Klosterleben als 'Therapie'?

Dumm gelaufen.
Streß und Überarbeitung und schon waren innerhalb weniger Wochen 2 Herzanfälle da. Laut 2 Kliniken hätte ich aber ein kerngesundes Herz und es wäre Psychosomatisch.

Also, als nächstes, wurde ich an eine Neurologische Fachklinik überwiesen, in der ich dann eine Therapie bekam.

Stand der Dinge nach 4 Monaten Therapie : Es geht mir schlechter wie vorher, ich habe Depressionen die ich vorher nicht hatte, bin total sensibel und dadurch total labil was vorher nicht war und meine körperliche Gesundheit ist durch „wildes“ herumexperimentieren (meiner Meinung nach) und einer anschließenden Lithiumtherapie ohne Überwachung des Blutbildes stark angeschlagen.

Jezt stehe ich da und mache (bildlich gesehen) ein dummes Gesicht und weiß nicht wie es weitergeht.
Der Job und die Ehe stehen mittlerweile auf der Kippe.

Jetzt kam ein Tip aus dem Familienkreis.
Eine Bekannte soll angeblich wegen Depressionen für ein Jahr ins Kloster gegangen sein.
Ich verspüre im Augenblick einen extremen Drang nach maximaler Ruhe und die Idee wäre nett.

Wer wüßte wo und wie man das machen kann?

Winni the Pooh

Hallo Winnie,

erstmal alles Gute für Dich!

Ob das Klosterleben für Dich die richtige Lösung ist, kann ich nicht einschätzen.

Ein früherer Bekannter von mir (damals in ähnlicher Situation wie Du) hat einige Wochen bei den Franziskanern gelebt. Er hat dort Ruhe und inneren Frieden gefunden, die „Rückkehr“ in den Alltag war nach dieser Zeit für ihn allerdings nicht unbedingt einfacher. Alles in allem war diese Zeit für ihn sehr hilfreich, er sagte mir damals, das die Zeit bei den Franziskanern in seiner damaligen Situation seine Rettung gewesen sei.

Seine „Vorgeschichte“, ebenso seine Konfessionalität und seine Haltung zu Gott und zum Glauben spielte übrigens keinerlei Rolle - keiner fragte danach. Hätte er darüber sprechen wollen, hätte er in den Franziskanern Ansprechpartner gefunden. Das Gefühl, so angenommen zu werden, wie er war, ohne Vorbehalte, war eine sehr wichtige Erfahrung für ihn.

Leider weiß ich nicht, in welchem Kloster er war, habe aber zumindest ein paar Links für Dich:

Hier zunächst eine Infoseite der Franziskaner:

http://www.franziskaner.de/kzm/kzm.htm

Und eine allgemeine Infoseite:

http://www.orden-online.de/kloster_auf_zeit.html

Und ein paar Lektüretipps:

Der Klosterurlaubsführer ISBN 3451048388 Buch anschauen

Zu Gast in Klöstern ISBN 3423361719 Buch anschauen

Einen sehr guten Eindruck von der Weltabgeschiedenheit und dem inneren Frieden, den man in Klöstern finden kann, schildert Patrick Leigh Fermor - sehr empfehlenswertes Buch:

Reise in die Stille ISBN 3446199322 Buch anschauen

Take care of you
Diana

Stand der Dinge nach 4 Monaten Therapie : Es geht mir
schlechter wie vorher, ich habe Depressionen die ich vorher
nicht hatte, bin total sensibel und dadurch total labil was
vorher nicht war und meine körperliche Gesundheit ist durch
„wildes“ herumexperimentieren (meiner Meinung nach) und einer
anschließenden Lithiumtherapie ohne Überwachung des Blutbildes
stark angeschlagen.

Wie sagt man bei anderen Krankheiten: wenn Medizin angewandt wird, tuts erst weh, aber wenn der Dreck dann erstmal rausgeeitert ist, beginnt die Heilung.

Ein vielleicht doofes Bild, aber bei mir hat der Weg 6 Jahre gedauert und währt noch an.

