jähzorn
Von: , Frage gestellt am Mo, 15. Apr 2002
wer weiss etwas zum thema jähzorn?
woher kommt er, was kann man dagegen machen?
links?
gruss
andreas
wer weiss etwas zum thema jähzorn?
woher kommt er, was kann man dagegen machen?
links?
gruss
andreas
kurze Frage knappe Antwort
auf knappe Fragen eine umfassende und zufriedenstellende Antwort
haben wollen (was verdammt schwierig ist zu geben)
kommt von geringer Frustrationstoleranz
in sich hineingefressene Mißerfolge
eben diese erlernen/erhöhen.
sl
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
kommt von geringer Frustrationstoleranz
in sich hineingefressene Mißerfolge
eben diese erlernen/erhöhen.
Hallo,
das "erlernen" würde mich interessieren.
Ich kann mir noch vorstellen, bestimmte
die Frustrationstoleranz "senkende" Faktoren
auszuschließen (z.B. übermäßiger Alk.Konsum)
aber wie "erlernt" man Frustrationstoleranz ?
Gruss
Enno
Hallo,
das "erlernen" würde mich interessieren.
Ich kann mir noch vorstellen, bestimmte
die Frustrationstoleranz "senkende" Faktoren
auszuschließen (z.B. übermäßiger Alk.Konsum)
aber wie "erlernt" man Frustrationstoleranz ?
z.B. im Verhaltensthearpeutischen Trainings, nahchaltig erst nach Jahren.
aus eigener erfahrung
winkel
z.B. im Verhaltensthearpeutischen Trainings, nahchaltig erst
nach Jahren.
hallo winkel
wie laufen den solche verhaltenstherapeutische trainings ab?
gruss
andreas
aus eigener erfahrung
winkel
wie laufen den solche verhaltenstherapeutische trainings ab?
hallo andreas,
dort wird versucht, die verhaltensmuster zu ändern. den genauen aufbau und ablauf kann dir sicherlich eher ein profi erklären.
gruss winkel
dort wird versucht, die verhaltensmuster zu ändern. den
genauen aufbau und ablauf kann dir sicherlich eher ein profi
erklären.
ist das nicht nichts anderes als Manipulation? Ich dachte immer, dort lernt man, mit seinen "Macken" umzugehen, sie als zu sich
gehörig anzunehmen und sie deuten zu können.
Oder ist das gar das gleiche/selbe?
gruss
ist das nicht nichts anderes als Manipulation? Ich dachte
immer, dort lernt man, mit seinen "Macken" umzugehen, sie als
zu sich
gehörig anzunehmen und sie deuten zu können.
Oder ist das gar das gleiche/selbe?
liebe dilarah,
lass mich ein Beispiel nehmen:
Wenn ich einen Raucher sehe, dann muss ich ihm unbedingt die Cigarette wegnehmen und ausmachen. Angenommen dies ist eine immerwiederkehrende vom betroffenen nicht anders zu handhabende Reaktion.
In der Verhaltenstherapie lerne ich dann anders auf die Konfrontation mit dem Raucher zu reagiern, etwas anderes als das bisherige zu tun.
Es gehört natürlich dazu, zu ergründen, warum diese Verhaltensweise so reflexartig immer wieder kehrt.
Beides paralell kann den Konflikt aufheben.
gruss
winkel
PS: kriegst noch ne mail von mir
liebe dilarah,
warum denn so von oben herab...lieber Winkel,
lass mich ein Beispiel nehmen:
Wenn ich einen Raucher sehe, dann muss ich ihm unbedingt die
Cigarette wegnehmen und ausmachen. Angenommen dies ist eine
immerwiederkehrende vom betroffenen nicht anders zu
handhabende Reaktion.
Dann hätte dies bestimmte Gründe, würde ich vermuten...
In der Verhaltenstherapie lerne ich dann anders auf die
Konfrontation mit dem Raucher zu reagiern, etwas anderes als
das bisherige zu tun.
Also nicht die Reaktion zu verändern, sonder anzunehmen, dass Du etwas tust, was Du ja dann im eigentlichen Sinne gar nicht einsiehst...
Es gehört natürlich dazu, zu ergründen, warum diese
Verhaltensweise so reflexartig immer wieder kehrt.
Beides paralell kann den Konflikt aufheben.
... na ja, um welchen Preis, drüber nachzudenken, wie gut man den Konflikt gelöst hat, oder um besser klar zu kommen???
Tut mir leid, wenn sich das hart anhört, aber das ist genau der Punkt, den ich nicht verstehe...:-(
d.
Hi dilarah,
In der Verhaltenstherapie lerne ich dann anders auf die
Konfrontation mit dem Raucher zu reagiern, etwas anderes als
das bisherige zu tun.
Also nicht die Reaktion zu verändern, sonder anzunehmen, dass
Du etwas tust, was Du ja dann im eigentlichen Sinne gar nicht
einsiehst...
Es gehört natürlich dazu, zu ergründen, warum diese
Verhaltensweise so reflexartig immer wieder kehrt.
Beides paralell kann den Konflikt aufheben.
... na ja, um welchen Preis, drüber nachzudenken, wie gut man
den Konflikt gelöst hat, oder um besser klar zu kommen???
Tut mir leid, wenn sich das hart anhört, aber das ist genau
der Punkt, den ich nicht verstehe...:-(
Du weißt daß es die bewußte und die unbewußte Ebene in unserem Handeln gibt.
In der Verhaltenstherapie, wie ich sie kennengelernt habe, wurde daraufhin gearbeitet zunächst selbst zu erkennen, wann dieses Verhaltensmuster auftritt, dann wenn man fähig war das Muster überhaupt zu erkennen, es an der Stelle anders zu machen.
Dabei wurden keineswegs "Du darfst dann nicht..." "du mußt dann..." -Regeln gelernt, das wäre Manipulation. sondern es bleibt einem überlassen, was man anstelle des Verhaltensmusters, das ja Leidensdruck ist, einsetzt. Ganz in der Gefahr, hier Fehler zu machen, um dabei ebenfalls zu lernen mit diesen Fehlern wiederum umzugehen. Eben wie im täglichen Leben, denn dort ist eine "Standardreaktion" nicht an jeder Stelle richtig.
also keinesfalls Umschulung oder Umerziehung. Eher Aufklärung "Was läuft da eigentlich ab?"
gruss
winkel