ich denk mal, daß die ganze sache zu umfangreich is, als daß man sie an ein paar beispielen verstehen könnte. und aus meinem chemieunterricht kenn ich auch keinen allgemeingültigen weg, solche gleichungen aufzustellen. was hinten rauskommt, hängt ja von allerlei faktoren ab.
das beste wär’s m.e., du schaust in eurer bibliothek mal nach nem guten chemiebuch.
das ganz ist eigentlich ueberhaupt nicht schwer. Den Reaktionspfeil stellst Du dir erst mal als ein Gleichheitszeichen vor, und daraus folgt, dass links und rechts das gleiche stehen muss. Sprich es gilt die Massenerhaltung, wenn Du also vereinfacht gesprochen 4 H-Atome als „Edukte“ reinsteckst muessen auf der anderen Seite auch 4 H-Atome in den Produkten auftauchen.
Bsp.: 2*H2O2 --> 2*H2O + O2
Ansonsten gilt noch, dass du keine halben Molekuele einsetzen bzw erhalten kannst. Diese Methode mit der Massenerhaltung geht bei relativ einfachen Reaktionen.
Wenn es kompliziertere Reaktionen sind bzw Redoxreaktionen dann ueber die Ladungserhaltung
Um eine Reaktionsgleichung aufstellen zu koennen (das gilt jetzt mehr fuer die Anorganik) zerlegst du sie in eine Oxidations und eine Reduktionsgleichung und auch hier gilt, dass die Anzahl der Elektronen konstant bleiben muss, wenn das Reduktionsmittel 2 Elektronen abgibt (z.B) muss die reduzierte Verbindung auch 2 Elektronen aufnehmen.
Bsp.:
MnO4^- +5*Fe^2+ --> Mn^2+ 4*O^2- + 5 Fe^3+