Man muss sich auch auf eine Thearpie einlassen können.

Und die Medikamente: Lithium ist ne „neumodische Masche“, die ebensooft hilft wie auch nicht. Aber die richtige einstellung auf Medikamente ist bei psychosomatischen Erkrankungen nicht einfach.

Bei mir brauchte man 4 Jahre, um herauszufinden ob ein MAO-Hemmer oder ein RSI richtiger ist. Oft ging es mir erst besser, dann schlechter. Es braucht halt auch ein bißchen Zeit.

Jetzt kam ein Tip aus dem Familienkreis.
Eine Bekannte soll angeblich wegen Depressionen für ein Jahr
ins Kloster gegangen sein.
Ich verspüre im Augenblick einen extremen Drang nach maximaler
Ruhe und die Idee wäre nett.

Ich hab in der Phase darum gebeten mich einzusperren. Weiss nicht ob das klug gewesen wäre.

Wer wüßte wo und wie man das machen kann?

Jedes Kloster nimmt Externe zu Exerzitien auf. Einfach zum nächsten hingehen und fragen, die verweisen dich evtl. auch zu Klostern die das auf längere Zeit machen.

gute Besserung
winkel

Wie sagt man bei anderen Krankheiten: wenn Medizin angewandt
wird, tuts erst weh, aber wenn der Dreck dann erstmal
rausgeeitert ist, beginnt die Heilung.

Ich hab in der Phase darum gebeten mich einzusperren. Weiss

nicht ob das klug gewesen wäre.

Das tut weh…

Lithium-Therapie und/oder Psychopharmaka

Und die Medikamente: Lithium ist ne „neumodische Masche“, die
ebensooft hilft wie auch nicht. Aber die richtige einstellung
auf Medikamente ist bei psychosomatischen Erkrankungen nicht
einfach.

Tja, diese Sache mit Medikamenten …

Ich bin total neutral, eher Hilfesuchend, in diese Klinik.
Da habe ich natürlich treu und brav alles geschluckt was man mir in die Hand gedrückt hat, egal ob das Hypnorex, Remergil, Trevilor, Tavor oder sonstwas war.

Eines vorneweg. Ich möchte nicht diese Klinik kritisieren. Nach dem was ich dort von Mitpatienten und der AOK hörte, ist diese Klinik in der ich war noch eine der ganz guten, eine Vorzeigeklinik.

Aber ein paar Dinge störten mich dann nach mehreren Monaten :

1.)
Das Lithium habe insgesamt fast 2 1/2 Monate genommen.

Das Lithium habe ich so schlecht vertragen, das ich wochenlang wahnsinnige brennende Schmerzen im Gaumen und Magenbereich hatte, das ich zuletzt schon panikartige Angstzustände vor dem einnehmen der Litiumtabletten bekam. Um das einzudämmen bekam ich dann verschiedene Psychopharmka noch dazu, die mich „breit“ machen sollten um die Schmerzen nicht mehr zu merken. Teilweise war ich dann nicht mehr ansprechbar oder konnte meinen Tagesablauf nicht mehr regeln oder hatte das Gefühl auf Watte zu laufen.

Von meiner heutigen Sicht her denke ich eher, das war falsch dosiert, denn ich zeigte typische Vergiftungserscheinungen.
Die Dosierung wurde eh nicht überprüft. Ich bin ja schließlich „krank“ und das sind die Fachleute die es besser wissen, wurde mir gesagt.

Die Schmerzen wurden dann als „eingebildet“ hingestellt. Mit den Schmerzen würde sich nur mein innerer Druck darstellen.

Außerdem habe ich in den ersten zwei Wochen 8 Kilo abgenommen, weil ich im Schnitt nur noch alle zwei bis drei Tage was Essen konnte. Selbst Wasser habe ich wieder wegen dem üblen Geschmack wieder erbrochen. Dabei hätte ich mit den Tabletten zunehmen sollen. Laut Nebenwirkungen im Merkblatt hätte das nicht passieren dürfen.

