IR-Spektroskopie

In meinem Chemiebuch Chemie heute Sek 2 Aufl. 1999 (S.227) steht geschrieben:

„Die Frequenz der Schwingung ist bei ähnlicher Bindungsenergie umso größer, je kleiner die Massen der schwingenden Atome sind. Dem entspricht die Beobachtung, dass mit derselben Feder leichte Kugeln viel schneller schwingen als schwere Kugeln. Um beispielsweise eine C-H-Valenzschwingung anzuregen, muss daher viel mehr Energie aufgewendet werden als für eine C-Cl-Valenzschwingung.“

Ist das nicht ein Widerspruch? Ist es nicht leichter kleine Kugeln zum Schwingen zu bringen (vgl. Text „Frequenz“) als schwere. Liegt es daher nicht auch nahe mehr Energie (!) für eine C-Cl-Valenzschwingung zu benötigen?

Vielen Dank für Antworten!
Gruß
Ben

omega=SQRT(k/m)
Hi

„Die Frequenz der Schwingung ist bei ähnlicher Bindungsenergie
umso größer, je kleiner die Massen der schwingenden Atome
sind. Dem entspricht die Beobachtung, dass mit derselben Feder
leichte Kugeln viel schneller schwingen als schwere Kugeln. Um
beispielsweise eine C-H-Valenzschwingung anzuregen, muss daher
viel mehr Energie aufgewendet werden als für eine
C-Cl-Valenzschwingung.“

So ist es.

Ist das nicht ein Widerspruch? Ist es nicht leichter kleine
Kugeln zum Schwingen zu bringen (vgl. Text „Frequenz“) als
schwere.

Nein. Um im Klassische-Mechanik-Modell zu bleiben: Die Resonanzfrequenz eines mechanischen harmonischen Oszillators ist
omega=SQRT(k/m)
(k: Federkonstante, m Masse, omega: Resonanzfrequenz)
also für m kleiner => omega größer

Grüßle Rossi