Supervision bei psychologischen Psychotherapeuten

Hallo,

ich würde gerne etwas darüber erfahren, wie verbreitet dieses Verfahren ist, dass zum Beispiel ein Professor mehrere Therapeuten „betreut“ und mit ihnen in bestimmten zeitlichen Abständen einzelne Fälle bespricht.

Welche Aufgaben hat diese Supervsion noch?
Was ist mit Therapeuten die ganz auf sich gestellt handeln?
Was sollte man noch darüber wissen?

Gruss
Michael Minke

Hi Michael

Psychotherapeuten machen ihre Ausbildung nicht an der Uni, sondern in Ausbildungsinstituten, je nach Richtung (PsA, VT, GT usw…). Auch auch nach abgeschlossener Ausbildung (erst dann dürfen sie sich Psychotherapeut nennen) haben sie immer die Möglichkeit, an eben diesen Ausbildungsstätten bzw. bei einem ebendort speziell dafür ausgebildeteten Supervisor (der also keineswegs ein Prof. sein muß) ihre aktuellen therapeutischen „Fälle“ zu besprechen. Das nennt man dann Supervision.

Dabei geht es meist um ein feedback über die „Arbeitsweise“ des Therapeuten, oder um Probleme in der therapeutischen Beziehung zum Patienten. Es werden Möglichkeiten oder Vorschläge über die Vorgehensweise diskutiert, insbesondere wenn der Therapeut meint, im therapeutischen Prozess nicht weiterzukommen usw. usw.

In den meisten therapeutischen Richtungen ist es erwünscht, daß Supervision gemacht wird, in unterschiedlichen zeitlichen Abständen. Bei Th., die in Kliniken arbeiten, ist es meist obligatorisch.

Ist das ungefähr das, was du wissen wolltest?

Gruß

Metapher

Danke…

Ist das ungefähr das, was du wissen wolltest?

Gruß

Metapher

Ja danke, ich habe in letzter Zeit schon zweimal davon gehört und wollte es jetzt einfach mal genauer wissen.

Gruss
Michael