Ausserdem sollten die Lithiumtabletten Gefühlsausbrüche dämpfen.
Bedingt aber durch meinen schlechten gesundheitlichen Zustand durch die Tabletten und dem „Erfolgsdruck“ der Klinik („Wir müßen endlich mal ein Ziel definieren und versuchen das zu erreichen“) dem ich (noch) nicht gewachsen war, wurde ich eher noch gereizter und launischer. Ich wurde total unausstehlich was mir noch mehr Psychopharmaka einbrachte, um zu „dämpfen“.

2.) In dieser Klinik bekam jeder erst mal ein Grundsortiment an Standarttabletten die dann regelmäßig mal geändert wurden. Das machte auf mich eher den Eindruck eines herumexperimentierens wie das bewußte Einsetzen.

Dann sollen doch Tabletten aber nur Unterstützend wirken. In dieser Klinik bekam man aber nur 2 bis 3 mal die Woche 10 oder 15 min. Therapie, aus der man richtig aufgewühlt wieder herausging und um das aufgewühlte einzudämmen bekam man dann Medikamente, Standart war da Tavor. Als ich mal fragte wie man denn meine aktuellen Probleme mal lößen könnte oder mir helfen könnte damit fertig zu werden (u.a. Mobing, Streß, Überlastung usw), wurde mir gesagt, das wäre mein Problem.

3.) Wenn ich als Nachtmedikament Trevilor bekomme und dann später höre das Trevilor anregt und ich deswgen jede Nacht nur noch mit Schlaftabletten schlafen kann und dann höchstens noch 3 Std. die Nacht, frage ich mich, ob man das nicht vorher gewußt haben kann? Gerade an einem Ort wo man das tagtäglich einsetzt.

Wenn ich Lithium mit Remergil bekomme und davon diese wahnsinnigen Schmerzen bekomme und dann später höre, die vertragen sich doch garnicht, frage ich mich ebenfalls wo die Grenze ist zwischen Versuchskaninchen und Behandlung.

Alles in allem, ich glaube man merkt es, war ich nicht begeistert, obwohl ich wirklich neutral, eher hoffnungsvoll da hin ging und genauso erst mal alles geschluckt habe.

Winni the Pooh

erstmal alles Gute für Dich!

Danke.

Ob das Klosterleben für Dich die richtige Lösung ist, kann ich
nicht einschätzen.

Ich auch nicht, aber in den letzten Monaten zeigte sich folgender Trend :

Arbeit : Wurde mir zuviel
Alltag : Wurde mir später auch zuviel
Privatleben : Wurde mir zuletzt auch zuviel Belastung
Klinikaufenthalt : Als ich da ganz zuletzt rausging machte mich das Gefühl fix und fertig, hier einem Leistungs- und Erfolgsdruck ausgesetzt zu sein, alleine aus dem Grund Ziele zu definieren und irgendwann einen Heilungserfolg zu erreichen.

Meine einzigen Gedanken zuletzt waren „Laßt mich einfach in Ruhe“ mit einem totalen zurückziehen und isolieren, nicht mehr aus dem Zimmer gehen und keinen Kontakt mehr halten.

Aus dem Grund kam meine Familie auf die Idee vielleicht erst einmal diesen „Ruhe-Wunsch“ auszuleben und danach wieder versuchen über eine Therapie eine Richtung zu bekommen.

Ob´s klapt werde ich hinterher wissen, denke ich.

Leider weiß ich nicht, in welchem Kloster er war, habe aber
zumindest ein paar Links für Dich:

Habe ich mir gleich ausgedruckt.
Nochmals Danke für die Tips.

Winni the Pooh

Hi Winni,

ich habe solche erfahrungen gottseidank nicht gemacht.

Manchmal sind aber die signale, die man dem Arzt/Therapeuten zurückgibt nicht deutlich.

Versteh mich bitte nicht falsch! Hättest du deutlich und klar gesagt: die Nebenwirkungen sind dermassen heftig, daß ich dieses Medikament absetzen will. Hätte man dir folgen müssen.

