Schlecht zurecht

Hallo Leute

Vor etwa einem Vierteljahr wurde bei mir eine endogene Depression diagnostiziert.
Seitdem nehme ich Medikamente.
Sie halfen mir wirklich gut (vielleicht ein Hinweis auf eine richtige Diagnose ?)
Seitdem das Medikament gewechselt wurde, fühle ich mich echt besch…
Dumm dabei: Meine Ärztin geht in Pension.
Da steh ich nun da in meinem Hemd.
Wer weiß, wie ich mich verhalten soll ?
Gibt es vielleicht Selbsthilfegruppen oder ähnliches im Ruhrgebiet (Hattingen)?

Für Antworten danke ich euch an dieser Stelle

Auch Mails sind erwünscht.

Danke, Peter

medikamente lindern, schaffen aber niemals raum für eine lösung … du solltest auf jeden fall die idee mit der selbsthilfegruppe verfolgen … hast du schon über eine einzeltherapie nachgedacht? … in deinem raum kenne ich mich nicht aus, hier in HH gibt es viele erste anlaufstellen, die einen beraten udn weiterhelfen … schau doch mal in dein branchenbuch, da gibt es mehrere seiten mit adressen udn telefonnummern … wenn du noch fragen hast, kannste mir gern mailen.
gruss von lia

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Schlecht zurecht
Hallo Peter!

Warum wurde denn das Medikament gewechselt? Vielleicht kannst Du einfach wieder das alte bekommen? Hast Du schon einen neuen Arzt und der hat das umgestellt? Sprich mit Deinem Arzt darüber und wenn Ihr Euch nicht einigen könnt, suche Dir einen neuen. Es ist wichtig, daß Du Vertrauen zu Deinem Arzt haben kannst und so etwas mit ihm besprechen.

Alles Gute,
die Katz

Lieber Peter!
Ich halte ziemlich viel von Selbsthilfegruppen, da mir eine ganz bestimmte vor langer Zeit einmal das Leben gerettet hat (sic). Wenn du aber tatsächlich eine endogene(!) Depression hast, wird dir eine SHG alleine nichts nutzen. In solch einem Fall liegt nämlich ein Mangel des Neurotransmitters Serotonin in deinem Gehirn vor. Und eben diesen Mangel soll ein Antidepressivum decken. In der Regel gibt es dabei eine Anflutungszeit von bis zu drei Wochen (dann erst kann man sagen,ob das Zeug wirkt oder nicht). Ein wirkendes Antidepressivum ohne ersichtlichen Grund (zB schlimme Nebenwirkungen) abzusetzen, halte ich gelinde gesagt für einen gefährlichen Schwachsinn. Wenn dir dein Art (hoffentlich ists ein Neurologe!) keinen triftigen Grund dazu anführen kann, schieß ihn auf den Mond, wechsle den Arzt, das Medikament und geh trotzdem in die Selbsthilfeguppe.
G’sundheit und viel Kraft
Christian, der psych. Pfleger

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Hallo Peter,

konkret zu Deinem Problem kann ich Dir leider nicht helfen.
Da Du aber Selbsthilfegruppen o. Ä. suchst, möchte ich Dich darauf hinweisen, daß in der Beschreibung dieses Brettes diverse URLs verlinkt sind, die Datenbanken zu Selbsthilfegruppen und Psychiatern / Psychotherapeuten in ganz Deutschland enthalten. Keine Angst: Die URLs sind alle unkommerziell und von mir gecheckt worden. Vielleicht versuchst Du es mal dort.

Viel Glück, Nike

Dear Peter,

ich weiß nicht genau, was eine endogene Depression ist, aber ich wünsche dir, dass du sie auf irgendeine weise überwinden wirst und, dass das möglichst bald geschieht
Hoffentlich fühlst du dich schnell wieder wohl und bist glücklich,
yours

rushme

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