Echter Psychologe?

wie bzw. wo kann ich in erfahrung bringen, ob ein sog. psychologe, der angeblich früher mal praktizierte, tatsächlich psychologe ist??? da gibt es doch sicher stellen, oder kammern, bei denen er gemeldet sein muß? - vielleicht kann ich sogar informationen im netzt finden?

für schnelle hilfe bin ich dankbar!

c.

Hallo Claudia!

Also in Österreich kontaktiert man da am besten die Ärztekammer, gibt es sowas in Deutschland auch?

LG
M

Also ein echter Psychologe muss zunächst mal ein Dipl. vorweisen können (frag doch mal,wo er studiert hat und schau dann in der betreffenden Unibibliothek nach, ob dort seine Diplomarbeit verlistet ist, das geht auch übers netz www.uni-xxx.de und dort unter Bibliothek schauen)
Um praktizieren zu können, muss man heute nach dem Psychotherapeutengesetz zusätzlich eine Ausbildung zum klinischen Psychologen oderPsychotherapeuten nachweisen um therapeutisch tätig zu sein (schliesslich gibt es auch theoretischere tätigkeitsfelder). Andere Psychotherapeuten sind meist nach dem Heilpraktikergesetz geprüft (dazu muss man keine Ausbildung haben, die meisten haben aber eine und nenne tragen dann ein HPG hinter der Bezeichnung P-Therapeut)Dann gibt es noch Psychologische Berater, die entweder Psychotherapeuten der ein oder anderen art sind oder eine Gesetzeslücke ausnutzen, da der Begriff meines Wissens nicht geschützt ist.
Dann gibt es noch die Psychiater, die Fach- Arzte sind und andere Therapien einsetzen, zB. Psychopharmaka.
Psychoanalytiker ist nur die Bezeichnung für einen Therapeuten, der eine bestimmte Therapie einsetzt (Psychoanalyse nach Freud und Co.)
Evtl. hat die Ärztekammer des Bundeslandes (www.aerztekammer.de von dort aufs Bundesland durchklicken) Informationen über ihn, oder auch das Gesundheitsamt der Stadt oder auch örtliche Krankenkassen (mit denen er ja abgerechnet haben muss).
Viel Glück bei der Suche und lass Dich nicht aufs Glatteis führen
Susanne

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Diplomarbeit in der Bibliothek
Hallo!

Also ein echter Psychologe muss zunächst mal ein Dipl.
vorweisen können (frag doch mal,wo er studiert hat und schau
dann in der betreffenden Unibibliothek nach, ob dort seine
Diplomarbeit verlistet ist, das geht auch übers netz
www.uni-xxx.de und dort unter Bibliothek schauen)

Also meine wird nicht in der Bibliothek des Instituts stehen, in dem ich studiert habe. Und dennoch habe ich eine geschrieben!

Gruß,

Oliver

Hallo Oliver,

Also meine wird nicht in der Bibliothek des Instituts
stehen, in dem ich studiert habe. Und dennoch habe ich eine
geschrieben!

das finde ich interessant. Ich weiß wohl, dass es möglich ist, das Einstellen der eigenen Diplomarbeit in die Institutsbibliothek zu verhindern, aber mich hat immer interessiert, aus welchem Grund manche Diplomanden das nicht für sinnvoll oder wünschenswert erachten. Normalerweise - denke ich - freut man sich doch darüber, dass die eigene Arbeit, an der man lange gesessen hat, auch einen Sinn über die eigene Prüfungsleistung hinaus hat, oder siehst du das anders?

Kannst du mich aufklären, warum du nicht möchtest, dass sie zugänglich ist? Das wäre nett.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Staubt sowieso nur vor sich hin!
Hallo Thomas!

Ich weiß wohl, dass es möglich ist,
das Einstellen der eigenen Diplomarbeit in die
Institutsbibliothek zu verhindern, aber mich hat immer
interessiert, aus welchem Grund manche Diplomanden das nicht
für sinnvoll oder wünschenswert erachten. Normalerweise -
denke ich - freut man sich doch darüber, dass die eigene
Arbeit, an der man lange gesessen hat, auch einen Sinn über
die eigene Prüfungsleistung hinaus hat, oder siehst du das
anders?

