Hallo Silvia,
es gibt 2 Arten von Forellen:
Bachforelle (in Europa beheimatet)
Regenbogenforelle (in Nordamerika beheimatet)
Die Meerforelle ist eine Bachforelle, die ähnlich wie der Lachs, ihre Weidegründe im Meer sucht, aber sich dort nur küstennah aufhält. Sie schwimmt nicht, wie der Lachs, weit ins offene Meer hinaus. Man hat noch nicht herausgefunden, aus welchen Gründen eine Bachforelle zur Meerforelle wird. Durch das größere Nahrungsangebot wächst sie hier zum wesentlich größeren Fisch heran. Zum Laichen kehren die Meerforellen wieder in ihre Heimatflüsse zurück, an die Stelle, wo sie selber aus dem Ei geschlüpft sind.
Die Steelhead-Forelle ist die meerwandernde Form der Regenbogenforelle und kommt hauptsächlich in Flüssen vor, die in den Pazifik münden.
Die ersten Regenbogenforellen wurden ab 1882 in Europa eingeführt. Gründe: sie ist schnellwüchsiger und resistenter gegen Verschmutzung und Kanalisierung der Flüsse, als die heimische Bachforelle.
Und bedingt durch das Seefahrertum der Engländer, wurde wiederum die Bachforelle überall da verbreitet, wo die Engländer hinkamen: z. B. Australien, Neuseeland, Südafrika, Südamerika, Nordamerika und sogar Hawaii. Das begann schon in der Anfangszeit der Segelschiffe.
Die Einbürgerung in den Kolonialstaaten erfolgte im 19. Jh. durch den Transport von befruchteten Fischeiern, die auf Eis transportiert wurden, was aber auch bei Flauten und Warmwettereinbrüchen in der kalten Jahreszeit, in vielen Fällen misslang.
Bach- und Regenforellen kreuzen sich nicht.
Bachforellen kreuzen sich selten mit Bachsaiblingen = Tigerforelle, die nicht fortpflanzungsfähig ist.
Das Wort Lachsforelle ist eine Handelsbezeichnung. Es handelt sich um Zuchtforellen, die mit Karotin gefüttert wurden, sodass sie rotes Fleisch bekommen.
Viele Grüße
Renate
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