Aus meiner eigenen zeit weiss ich allerdings, daß es erstmal schön ist, daß sich überhaupt jemand um einen kümmert und man macht dann alles treu und brav mit, bis man dieses gefühl kriegt, was du geschildert hast.

Aber dieses „Alles mit sich machen lassen“ ist dann sicherlich auch ein Punkt, auf den man mal genauer gucken könnte.

Bitte versteh das nur als eine meiner erkenntnisse. Andererseits habe ich in den Kliniken auch oft das Phänomen erlebt, daß Patienten sich durchgehend missverstanden und falsch behandelt gefühlt haben. Ich habe verstanden, daß es sich hierbei auch um einen Aspekt eines Krankheitsbildes handelt. Habe mich aber nicht näher damit beschäftigt.

Vielleicht weiss ja „Experte“ was dazu zu sagen.

gruss
winkel

HALLO!

Dumm gelaufen.
Streß und Überarbeitung und schon waren innerhalb weniger
Wochen 2 Herzanfälle da. Laut 2 Kliniken hätte ich aber ein
kerngesundes Herz und es wäre Psychosomatisch.

Ich denke, es ist erstmal wichtig, die Ursache Deines Befindens
herauszufinden… „Nur“ beruflicher Streß? Oder auch privat?

Arbeit : Wurde mir zuviel

Warum? Was änderte sich im Verlauf der Zeit? Mehr Arbeit?
Oder Unzufriedenheit im Job?

Alltag : Wurde mir später auch zuviel
Privatleben : Wurde mir zuletzt auch zuviel Belastung

Was wurde zuviel? Familie? Freunde? Alles? Auch hier die Frage:
Was änderte sich im Verlauf der Zeit?

Meine einzigen Gedanken zuletzt waren „Laßt mich einfach in
Ruhe“ mit einem totalen zurückziehen und isolieren, nicht mehr
aus dem Zimmer gehen und keinen Kontakt mehr halten.
Aus dem Grund kam meine Familie auf die Idee vielleicht erst
einmal diesen „Ruhe-Wunsch“ auszuleben und danach wieder
versuchen über eine Therapie eine Richtung zu bekommen.

Der „Ruhe-Wunsch“ und „alleine sein“ kann ein guter Weg sein.
Aber nur, wenn Du dabei „in die richtige Richtung“ denkst…
Nur alleine zu sein, ändert nichts…
Du mußt versuchen, herauszufinden was das Problem ist, denn nur
so kannst Du es bekämpfen.
Ich weiß, wenn es denn so einfach wäre…
Ich habe im Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, daß der ein
oder andere, der mal ein „Tief“ hatte und sich zurückzog, oft
eher noch düstere Gedanken bekam!
Von „hat ja eh alles keinen Sinn“ über „Keiner hat mich lieb“
war so ziemlich alles dabei.

Ich selbst hatte '99 ein Tief.
Bis dahin war ich „der glücklichste Mensch, den ich kannte“.
Umso schlimmer traf es mich. Ich konnte es selbst nicht fassen.
Die Angi, die immer eine Lösung parat hatte.
Die Angi, die auch schon oft fiel (wie wir alle!), aber sofort
wieder aufstand.
Die Angi, die es immer verstand, das Leben zu meistern…
Am Boden zerstört!
Am Schlimmsten war für mich, es gedanklich nicht geregelt zu
kriegen. So nach dem Motto: Du bist immer wieder aufgestanden,
warum geht das jetzt nicht?
Freunde konnten mir nicht helfen. Sie waren ebenso fassungslos.
Ausgerechnet ICH kriege die Kurve nicht. Ja, sie waren „bei
mir“, aber helfen konnten sie nicht wirklich.

