OXIDATIONSzahlen & LÖSUNG in WASSER ! OH NEIN!

Hallo Kameraden

Ich habe hier zwei Aufgaben, bei denen ich einfach nicht weiterkomme. Wer weiss da was?

Stelle die Regeln zur Festlegung der Oxidationszahlen in einer Verbindung vor.

Zeige, das Lösungsverhalten der Stoffe CaCl2, CF4, Propan und HCl in Wasser

Ciao Stephan

Hallo Stephan

Stelle die Regeln zur Festlegung der
Oxidationszahlen in einer Verbindung vor.

Da muß ich zu tief in meinem Hirn kramen. Lang lang ist’s her. Aber Gandalf wird’s wissen.

Zeige, das Lösungsverhalten der Stoffe
CaCl2, CF4, Propan und HCl in Wasser

CaCl2 als Salz löst sich chemisch, das heißt, zerlegt sich in seine Ionen und umgibt diese mit einem Wassermantel.
CF4 und Propan lösen sich physikalisch, und soweit ich weiß, nur in extrem kleinen Mengen.
HCl ist wieder chemisch wie CaCl2. Max. Konzentration ca. 33% Gew.

Kubi

Hi Stephan, du grosser Chemiker (oder Chomiker?)
Also zum Löseverhalten:
Salze, wie z.B. CaCl2 sind aus Ionen aufgebaut, die durch elektrostatische Anziehung, die Gitterenergie, zusammengehalten werden. Das H2O kann nun dank des Dipolcharakters seiner Moleküle Ionen aus dem Gitter des Salzes herauslösen, wenn es die dazu nötige Energie aufbringen kann. Diese gelösten Ionen werden dann von einer Hülle von H2O-Molekülen (der Hydrathülle) umgeben und so im Wasser in Schwebe gehalten. Die gilt für alle löslichen Salze.
Stoffe wie Chlorwasserstoff (HCl) sind Dipolmoleküle ebenso wie das H2O --> gleich und gleich gesellt sich gern. Also löst es sich sehr gut in H2O.
Aber:
Von Halogenwasserstoffmolekülen (gilt fpr alle Säuremoleküle!) kann nun das H-Atom als H+ -ion abgespalten werden und ans Wasser übergehen,wodurch H3O+ Ionen entstehen, welche für den sauren Charakter verantwortlich sind.
Kohlenwasserstoffe (auch halogenierte) sind innere Dipole, d.h. sie sind nals solche nicht nach aussen wirksam. --> Nur physikalische Löslichkeit in H2O, diese ist ausserdem sehr gering, weil unpolares sich nicht germ´ne mit polarem mischt.
Dies ist Teil 1
Ciao Henry

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Hi Stephan, hier Teil2:
Das Bestreben aller Elemente in Verbindungen ist das Bestreben, ein e- Oktett in der äußersten Hülle zu bekommen, entweder durch echte (bzw. formale) Aufnahme oder Abgabe von e-.
Nimmst du nun ein Periodensystem (kurz PSE) und legst eine Diagonale von Bor (B) nach Astat (At), so stehen links davon alle Metalle, rechts davon alle Nichtmetalle.
Bei Verbindungen von Metall mit Nichtmetall gibt nun das Metall dem Nichtmetall soviele e-, wie es in der äußersten Hülle besitzt (beziehe dies grundsätzlich auf alle Elemente der Hauptgruppen, bei den Nebengruppen siehts a little bit anders aus!)
Die Zahl der abgegebenen e- ist nun die Ox-Zahl (mit positivem Vorzeichen), z. bei
Na --> Na+
Mg --> Mg2+
Al --> Al3+
Die Nichtmetalle nehmen nun soviele e- auf, bis sie ihre äußerste Hülle ‚voll‘ haben.
Also Halogene nehmen 1 e- auf (Cl-)
Chalkogene (O2) nehmen 2 e- auf (O2-)
die der V Gruppe (N2) nehmen 3 e- auf (N3-).
Die Zahl der e- bezieht sich auf jeweils 1 Nichtmetallatom!
Ein Rechenbeispiel:
Al + O2 —> Al2O3
Teil 1:
Al —> Al3+ + 3 e- (Oxidation)/*4
Teil 2:
O + 2 e- —> O2- (Reduktion)/*2 /*3

Teil 2 ist mit 2 durchzumultiplizieren, weil Sauerstoff nur 2 atomig vorkommt (also O2)
Das kgV ist für dieses System nun 12, weil
nur so eine gerade Zahl von e- zustandekommt, die beiden Elemeten gerecht wird. Deshalb muss man Teil 2 nochmals mit 3 und Teil 1 mit 4 durchmultiplizieren!
Demnach lautet durch Addition der Gleichuneg Teil 1 + Teil 2:

4 Al + 3 O2 —> 2 Al2O3
Da man den Pfeil auch als eine Art = Zeichen deuten kann und links im Teil 2 nun 12 e- und im Teil 1 nun rechts 12 e- stehen, kürzen die sich mathematisch raus, in Wirklichkeit sind sie natürlich von den Al-Atomen zu den O Atomen gekommen.
Also claro?
Ciao Henry

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Aber Gandalf wird’s

wissen.

Zeige, das Lösungsverhalten der Stoffe
CaCl2, CF4, Propan und HCl in Wasser

CaCl2 als Salz löst sich chemisch, das
heißt, zerlegt sich in seine Ionen und
umgibt diese mit einem Wassermantel.
CF4 und Propan lösen sich physikalisch,
und soweit ich weiß, nur in extrem
kleinen Mengen.
HCl ist wieder chemisch wie CaCl2. Max.
Konzentration ca. 33% Gew.

Kubi

Hi Kubi,

zumindestens bei Löseverhalten muß ich mich nicht mehr einmischen :wink:))

Gandalf