Ich sehe es genauso wie Du, Thomas, und hätte mir eine Situation gewünscht, in der ich anders hätte entscheiden können. Aber die Entscheidung ist knapp gegen eine Einstellung gefallen. Ein Grund ist der: Weil die meisten Diplomarbeiten vor sich hinstauben, braucht meine Diplomarbeit nicht ebenfalls dieses Schicksal zu erleiden. Dafür hat sich mich zu viel Arbeit, Zeit und Geld gekostet. Den Sinn über die Prüfungsleistung hinaus hatte sie - aber wen interessiert das eigentlich wirklich?

Gruß,

Oliver

Mach ein Paper draus!
Hi oliver.
Publizier das Ding doch in einer Kurzfassung.
Hab ich mit meiner Diplomarbeit auch gemacht.

Gruß
Mike

Hallo Oliber,

Ich sehe es genauso wie Du, Thomas, und hätte mir eine
Situation gewünscht, in der ich anders hätte entscheiden
können. Aber die Entscheidung ist knapp gegen eine Einstellung
gefallen. Ein Grund ist der: Weil die meisten Diplomarbeiten
vor sich hinstauben, braucht meine Diplomarbeit nicht
ebenfalls dieses Schicksal zu erleiden. Dafür hat sich mich zu
viel Arbeit, Zeit und Geld gekostet. Den Sinn über die
Prüfungsleistung hinaus hatte sie - aber wen interessiert das
eigentlich wirklich?

wenn du gestattest, möchte ich noch einen Einwand bringen:

Sollte die Situation sich nur darin beschränken, dass die Arbeit verstaubt, könnte ich dich vielleicht beruhigen. Die Lektüre von - bekanntermaßen nicht veröffentlichungspflichtigen - Diplom- bzw. Magisterarbeiten hat mir in der Zeit meines Studiums sehr geholfen. Einerseits dadurch, dass ich sehen konnte, wie „man es macht“, andererseits durch die Themenvielfalt, die ich durch die Aufstellung der (nichtveröffentlichten) Arbeiten im Seminar erschließen konnte.

Der erste Satz, den du schreibst, erweckt in mir den Eindruck, dass du nicht anders entscheiden konntest (das haben die anderen von mir Befragten auch geantwortet), aber das halte ich nicht für zwingend. Denn es ist doch eigentlich gleichgültig, wo die Arbeit verstaubt, in der Bibliothek oder bei dir zu Hause. Für die Lagerung in der Bibliothek spricht aber, dass dort wenigstens die Möglichkeit besteht, sie einzusehen bzw. überhaupt aufzufinden (ganz abgesehen davon, dass deine Leistung damit öffentlich dokumentiert ist).

Weiterhin meine ich, dass die Tatsache, dass die Arbeit ihren Sinn über die Prüfungsleistung hinaus bereits gehabt hat, auch nicht zwingend dazu führen muss, sie nicht im Seminar bereitzustellen. Denn damit ist ja noch lange nicht gesagt, dass sie nicht noch mehr nutzen könnte - auf welche Weise auch immer.

Zur Erläuterung: Ich insistiere deshalb darauf, dass auch solche nicht veröffentlichungspflichtigen Arbeiten bereitgestellt werden (vor allem), damit man sich erstens über die Qualität und zweitens über Breite der Thematiken informieren kann, wie sie 1. aktuell und 1. historisch am jeweiligen Fachbereich verlangt werden oder wurden. Als Student habe ich mich nach meiner Erinnerung ziemlich geärgert, wenn es hieß, die Arbeit sei nicht verfügbar. Und auch, dass du damit zumindest deine Leistung als Dipl.-Psych. dokumentierst, fände ich hinreichend Grund genug - falls das jemand wirklich prüfen wollen sollte.

Mit der (wie gesagt, nicht nur) von dir gegebenen Begründung sagst du also nur, warum du nicht möchtest, dass sie „dort“ steht, aber nicht, warum du nicht möchtest, dass sie überhaupt irgendwo steht.

Naja, ich hoffe, ich habe mich verständlich machen können, ohne dir zu nahe zu treten. Ich bin wirklich daran interessiert, möglichst viele Arbeiten öffentlich zu machen, auch wenn es „nur“ Prüfungsleistungen sind.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

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Gute Idee
Hallo!

