'wissen' Haare, das sie abgeschnitten sind?

Hallo,

Wenn man sich (irgendwo am Körper) rasiert sagt man doch,
das daraufhin der Haarwuchs entsprechend stärker wird!
Die Haare werden stärker (dicker) und man muss sich von
nun an regelmaessig rasieren, wenn man einmal damit
anfängt (es sei denn man epiliert).
Nun frage ich mich: Wieso ist das so? Das Haar merkt doch
nicht, das es abgeschnitten wurde? Es sind doch keine Nerven
drin, die der Haarwurzel entsprechendes signalisieren!
Demzufolge muessten die neu wachsenden Haare doch genauso
duenn sein?!?

Vielen Dank fuer Hilfe

Kai

Wieder so ein Ammenmärchen…
Hallo Kai,

die abrasierten Haare wachsen weder stärker noch dicker nach. Sie wachsen einfach wie bisher weiter; schließlich werden sie lediglich an der Hautoberfläche gekappt!

Fakt ist allerdings, daß sich die nach einer Epilation nachwachsenden Haare dünner anfühlen. Schließlich ist es zunächst nur ein Flaum (wie bei den Babies bzw. bei dem ersten Bart… *g*), erst im Laufe der Zeit verdickt sich die Keratin-Schicht.

Das Haar merkt doch
nicht, das es abgeschnitten wurde?

Nein, das Haar merkt es natürlich nicht.

Es sind doch keine Nerven
drin, die der Haarwurzel entsprechendes signalisieren!

Ach nein?! Wie kommt denn dann der Befehl ‚Wachse weiter!‘ denn zu dem Haar? Wohl in Bio gepennt, was? *lach* Die Haarpapille ist sowohl mit Nerven und Blutgefässen durchzogen, sonst wären uns sämtliche Haare schon längst ausgefallen.

Ciao

Tessa

Hallo Kai,

die abrasierten Haare wachsen weder stärker noch dicker nach.
Sie wachsen einfach wie bisher weiter; schließlich werden sie
lediglich an der Hautoberfläche gekappt!

Genau, aber meist werden sie etwas schräg abgeschnitten, dann erscheint das Ende größer.
Wie bei einer Wurst, schräg abgeschnittene Scheiben sind größer als gerade abgeschnittene.
Gruß
Rainer

Hi Tessa!

die abrasierten Haare wachsen weder stärker noch dicker nach.
Sie wachsen einfach wie bisher weiter; schließlich werden sie
lediglich an der Hautoberfläche gekappt!

Momääänt!
Also ohne auf irgendwelche Gerüchte oder Ammenmärchen zu hören:
Einige Haare hören doch ziemlichauf zu wachsen, wenn sie eine bestimmte Länge erreicht haben (Beine, Arme, Gesicht), wachsen aber immer ordentlich weiter, wenn sie immer hübsch gekappt werden.
Das ist jetzt kein Märchen sondern von mir rein empirisch ermittelt

Sehe ich Trugbilder oder merke ich bei der Anzahl nur nicht, daß die langen Haare immer ausfallen und deshalb nicht schon 5 Meter lang sind? (weil gekürzt wurden die nie)

Bye,
Malte!

Sehe ich Trugbilder oder merke ich bei der Anzahl nur nicht,
daß die langen Haare immer ausfallen und deshalb nicht schon 5
Meter lang sind? (weil gekürzt wurden die nie)

Genau so ist es! Ein Haar wächst ne Weile (ich glaub es waren so was um die 3 Jahre) - dann stoesst die Wurzel das Haar ab;
macht 3 wochen Pause und laesst anschliessend ein neues Haar
spriessen! Daher koennen die ueber eine bestimmte Laenge nicht
hinaus kommen. An anderen Stellen (z.B. in der Hose :wink: ) ist
die mechanische Beanspruchung so gross (durch die Hose!!) , dass es wesentlich eher ausfaellt.

Aber das Haare wie oben beschrieben Blutgefaesse haben kann ich
nicht so recht glauben! dann muessten sie ja bluten beim ab-
schneiden?!?!??

kai

Mensch, Kai!

Aber das Haare wie oben beschrieben Blutgefaesse haben kann
ich
nicht so recht glauben! dann muessten sie ja bluten beim ab-
schneiden?!?!??