Wie Du habe ich mich verkrochen. Hatte keine Lust zu nix mehr.
Nach einigen Wochen des Selbstmitleides (was ich vorher nicht
kannte!!) habe ich mich „mit mir auseinandergesetzt“.
Ich sagte zu mir: Okay, Angi, Du bist jetzt 30. Du kannst noch
40/50 Jahre so weitermachen (wenn Du nicht vorher vom Hochhaus
springst), oder - verdammt nochmal - Du kriegst endlich Deinen
A… hoch, und FÄNGST WIEDER AN ZU LEBEN! Was ist Dir lieber?!
Die Antwort war leicht! Also fragte ich mich, warum, wieso,
weshalb… Ich machte mir Notizen… schrieb Gedanken auf…
Ich fing wieder an, Dinge zu tun, die mir mal Spaß machten,
auch, wenn ich zu dem Zeitpunkt keine Lust dazu hatte.
Das kann ein Kinobesuch sein, ein Spaziergang im Wald…
Ich habe mich ins Auto gesetzt, bin (alleine) übers Wochenende
weg gefahren, an einen Ort, an dem ich mal einen schönen Urlaub
verbrachte. Die Erinnerung, wie glücklich ich doch damals war,
weckte die Frage: Und warum sollte das nie wieder so werden?

Es war kein einfacher Weg… und ich bin noch immer nicht „die
Alte“. Aber ich habe die Kurve gekriegt! Und ich komme der
„alten Angi“ jeden Tag ein Stückchen näher.
Und ich denke, Du kannst das auch!
Dadurch, daß Du ja schon etwas gegen Dein Unbehagen tust
(sei es Therapie, sei es, hier um Rat zu fragen), zeigst Du,
DAS DU ETWAS ÄNDERN WILLST!

Ob´s klapt werde ich hinterher wissen, denke ich.

Nenne mir nur EINEN vernüftigen Grund, warum es nicht klappen
sollte!

Liebe Grüße, ANGI

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Grüß Dich Winni,

leider kann ich Dir keinen Tipp für ein Kloster geben. Frage einfach in Deiner Pfarrei nach. Ruhe im Kloster ist bestimmt sehr gut und zu empfehlen, besonders, da Du ja bereits zwei Herzinfarkte hattest.

Ursache für einen Herzinfarkt kann aber auch eine Heliobakter-Infektion sein. Es wird vermutet, dass viele Herzinfarktpationten, die keine typischen Risikopationten sind, eine solche Infektion hatten. Das Herz sieht trotzdem „kerngesund“ aus. Leider scheinen dies nicht alle unsere Ärzte zu wissen. Wurdes Du daraufhin untersucht oder wurde soetwas bei Dir erwähnt oder auch ausgeschlossen?

Gute Besserung

Ursel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Winfried,
Ich kann mir vorstellen das es nach dem Klosterleben schwer ist wieder in das normale Leben zurückzukehren.

Ausserdem ein Jahr im Kloster will auch finanziert sein. Deine Kosten für Wohnung, Familie usw. laufen ja weiter.

Schau doch mal ob Du in deiner Stadt jemanden findest, der eine ganzheitliche Massaage anbietet. Massage für Körper, Geist und Seele.
Du kannst entspannen, dein Verstand kommt zur Ruhe. Erkundige Dich nach der Ausbildung, es sollte jemand sein, der sich auch mit Counseling auskennt.
Das was Du „dumm gelaufen nennst“ ist die Art und Weise wie Du mit schwierigen Situationen umgegangen bist. Also Deine Ver-haltens-weise und die kannst Du ändern. Stell Dir einen Kreis vor, Körper, Geist, Seele… Die Körper-haltung beeinflusst den Verstand und die Seele, gleichzeitig beeinflusst der Verstand die Seele und den Körper, usw…
In diesen Kreise kann man einsteigen und Veränderungen einleiten. Dann kommst Du wieder mehr bei Dir an, und erholst Dich auch wieder. Und dann kannst Du neue Entscheidungen treffen.
Aufgrund deiner Herzanfälle solltest Du Dich auch noch mal mit einem Arzt unterhalten. Wenn Du solche Massage-Sitzungen nimmst, kann es auch aufregend werden und ich kann jetzt nicht beurteilen wie weit Du da mitgehen kannst.

Informier Dich doch auf meiner HP und schreib mir wenn Du noch Fragen hast. http://www.rebalancing-bodywork.de

Viel Erfolg
Michael

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]