Hast recht! Ich habe auch schon mal daran gedacht. Die Sache ist die, daß es - soweit ich weiß - in Deutschland bisher noch keine Arbeit über mein Thema gibt, besonders nicht über den lernpsychologischen Teil. In Amerika stünden die Chancen für eine Veröffentlichung aber wahrscheinlich gar nicht schlecht. Ein paar Amerikaner, mit denen ich per Mail in Kontakt stand, hatten jedenfalls ein beachtliches Interesse.

Gruß,

Oliver

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Diplomarbeit geht schon nicht verloren!

Hallo Oliber,

nein, nein: Oliver.

Für die Lagerung in
der Bibliothek spricht aber, dass dort wenigstens die
Möglichkeit besteht, sie einzusehen bzw. überhaupt
aufzufinden (ganz abgesehen davon, dass deine Leistung damit
öffentlich dokumentiert ist).

Ja, schon richtig. Allerdings ist die Leistung bereits teilweise dokumentiert, weil ich einen Vortrag über die geplante Arbeit gehalten habe und ein Exposé in stattlichem Umfang in der Bibliothek einzusehen ist. Also: Keine Angst! Jeder kann sich über meine Arbeit informieren. Wem das Exposé nicht reicht, der soll mich halt ansprechen. Ich stehe jederzeit bereit!

Außerdem könnte ich mir vorstellen, etwas aus der Arbeit zu veröffentlichen!

Grüße,

Oliver

neugierig [off topic]
Hallo, Oliver,

auch wenn wir jetzt ein bißchen vom Thema abschweifen, hat mich das doch neugierig gemacht:

Ich habe auch schon mal daran gedacht. Die Sache
ist die, daß es - soweit ich weiß - in Deutschland bisher noch
keine Arbeit über mein Thema gibt, besonders nicht über den
lernpsychologischen Teil.

Ich lese gern psychologische Literatur, auch wissenschaftlicher Art, obwohl ich Laie bin. Was ist denn das Thema Deiner Arbeit gewesen? Ich finds immer interessant, wenn sich mal jemand mit etwas ungewöhnlicheren Gebieten befaßt.

Liebe Grüße, Nike

Hi,

Hallo Oliber,

nein, nein: Oliver.

Teufel auch!!! :smile:

Jeder kann sich über meine Arbeit informieren. Wem das Exposé
nicht reicht, der soll mich halt ansprechen. Ich stehe
jederzeit bereit!

Ich möchte mich der Frage von Nike (weiter unten) anschließen: Das Thema deiner Arbeit interessiert mich sehr. Ich erinnere, dass auch pädagogische Aspekte Teil der Untersuchung waren?

Falls du nicht öffentlich dazu Stellung nehmen möchtest, was ich zwar nicht verstehen, aber tolerieren könnte, kannst du mir auch gerne mailen. Ich weiß ja noch nicht einmal, wo du examiniert worden bist (Schleswig-Holstein?, Kiel?).

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Außerdem könnte ich mir vorstellen, etwas aus der Arbeit zu
veröffentlichen!

Grüße,

Oliver

Hallo!

Also ein echter Psychologe muss zunächst mal ein Dipl.
vorweisen können (frag doch mal,wo er studiert hat und schau
dann in der betreffenden Unibibliothek nach, ob dort seine
Diplomarbeit verlistet ist, das geht auch übers netz
www.uni-xxx.de und dort unter Bibliothek schauen)

Also meine wird nicht in der Bibliothek des Instituts
stehen, in dem ich studiert habe. Und dennoch habe ich eine
geschrieben!

Ich meine auch nicht die Institutsbibliothek, sondern die Uni-Bibliothek (die für alle zuständig ist), da die im allgemeinen für die Archivierung der (Belegexemplare der) Abschlussarbeiten zuständig sind, Inst.bibliotheken haben oft ein schlichtes Platzproblem um alle Abschluss-Arbeiten in die eigenen Regale einzustellen, ausserdem sind manche Arbeiten auch einfach zu speziell, um ständig auf Vorrat gehalten zu werden. Aber die Unibib. ist nunmal dafür zuständig (auch wenn sie die Arbeiten erst aus grossen Stapeln raussuchen muss, da die Ablage meist zu wünschen übrig lässt und angeblich sowieso nie einer danach fragt), alternativ gibt es auch ein Fakultätsarchiv, wo die Arbeiten auf jeden Fall einzusehen sind (hier sind es dann die Originale), nur das geht nunmal meist nicht übers Netz (wie von der Fragestellerin gewünscht). Hier in SH kriegt auch die Landesbibliothek meist noch ein Expl. (ich glaube aber erst ab der Diss.), da es Arbeiten sind, die in SH verfasst wurden.
Ich bin übrigens etwa ein Jahr lang Inst.Bibliotheks HiWi gewesen (nicht bei den Psychologen), auch für Fernleihen für unsere Profs und so zuständig und hab so manche andere Bib. kennengelernt und deren zT. auch nicht bessere Ordnung.
Bibliophile Grüsse Susanne