Doch nicht die Haare haben Blutgefässe sondern die Haarwurzel bzw. die Haarpapille! *ggg* Obwohl, wenn ich es mir so recht überlege… Eine ehemalige Kollegin von mir behauptete, ihr täten die Haare weh, wenn sie sie zu einem festen Zopf gebunden hatte…

Genau so ist es! Ein Haar wächst ne Weile (ich glaub es waren
so was um die 3 Jahre) - dann stoesst die Wurzel das Haar ab;
macht 3 wochen Pause und laesst anschliessend ein neues Haar
spriessen!

Es sind ca. fünf Jahre. Also: 5 Jahre wachsen - 2-3 Wochen Pause - 4-8 Wochen ausfallen. Ansonsten soweit OK. *g*

Daher koennen die ueber eine bestimmte Laenge nicht
hinaus kommen.

Das stimmt wiederum nicht ganz (den Umstand, daß Haare abbrechen können, lasse ich jetzt mal außen vor). Die längsten Haare der Welt (lt. dem Guiness-Buch) sind über drei Meter lang und gehören der Amerikanerin Diane Witt.

An anderen Stellen (z.B. in der Hose :wink: ) ist
die mechanische Beanspruchung so gross (durch die Hose!!) ,
dass es wesentlich eher ausfaellt.

*rotfl* Mechanische Beanspruchung???!!! Ich frage mich manchmal wirklich, woher manche von Euch die Infos beziehen! Also: mit diesem Spruch hast Du echt meinen Tag gerettet!

Und nun will ich Dich mal - streng haartechnisch natürlich! *ggg* - aufklären, lieber Kai: Daß Dir die Schamhaare nicht bis zu den Knien bzw. womöglich gar bis zu den Knöcheln herunterhängen, hat nicht das Geringste mit der mechanischen Beanspruchung durch die Hose zu tun! Es liegt schlicht und ergreifend daran, daß Scham- wie auch Achselhaare diese drei Phasen innerhalb von nur sechs Monaten über die Bühne bringen.

Amüsierte Grüße

Tessa

Doch nicht die Haare haben Blutgefässe sondern die Haarwurzel
bzw. die Haarpapille! *ggg* Obwohl, wenn ich es mir so recht
überlege… Eine ehemalige Kollegin von mir behauptete, ihr
täten die Haare weh, wenn sie sie zu einem festen Zopf
gebunden hatte…

Dass zu fest gebundene Haare wehtun, kann ich selbst bestätigen - ich habe nämlich sehr lange Haare und hatte die als Kind öfter zu einem dicken Zopf gebunden.
Dass das wehtut, liegt daran, dass der feste Zopf dann an den Haaren zieht - die Haare werden praktisch gedehnt, können sich aber nicht wieder „entspannen“, weil sie ja zusammen sind.
Und das zieht dann eben auch an den Haarwurzeln, genauso als wenn man sich Haare ausreißen würde.
(Ist übrigens auch nicht gut, wenn die Haare so fest zusammengemacht sind, dass es wehtut - da kann es tatsächlich passieren, dass die Haare geschädigt werden).

Gruß,
Nina

*die Hochsteckfrisuren auch nicht ausstehen kann, weil das auch so zieht*

Hallo Tessa.

An anderen Stellen (z.B. in der Hose :wink: ) ist
die mechanische Beanspruchung so gross (durch die Hose!!) ,
dass es wesentlich eher ausfaellt.

*rotfl* Mechanische Beanspruchung???!!! Ich frage mich
manchmal wirklich, woher manche von Euch die Infos beziehen!
Also: mit diesem Spruch hast Du echt meinen Tag gerettet!

Also ich hatte Kai so verstanden, dass er die Haare am Oberschenkel meint. Diese werden durch das Hoch- und Runterrutschen der Hose abgerubbelt - allerdings nicht, wie Kai schreibt, schneller zum Ausfallen verleitet. :wink:

Ciao,
Thomas (dersichjetzteineschubberfreiehosesucht) *gg*

Ein wenig off topic!
Hi Nina,

das mit den Aua-schreienden Haaren war eher als Anekdote am Rande gedacht. Mir ist es schon klar, daß es an den Haarwurzeln zieht; totes Gewebe kann ja schließlich nicht wehtun, gell? *ggg* Nur meinte Stephanie allen Ernstens - dazu auch noch als Krankenschwester - ihr täten keinesfalls die Haarwurzeln sondern in der Tat die Haare weh.

