Hallo liebe Leser/mögliche Antwortgeber!
Die Frage die ich stellen möchte, fällt mir schwer, obgleich ich nicht weiß, wie ich sie am besten formulieren soll, sodaß ihr euch ein Bild machen könnt, bzw. ihr mir einen Rat geben könnt, aber es wird schon irgendwie klappen:
Nach einer langen Phase des Arbeitens u. Dauermentalstreßes (Arbeitsbeginn nach Schule, kurzzeitig mittlerweile bereinigter Ärger mit zukünftigen Schwiegervater, Arbeitsplatzängste wg. möglichem Konkurs der Firma, nach ewigem „Zittern“ habe ich aufgegeben u. sehe es jetzt lockerer, Hochzeitsvorbereitungen, gleichzeitig Hausplanung, dann Hochzeit, kurzer Urlaub, Hausbau 1. Spatenstich u. seitdem gings sehr flott dahin (mit allem was dazugehört - Ärger mit Proffessionisten, selber geleistete schwere nie enden wollende Arbeit u. endlose Listen von dem, was noch zu organisieren/arbeiten/erledigen ist - puh -) bis zum Einzug u. Häuslich machen u. noch x Arbeiten in u. vor allem rund ums Haus - ca. 5-6 Jahre bin ich nun am Punkt angelangt, erst wieder „lernen“ zu müssen (so dämlich das auch klingen mag), mich zu entspannen. Nach dauernd nur rackern rackern, planen, Sorgen machen fällt das schwer. Ich merke auch bei mir eine Art Außenorientierung. Es ist sicher auch so, daß ich schon gerne Kinder hätte, jedoch war bis jetzt zu wenig Zeit (ich bin kurz vor 30 u. verheiratet). Möglich, daß das ein Grund dafür ist, daß ich mich nach außen orientiere um nicht zu Grübeln.
Jedoch finde ich es mittlerweile - trotz sehr guter Ehe - eigenartig, daß ich diversen Freundinnen von mir mails schreibe u. mich ärgere, wenn sie nicht bald zurückschreiben bzw. wenn auch mal niemand zurückschreibt. Ich frage mich selbst, was ich mir davon erwarte, denn wie die Kommunikation abläuft weiß ich eh u. das ist auch nichts bahnbrechendes.
Ich schaffe es nicht, den PC am Wochenende einfach mal nicht aufzudrehen u. aufs Web-Schnapsen zu verzichten.
Ich habe verheiratete Bekannte, wo die Frauen schon den 3. Studienzweig ausprobieren, max. 1/2 - 1 Jahr bis jetzt arbeiten waren … Diese Frauen haben ein Selbstbewußtsein, daß man nur „neidig“ werden kann, jedenfalls wirkt es so. Ich frage mich oft, wie sie den Tag verbringen!!!
Ich meine, ich gehe vollzeit arbeiten, teile mir den Haushalt mit meinem Mann, habe ein Haustier u. ein bissl ausruhen muß ich mich auch am Wochenende, also müßte ich doch viel weniger Zeit haben als andere.
Sicher, ich bin eine „Schnelle“ u. kann mir das auch nur äußerst äußerst schwer abgewöhnen. Vor 2-3 Monaten beobachtete ich eine Frau, die nach ihrem Einkauf beim Supermarkt alles ganz geruhsam u. beneidenswert ruhig in ihr Auto räumte. Ich nehme mir ein Beispiel daran. Es ist meiner Meinung nach sehr viel wert, für sich selbst Entspannung zu finden.
Und wie gesagt, momentan bin ich nicht wirklich so entspannt, aber ich hoffe am besten Wege dorthin 
Gebt ihr mir ein paar Tipps?
Liebe Grüße
Michaela
P.S. Wenn ihr meint, ich sollte mir ein Hobby zulegen, dann kann ich sagen, das habe ich auch schon bedacht. Puzzles legen ist zwar doch nicht ganz so entspannend wie ich dachte, sondern eher sehr „spannend“, ob man die richtigen Teile findet, aber ich habe auch einige andere Hobbies, nur entweder ich bin zu müde dafür oder wieder mal in voller Arbeitsaction. 
Ich möchte noch etwas dazu sagen, daß vielleicht hier manche antworten könnten „andere halten das alles ganz locker durch“ etc. Bitte ja, gibt es sicher solche Menschen u. sicher auch nicht wenige, ich gehöre offenbar nicht dazu, denn ich bin nachdem sich die Arbeit ein wenig gelichtet hat, irgendwie in ein Loch gefallen …