Gruß,

Oliver

Komme gern persönlich vorbei!
Hallo!

Ich meine auch nicht die Institutsbibliothek, sondern die
Uni-Bibliothek (die für alle zuständig ist), da die im
allgemeinen für die Archivierung der (Belegexemplare der)
Abschlussarbeiten zuständig sind, Inst.bibliotheken haben oft
ein schlichtes Platzproblem um alle Abschluss-Arbeiten in die
eigenen Regale einzustellen, ausserdem sind manche Arbeiten
auch einfach zu speziell, um ständig auf Vorrat gehalten zu
werden.

Kann sein. Bei uns hier läuft´s aber so, daß die Diplomarbeiten bei Zustimmung des Diplomanden in die IB kommen und nicht die UB. Wenn jetzt einer nach meiner Diplomarbeit suchen sollte und keine findet, dann heißt´s nachher noch: Der Walter hat keine geschrieben und lügt uns hier was vor! Dem ist aber nicht so, sondern: Meine Arbeit findet man nicht, weil ich mein Einverständnis zur Einstellung nicht gegeben habe.

Es ist außerdem egal, in welcher Bib Du suchen willst. Meine findest Du nicht und trotzdem habe ich eine geschrieben.

Worauf ich hinaus wollte, ist, daß die Suche nach einer Diplomarbeit und ihr Finden bzw. Nicht-Finden keine Möglichkeit ist, festzustellen, ob jemand Dipl.-Psych. ist oder ob er es nicht ist.

Gruß,

Oliver

PS: Ich kann auch gern vorbeikommen und es Dir noch einmal persönlich erklären :wink:.

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Schau mal in meine ViKa! (owT)
.

geschaut :smile: [offTopic]
Hallo Oliver,

ohja, da steht es - stand es da schon immer drin? War mir noch gar nicht aufgefallen. :smile:

Magst Du mir erklären, worum es bei dem „Versuch einer Synthese von Matching Law und ideal freier Verteilung: Mathematisches Modell und empirischer Test“ eigentlich geht? Warum ist das Thema in Deutschland noch in den Kinderschuhen?

Wäre ja prima, wenn Du in Amerika veröffentlichen könntest.

Liebe Grüße, Nike

Willst Du das Exposé lesen?
Hallo, Nike!

Wenn Du Interesse an der Arbeit hast, dann kann ich Dir eine aktuelle Fassung meines Exposés zuschicken (ca. 20 Seiten). Da steht der theoretische Hintergrund in Kurzform beschrieben drin.

Gruß,

Oliver

ja, gerne!
Hallo Oliver,

ja, das würde mich interessieren. Magst Du es mir per Mail schicken? du darfst dann aber nicht böse sein, wenn ich beim ein oder anderen noch mal nachfrage - schließlich bin ich keine studierte Psychologin. :smile:
Aber ich würde es wirklich gerne lesen.

Liebe Grüße, Nike

Bitte!
Hallo, Nike!

Magst Du es mir per Mail schicken?

Du wirst es in den nächsten Tagen in Deinem Mailpostfach entdecken!

du darfst dann aber nicht böse sein, wenn ich beim
ein oder anderen noch mal nachfrage - schließlich bin ich
keine studierte Psychologin. :smile:

Bin ich nicht. Du kannst mich gerne fragen. Am besten machen wir es dann per Mail.

Aber ich würde es wirklich gerne lesen.

Das freut mich. Aber ich muß Dich warnen: Das Ganze ist ziemlich schwer verdaulich.

Gruß,

Oliver

danke, ich freu mich! (owT)