Im Schlaf

… bewegt man sich doch bekanntlich. Wieso
fällt man dabei nie aus dem Bett? Mir ist das zumindest noch nie passiert.

Gruss, Frank

Die allermeisten deiner Aktionen, Wahrnehmungen usw. sind unbewußt gesteuert. 95% deines Gehirns arbeiten „autonom“, also ohne daß du davon was mitbekommen würdest. Wenn du schläft, schalten die anderen 5% nur in einen etwas anderen Funktionszustand („ausgeschltet“ in diesem Sinne sind sie dann auch nicht mal), den wir Schlaf nennen. Was GENAU das ist, weiß keiner, man forscht aber kräftig dran. Vergleiche es mit einem Stolpern. Ein falscher Schritt, ein paar schnelle Bewegungen - und alles ist wieder ok. Bis dir bewußt wird, daß du einen falschen Schritt gemacht hast, hast du dich schon wieder gefangen. Das gleiche passiert auch im Schlaf.

schläfrigen Gruß
Jochen

ja, auch im schlaf verliert man nicht sein gesamtes bewusstsein. wenn einem friert, zieht man die decke hoch, geräusche wecken einem. man muss sich sogar im schlaf bewegen, denn sonst bekäme man muskelverkrampfungen und würde ersticken. manche menschen laufen sogar im schlaf - die somnambulen gibt es wirklich. schläfrig trotten sie zb zum kühlschrank usw., das allerdings oft nicht mit „schlafwandlerischer sicherheit“, oft gibt es hier unfälle! im traum, wo man meist inhalte verarbeitet, die mit bewegung zu tun haben (laufen, fallen, schweben, …) sind die muskeln vom hals abwärts gelähmt. denn sonst würde man im REM-schlaf nämlich wirklich andauernd aus dem bett fallen oder etwaige partner verbläuen.
mfg - george

auch wenn es schon gesagt wurde…
Die Verbindung des Kleinhirns (z. B. für Bewegung zuständig) wird während der Schlafphase vom Stammhirn abgekoppelt, d. h. es werden keine Bewegungimpulse an die Muskeln weitergegeben. Nur ab und zu um sich zu drehen oder den Kopf z. B. aus dem Kissen zu nehmen um nicht zu ersticken.

cu
Martin