Stigmatisierung mit den Wundmalen Christi

Hallo

Meine Frage scheint mir hier besser aufgehoben:

Ich habe in San Giovanni Rotondo den ganzen Rummel um Padre Pio gesehen, samt der blühende Wallfahrtsindustrie.
Sind Stigmatisierungen auf religiöse Hysterie zurückzuführen?
Sind es Selbstverstümmelungen? Oder gar kirchlich angeordnete Events? Letzteres würde mich nicht erstaunen, ist doch der wirtschaftliche Erfolg enorm.

Gruss
Mäni

Hallo Mäni,

diese Seite scheint mir dazu recht aufschlussreich zu sein: http://www.oasis.at/reli/stigma/
Hier besonders den Link „Versuch einer Erklärung“ (unter dem Bild der blutenden Hände) anklicken. Demnach liegt allen Stigmatisierten wohl eine Unterbewusstseinsveränderung bis hin zu einer psychischen Störung zugrunde.
Geklärt sind die Ursachen aber noch nicht eindeutig.
Gruß von Allie.

Hi scriptor,

religiöse Hysterie ist vielleicht zu hart ausgedrückt, es geht wohl eher in Richtung Autosuggestion. Voraussetzung ist eine Veranlagung, deren wissenschaftliche Bezeichnung ich nicht kenne - im Allgäu heißt das „Chäslaibla“, also eine sehr dünne, oft trockene, fast papierartige und noch dazu lichtempfindliche Haut. Vor Jahren wurde das Thema mal ausführlich in der ZEIT behandelt, genauer weiß ich die Quelle nicht mehr. Im englischen Sprachraum könntest Du mal nach „wounds of Christ“ oder „wounds of Our Lord“ suchen - die Trefferlisten liefern wie das Googeln nach „Stigma“ allerdings Unmengen an Material aus der Soziologie.

Gruß Ralf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Mäni,

und hier ein vielleicht auch noch sehr interessanter link zum Thema:
http://www.thereseneumann.de/therese-neumann.html

Gruss
Eve*