HAllo ihr da draussen,
ich hab über die heiligen Weihnachtsferien in bio eine HAusaufgabe die eigentlich ganz einfach scheint. Dennoch verzeifle ich langsam daran (?)
Ich hoffe ihr könnt mir folgende Begriffe definieren:
Dipolcharakter
Hychathülle
Dichteanomalie
Gruss BAsti
Hi,
Ich hoffe ihr könnt mir folgende Begriffe definieren:
Naja, ne ordentliche Definition musst Du schon selbst formulieren, aber ich versuchs mal zu erklaeren.
Ich gehe davon aus, dass es um Wasser geht.
Dipolcharakter
H H
\ /
O
So sieht Wasser ungefaehr aus, wichtig ist, dass es gewinkelt ist (wenn der Winkel auch eigentlich groesser ist). Sauerstoff hat nun eine groessere Tendenz, Elektronen anzuziehen (groessere Elektronegativitaet), als Wasserstoff, dadurch ist das Molekuel auf Seiten des Sauerstoffs leicht negativ geladen. Es hat also zwei Pole, einen leicht positiv geladenen (Wasserstoff) und einen leicht negativ geladenen (Sauerstoff) - Dipol.
Hychathülle
Vermutlich meinst Du Hy dr athuelle. Elektrisch geladenene Teilchen (Ionen) werden im Wasser von einer Huelle aus Wassermolekuelen umgeben. Bei positiven Teilchen zeigen die Sauerstoffatome auf das Ion, bei negativ geladenen die Wasserstoffatome.
Dichteanomalie
Wassermolekuele unterliegen nicht nur Wechselwirkungen mit Ionen sonder auch mit sich selbst. Dadurch kommt es im Wasser zu einem hoeheren Grad der Ordnung als in „normalen“ Fluessigkeiten. Die „Wasserstoffbrueckenbindungen“ „ziehen“ das Wasser zusammen - es hat eine relative hohe Dichte. Gefriert Wasser, werden die Wasserstoffbrueckenbindungen geloest und die Molekuele im Kristallgitter des Wassers so geordnet, dass diese Bindungen nicht mehr Wirken koennen. Dadurch hat festes Wasser eine geringere Dichte als fluessiges, was ein sehr ungewoehnliches Verhalten ist. Wasser hat seine groesste Dichte bei 4°C.
Gruss
Thorsten