gehe ich recht in der Annahme, dass die Unmengen hellgrauen Staubes an den Überresten des WTC Zement sind? Hat in der Hitze des brennenden Kerosins mit dem Beton des Gebäudes so was ähnliches stattgefunden wie mit Kalkstein in einem Zementwerk?
Was passiert jetzt bei dem starken Regen? Betonbrocken?
zwar bin ich kein Zement-Chemiker, traue mir aber mit ziemlicher Sicherheit zu behaupten, daß es kein Zement ist. Erstens ist der Staub kein Rohmehl (Vorläufer des Klinkers), sondern pulverisierter Beton. Zweitens entsteht aus dem Erhitzen noch kein Zement (auch wenn es Rohmehl wäre), sondern Klinker, die Vorstufe des Zementes.
Was da mit dem Regen entsteht, ist also feuchtes Material bis zu Schlamm, je nach Wassermenge.
Grüße Rudolf
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
für so was muß man kein Zement-Chemiker sein, weil der größte Teil des Staubes wohl Gips ist. Moderne Hochhäuser haben nurnoch untergeordnete Mengen Zement in sich. Tragend ist Stahl, die Zwischenwände sind zumeist Gipsplatten. Und das solche Platten beim zerbrechen ziemlich stauben, weiß jeder, der schon mal mit Rigipsplatten gearbeitet hat.
Aspest scheint auch in nicht unerheblichen Mengen verbaut worden zu sein, der staubet auch ordentlich.
Ich würde schon annehmen, daß beim Bau des WTC einigermaßen viel Beton verwendet wurde . ( Beton = Zement + Zuschlagstoff) Allerdings ist auch nicht zu vergessen, daß der Zement beim Bau des Gebäudes auch ganz bewußt mit Wasser zum ABBINDEN gebracht wird !!! Ich denke, daß ein Großteil des Staubes ABGEBUNDENER Zement + Zuschlag ist. (Jenes Material was den hohen Temperaturen ausgesetzt war, ging sicherlich die verschiedendsten REaktionen ein, welche denen eines Zementofens nicht unähnlich sind - allerdings fehlt hier nach dem Brennvorgang noch ein Mahlvorgang um wieder abbindefähiges Material (zementähliches) zu bekommen ) - ich rechne eher nicht damit daß der Staub mit dem Regen wieder eine Art Beton ergibt.