*die Hochsteckfrisuren auch nicht ausstehen kann, weil das
auch so zieht*

Hmmm… Also die Männer um mich herum haben sich über mein meistens streng hochgestecktes bzw. zusammengebundenes Haar noch nie beschwert… *fg*

Ciao

Tessa

Hmmm… Also die Männer um mich herum haben sich über mein
meistens streng hochgestecktes bzw. zusammengebundenes Haar
noch nie beschwert… *fg*

Die Männer vielleicht nicht… aber wenn die Trägerin eben dieser Frisur sehr dicke und sehr lange Haare hat, dann heißt es für sie „wer schön sein will, muss sehr leiden“ *g*

Und an Frauen mit Kopfweh scheinen Männer… naja *ffg*

Doch nicht die Haare haben Blutgefässe sondern die Haarwurzel
bzw. die Haarpapille! *ggg* Obwohl, wenn ich es mir so recht

Okay okay! Hatte nicht gruendlich genug gelesen! Die
Haarpapille - klar! sorry!

Und nun will ich Dich mal - streng haartechnisch natürlich!
*ggg* - aufklären, lieber Kai: Daß Dir die Schamhaare nicht
bis zu den Knien bzw. womöglich gar bis zu den Knöcheln
herunterhängen, hat nicht das Geringste mit der mechanischen
Beanspruchung durch die Hose zu tun! Es liegt schlicht und
ergreifend daran, daß Scham- wie auch Achselhaare diese drei
Phasen innerhalb von nur sechs Monaten über die Bühne bringen.

Aha?! Okay - das wusste ich tatsächlich nicht! Naja - dadurch
habe wenigstens auch ich was dazugelernt und du hattest was
Amüsantes zu lesen!

Danke!

kai

Hi Tessa

An anderen Stellen (z.B. in der Hose :wink: ) ist
die mechanische Beanspruchung so gross (durch die Hose!!) ,
dass es wesentlich eher ausfaellt.

*rotfl* Mechanische Beanspruchung???!!! Ich frage mich
manchmal wirklich, woher manche von Euch die Infos beziehen!
Also: mit diesem Spruch hast Du echt meinen Tag gerettet!

Und nun will ich Dich mal - streng haartechnisch natürlich!
*ggg* - aufklären, lieber Kai: Daß Dir die Schamhaare nicht
bis zu den Knien bzw. womöglich gar bis zu den Knöcheln
herunterhängen, hat nicht das Geringste mit der mechanischen
Beanspruchung durch die Hose zu tun! Es liegt schlicht und
ergreifend daran, daß Scham- wie auch Achselhaare diese drei
Phasen innerhalb von nur sechs Monaten über die Bühne bringen.

Ja, ja
woran du gleich wieder denkst *ggg*
Kai hat Recht, auf den Waden wachsen kaum Haare, weil da die Hose immer dran scheuert.
Die mechanische Beanspruchung von Schamhaaren ist mir nicht so geläufig, vielleicht kennst Du Dich besser damit aus?
:wink:)
Rainer

Auch hallo!

Haare oder die Haarwurzeln „wissen“ natürlich nicht, dass sie geschnitten worden sind. Haare wachsen mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit - es sei denn Hormone machen einem einen Strich durch die Rechnung - und das tun sie am gesamten Körper bis an das Lebensende. Dabei ist es durchaus normal, dass ständig dabei welche durch Beanspruchung ab-, ausgerissen oder beschädigt werden. Das „Problem“ mit den nach Rasieren „dicker“ werdenden Haaren ist nur das Ergebnis subjektiver Empfindung. Die an erst kürzlich rasierten Hautpartien neu austretenden Haarsprosse fühlen sich stoppelig und ungewöhnlich hart an. Das verliert sich jedoch nach entsprechendem Wachstum wieder. Es verhält sich ähnlich wie mit einem Draht: ein kurzes Stück ist hart und man könnte sich daran verletztn, ein langes Stück ist jedoch leicht biegbar und sich daran zu verletzen ist schon Pech.
Dem hingegen ist häufige Hautpflege (oft waschen, Einreibungen, Wechselbäder, Cremen etc) sehr fördernd für die Durchblutung. Das kann durchaus auch veränderten, möglicherweise auch stärkeren Haarwuchs zur Folge haben. Wo aber nichts mehr ist, kommt auch nix mehr hin. Und wenn Du Dich noch so stundenlang auf dem Kopf rumreibst. :smile:))

Gruß
Hansi

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