmt wird, spricht man
auch von Negativer Rueckkopplung, OBWOHL das nicht besonders
geschickt ist! Negative Rueckkopplung bezeichnet eigentlich was
anderes und kann im zusammenhang mit lateraler Inhibition
Verwirrung stiften.
3)ausserdem würde ich gerne wissen ,welche der Vorgänge also
negative oder positive Rückkopllung spielt denn eine Rolle bei
den Sinneszellen des Auges?(seieh Herrmansches Gitter)
Herrmansches Gitter sagt mir nichts, aber die Retina ist das
bekannteste Beispiel fuer laterale Inhibition im Nervensystem.
Dort dient sie der Kontrastverstaerkung. Tatsaechlich handelt es
sich dort aber nicht um reine laterale Inhibition sondern es gibt
eine komplizierte Anordnung positiver und negativer
Rueckkopplungen. Aus der Sicht eines Neurons liesse sich die Form
dieser Filtermaske am ehesten als Gabor-Wavelet beschreiben (auch
Mexican Hat genannt) und stellt eine Verknuepfung verschiedener
Rezeptiver Felder dar.
Wenn z.B. der Beuger aktiviert werden muß, muß der Strecker inaktiviert (gehemmt) werden. Beide gleichzeitig zu reizen wäre kontraproduktiv.
2)ich habe von einer negativen und positiven Rückkopplung
gelesen ,die wohl bei der lateralen inhibiton eine rolle
spielt.
Inwiefern ist das zu erklären und wo finden diese Vorgänge
statt! Danke.
Hmm ? Würde es bei der lateralen Inhibition eine Rolle spielen, hieße sie reziproke Inhibition. Lateral steht für „seitlich“ und nicht für „rückwirkend“.
3)ausserdem würde ich gerne wissen ,welche der Vorgänge also
negative oder positive Rückkopllung spielt denn eine Rolle bei
den Sinneszellen des Auges?(seieh Herrmansches Gitter)
Im Auge: Kontrastverstärkung. Stell dir zwei benachbarte Sehzellen vor, die unterschiedlich stark beleuchtet werden. Die stärker beleuchtete feuert stärker. Durch laterale Inhibition zum folgenden Layer wird die der stärker beleuchteten Sehzelle nachgeschaltete Nervenzelle noch stärker feuern, wohingegen die andere noch weniger stark feuern wird. Der Unterschied und damit der „Kontrast“ wird verstärkt.
Vielen Danlk für eure Hilfe ich weiss wirklich nicht mehr
weiter ,da ich immer an diesen Punkten scheitere.
astar
Also positive Rueckkopplung spielt da so direkt schonmal
garkeine
Rolle
,mm und wo spielt die negative Rückkopplung dann eine Rolle?
Also die Neuronen in soonem Netz hemmen bei
Aktivitaet immer ihre „Nachbarn“. Laterale Inhibition laesst
sich
ungefaehr mit „seitliche Hemmung“ uebersetzen, und da jedes
Neuron seinerseits von seinen Nachbarn gehemmt wird, spricht
man
auch von Negativer Rueckkopplung, OBWOHL das nicht besonders
geschickt ist! Negative Rueckkopplung bezeichnet eigentlich
was
anderes und kann im zusammenhang mit lateraler Inhibition
Verwirrung stiften.
was genu ist denn nun der Unterschied zwischen lateraler Inhibiton und negativer bzw positiver Rückkopllung-also mir wurde geagt ,dass das irgendwie zusammenhängt-kann natürlich auch gemeint sein,dass es sich bei diesen Modellen nur um ähnliche Vrfahrensweisen handelt…aber wodurch genau ausser durch das Verfahren unterscheiden sie sich ??Finden die Vorgänge in unterschiedlichen Zellen statt oder wie muss ich mir das vorstellen?
DANKE!
Ps:habe im linder nichts gefunden…
was genu ist denn nun der Unterschied zwischen lateraler
Inhibiton und negativer bzw positiver Rückkopllung-also mir
Rueckkopplung bezeichnet Schleifen in RegelKREISEN (wobei
Neuronale Netze oft als Regelkreise beschrieben werden). Das
heisst irgendwo wird ein Signal weitergegeben und das loest
(ueber andere Regelelemente, z.B. Interneurone) an dem
urspruenglichen Signalgeber-Element ein Eingangssystem aus. Wenn
dieses Eingangssignal negativ ist (in neuronalen Netzen also
hemmend) spricht man von negativer Rueckkopplung und umgekehrt.
Laterale Inhibition ist nicht (unbedingt) eine Rueckkopplung,
sondern heisst erstmal, dass Neuronen (oder Regelelemente) in
einem topologisch organisiertem Netz ihre Nachbarn hemmen
(-Eingangssignal an diese senden).
wurde geagt ,dass das irgendwie zusammenhängt-kann natürlich
auch gemeint sein,dass es sich bei diesen Modellen nur um
ähnliche Vrfahrensweisen handelt
Naja, da bei lateraler Inhibition die Neuronen kreuzweise
verschaltet sind, sind die Signale im Grunde rueckgekoppelt, da
sich Neurone durch diese Schaltung gewissermasen selbst enthemmen
(auto-disinhibition ueber Interneuron). Je nach Hoehe der
Gewichte (Synapsenverstaerkung) kommt es dadurch zu einer
Kontrastverstaerkung (relativ geringe Verstaerkung, kleine
Filterbreite bzw. lokale Inhibition) oder zu einem WTA (Winner
Take All) Netz (relativ grosse Verstaerkung, globale
Verschaltung). Rueckkopplung spielt also genaugenommen schon eine
Rolle. Man spricht aber in der Regel hier nicht davon, weil
Disinhibition ein fuer Anfaenger eher komplexes Konzept ist und
laterale Inhibition einen Sonderfall beschreibt. Ausserdem
beschreibt man laterale Inhibition eher gerade nicht als
Regelkreissystem (weil es als solches Betrachtet ziemlich komplex
ist), und dann macht der Begriff Rueckkopplung nicht mehr viel Sinn.
…aber wodurch genau ausser
durch das Verfahren unterscheiden sie sich ??Finden die
Vorgänge in unterschiedlichen Zellen statt oder wie muss ich
mir das vorstellen?
IN den Zellen findet weder Rueckkopplung noch lat. Inh. statt!
Das sind Konzepte, die zur Beschreibung der Eigenschaften von
Netzen (mehreren verschalteten Neuronen) noetig sind. Da sich
diese Konzepte erst aus der Kombination mehrerer „einfacher“
Einzelteile (hier Neurone) ergeben, wird zuweilen von emergenten
Eigenschaften gesprochen.