Brustwarzen

Hallo Biologen,

ich war mir nicht sicher, ob ich das Schreiben hier oder im Brett „Medizin“ setzen sollte, aber nun erst mal hier.

Wie allgemein bekannt ist, haben Männer genauso wie Frauen Brustwarzen, obwohl sie bei Männern (meines Wissens) keine Funktion haben. Warum haben wir sie dann?

Bitte ernsthaft bleiben!!

Gandalf

Hallo Gandalf!

Während der Entwicklung des Kindes im Mutterleib steht noch nicht von Anfang an fest, Junge oder Mädchen. Erst nach einer bestimmten Zeit entscheidet es sich, deshalb.

Gruß Werner

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Die Brustwarzen bei Männern sind gewissermaßen Relikte aus der frühen Vergangenheit. Wie dem auch sei, daß das Geschlecht des Kindes erst später entschieden wird, ist Quatsch. Die Entscheidung fällt schon bei der Befruchtung.

Die Brustwarzen bei Männern sind
gewissermaßen Relikte aus der frühen
Vergangenheit.

Aber warum hatte er die da?

Wie dem auch sei, daß das
Geschlecht des Kindes erst später
entschieden wird, ist Quatsch. Die
Entscheidung fällt schon bei der
Befruchtung.

Das war auch bestimmt anders gemeint. Nämlich dass nicht von vorneherein die Geschlechtsmerkamle ausgebildet werden.
Klar, wenn da ein x oder ein y ankommt ist
das Geschlecht entschieden.

bye, Vanessa

Hallo Ihr Drei!
Ich hätte diesen „Quatsch“ nicht geschrieben, wenn ich nicht eine Sendung im Fernsehen darüber gesehen hätte, die genau das behauptete. Aber, wie so vieles im Fernsehen, war das auch wohl Quatsch.
Trotzdem könnte man für „Quatsch“ auch ein etwas weniger hartes Wort benutzen
Niwooo, Niwooo!
Gruß Werner

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Hallo Genius!

Damit ist die Frage aber keinesfalls beantwortet. Aus grauer Vorzeit ist alles. Waren wir denn damals alle weiblich?
Gruß Werner

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Das „technische“ Problem welches die Natur lösen musste ist Folgendes:
Es gibt am Anfang EINE Zelle welche nur die Möglichkeit hat sich zu teilen. Und daraus soll nun ein Wesen gebildet werden, welches aus vielen Zellen besteht, wobei die veschiedenen Zellen auch noch ganz unterschiedliche Aufgaben erledigen sollen, z.B. Funktioniert eine Leberzelle ganz anders als eine Nervenzelle.
Wenn sich die Zellen einfach nur teilen bekommt man nur einen kugeligen Zellhaufen.
Man hat nun heresgefunden, dass z.B. bei der Fruchtfliege im Ei Vorne, Hinten, Oben und Unten unterschiedliche Substanzen abgelegt sind. Somit kann, im ersten Schritt, für jede Zelle, über eine Art „chemisches GPS“, die Position bestimmt werden und über An- und Abschalten bestimmter Gene wird so die entsprechende grobe Spezialisierung erreicht.
Im zweiten Schritt wird dann, auf Grund der eigenschaften der Nachbarzellen, eine detailliertere Spezialisierung vorgenommen.
Im dritten Schritt werden dann die Geschlechts-spezifischen Merkmale ausgebildet.
Es scheint nun so zu sein, dass die Natur sich entschieden hat die weibliche Form als Grundform zu verwenden. Somit ist die männliche Form eine abgeänderte Form der weiblichen.
Dies erscheint mir auch logisch, denn zuerst musste die Natur eine Lebensform erschaffen welche sich irgendwie vermehren konnte, bevor dieser Mechanismus dann in Männlein und Weiblein aufgeteilt werden konnte.

Es gibt eine Fischart bei welcher das Geschlecht über den Stress bestimmt wird. Es schlüpfen nur Weibchen aus den Eiern und das Mänchen im Schwarm drangsaliert alle Weibchen. Wird nun das Mänchen gefressen, so fängt das aggresivste Weibchen an die anderen zu terrorisieren und wandelt sich dabei zum Männchen.

MfG Peter

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