Hallo ihr Lieben,
stimmt es wirklich, dass alle 4 Minuten eine Tierart ausstirbt?
Ich habe das gestern gehört und kann mir einfach nicht vorstellen, dass das so heftig sein soll!
Alles Liebe,
Reggi
Hallo ihr Lieben,
stimmt es wirklich, dass alle 4 Minuten eine Tierart ausstirbt?
Ich habe das gestern gehört und kann mir einfach nicht vorstellen, dass das so heftig sein soll!
Alles Liebe,
Reggi
Hallo Reggie!
Das kommt in Ungefähr hin, aber - es werden ebenso viele neue Tierarten jeden Tag neu hinzu entdeckt.
Gruß Werner
Leider ist aber das Entdecken nicht gleichbedeutend mit der Entstehung einer neuen Art.
Und wenn wir täglich 100 neue Arten entdecken, macht das nicht den Verlust einer einzigen durch anthropogenen Einfluß ausgerotteten Art wett.
Jochen
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Hallo Jochen!
Leider ist aber das Entdecken nicht gleichbedeutend mit der
Entstehung einer neuen Art.Und wenn wir täglich 100 neue Arten entdecken, macht das nicht
den Verlust einer einzigen durch anthropogenen Einfluß
ausgerotteten Art wett.
Das stimmt soweit. Allerdings ist keine Artbildungsrate bekannt und Schätzungen sind darüber bisher nicht verfügbar. Andererseits ist die Schätzung über das Verschwinden der Arten auch nur eine unsichere Sache (das soll die Sache nicht schönreden!). Sind die Arten wirklich verschwunden oder sehen wir sie nur nicht mehr? Für mich persönlich ist die Betrachtung nur des Aussterbens ohne Relation zu den entstanden Arten zu einseitig. Ohne den Umwelterhaltungsgedanken zu torpedieren, möchte ich auch darauf hinweisen, dass es ständig eine Fluktuation der Arten gegeben hat und - solange das Leben an ich exisitert - auch geben wird.
Grüße,
Thomas
Hallo Jochen !
Aussterben heißt aber auch nicht zwangsläufig : Von Menschen vernichtet!
Wenn Du das damit sagen willst!
Tierarten sind auch schon ausgestorben, als der Mensch noch ohne Einfluß war.
Gruß Werner
Recht hast du.
Wenn unsere Theorien über Evolution nicht grundsätzlich falsch sind, sollte man erwarten, daß nicht jeden Tag natürlicher Weise gleich mehrere neue Arten entstehen. Wenn aber täglich mehrere Arten aussterben, nimmt die Artenvielfalt schnell ab. Würde das in den letzten paar Mio Jahren so gelaufen sein, sollten wir heute keine belebte Natur mehr finden können. Da wir dies aber tun, liegt die Folgerung nahe, daß die hohe Aussterbensrate erst seit geologisch sehr kurzer Zeit existiert. Inwiefern jüngere Klimawechsel (Eiszeiten) noch Ursachen für diese Raten sein können, bleibt natürlich offen. Die VERMUTUNG liegt aber nahe, DASS der Mensch einen bedeutenden Einfluß hat.
Um aber nochmal etwas zur Wertung zu sagen: H.sapiens ist nicht die einzige Art, die viele andere Arten auf dem Gewissen hätte. Biologisch haben wir das natürliche Recht, alles auszurotten, was wir ausrotten können und uns die Welt so zu gestalten, wie wir das wollen. Die Frage aber ist: WOLLEN wir in einer Welt leben mit Beton- und Agrarwüsten, mit schlechter Luft und dreckigem Wasser, ohne Urwälder, ohne frei lebende Mitgeschöpfe, uns von überzüchteten Haustieren und vereinheitlichten Nutzpflanzen und Algenbrei ernähren. Sicher können wir mit 20 Mrd Menschen auf der Welt überleben, aber wollen wir das ?
Gruß
Jochen
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Ich stimme dir vollkommen zu! Zur Größenordnung des Artensterbens möchte ich auf meine Anmerkung weiter unten im Thread verweisen.
Beste Grüße
Jochen