ja - sei einfach Du selbst wenn Du mir antwortest
Hallo Stefan!
Mein Gott, wäre nur ein Bekannter so, wie du dann wären wir
entspannter!
Und glücklicher vermutlich!
Dankeschön, ich finde dich auch sehr interessant. Jetzt nicht
nett u. aufgesetzt gemeint, sondern to-tal ehrlich!
das freut mich
Bevor ich mich einen Abend lang über das Dauerarbeitsproblem
eines Bekannten unterhalte, wenngleich ich weiß, daß ihm meine
etwaigen Probleme in der Arbeit nicht die Bohne interessieren,
redete ich viel lieber über das, wie jemand zu einem
Amokläufer werden kann.
Das wäre hochinteressant. Die meisten sind wirklich zu faul u.
zu ängstlich sich über so etwas zu unterhalten.
Ja, wirkliches Interesse ist selten, scheinbar!!!
Jetzt stellt sich nur die Frage, wer ist glücklicher, wir oder
die anderen. Ich denke fast schon die anderen.
ich habe ziemlich lange unter meinem „andersein“ gelitten
aber mittlwerweile habe ich es ganz gut auf der Reihe.
Denn so ein tiefgründer Geist wie wir es sind ist natürlich
auch nicht immer einfach.
Es besteht zumindest die Gefahr das man vor lauter Erkenntnis
über die „Schlechtigkeit“ der Welt in Depression verfällt.
Es muß aber nicht zwangsläufig passieren.
Ich selbst empfinde mich nicht (mehr) unglücklicher als andere Menschen. Ich würde mein Leben beschreiben als: die Kontraste sind
stärker. Und das finde ich reizvoll.
Ja, aber andererseits denke ich mir, wenn sie sich nicht mal
alleine ihre schlechte Seite anschauen, dann, ja, was machen
die denn dann den ganzen Tag??? Ich verstehe das irgendwie
nicht.
Ich vermute sich auf IHRE Art mehr oder weniger auch wohlfühlen
wenngleich das bedeutet die Schattenseiten auszublenden.
Sie Pflegen Ihr mehr oder weniger geschöntes Selbstbild
so wir wir beide auch - wir Pflegen halt andere Stellen.
Über deine „Kostprobe“ bzgl. meines 1. Postings mußte ich
lauthals lachen u. habe gleichzeitig profitiert,
das freut mich - ja das finde ich wirklich schön das Ehrlichkeit
auch zum Lachen bringen kann
denn du hast
recht u. sowas auf die Art ging mir auch schon beim Schreiben
dieser Zeilen durch den Kopf. NUR ich bin froh, daß ich es
irgendwie drüberbringen konnte, weil ich normal immer vom
1000. ins 1 komme u. dann am Wesentlichsten total vorbeirede.
Es ist auch eine Möglichkeit sich auszudrücken.
Vielleicht war es sogar gut so.
Weil ich immer denke, jeder muß möglichst viel Informationen
haben, um mit mir über ein Thema sprechen zu können und auch
einen Eindruck von mir,
ja das ist schon richtig - es kann sich aber auch über nachfragen und nachspüren entwickeln.
aber ich denke, dazu ist meine
Schuhgröße unwesentlich. gggg
kann sein - weiß ich nicht
Ich bin auch für herzerfrischende Klarheit wie du es nennst u.
ich finde diesen Ausdruck gut. Die Frage ist nur wirklich
„wirklich immer“?!
Nein nicht immer. Wie schon gesagt viele Menschen würden es
als persönliche Zurückweisung interpretieren und ich habe mit einiger Mühe lernen müssen das z.B. , im Arbeitsleben bestimmte
Regeln gelten die ich einhalten sollte wenn ich meinen Job behalten und gut mit den Arbeitskollegen auskommen möchte.
Aber wie du sagst, das Beispiel mit dem
Anruf „möchtest du mit Essen gehen“, das praktiziere ich jetzt
mit einer Freundin, wir sind ganz offen, ich fragte sie heute
„möchtest du auf 1-2 Std. quatschen kommen“. Sie sagte, es
paßt grade nicht so gut, denn ihre Schwester kam vom Urlaub u.
sie tanzte gerade mit ihrem Patenkind. War kein Problem für
mich. Wie sie mich jedoch fragte, ob wir uns für unter der
Woche etwas ausmachen, war ich mir auch nicht sicher, ob ich
Zeit finden würde, habe grade Urlaub u. da möchte ich die
Nachmittage nicht verplanen, um flexibel zu sein. Und das
sagte ich ihr auch ehrlich, aber das ist die einzige in meiner
Umgebung, mit der man das so auf die Art „praktizieren“ kann.
Ich habe das so auch noch nicht ausprobiert -
aber vielleicht geht es diese Ehrlichkeit auch mit anderen zu
praktiezieren. - Auch wenn es bedeutet das sich der andere
zunächst einmal zurückgewiesen fühlt - vielleicht kann man
im Anschluß daran erklären wie man es tatsächlich gemeint hat.
Eben nicht als Zurückweisung sondern als authentische Reaktion
in diesem Moment. Die jedoch nichts mit der Grundlegenden Sympathie für denjenigen Menschen zu tun hat.
Es kann eine Chance sein diese andere Art des miteinander
umgehens zu vermitteln - aber ich muß gestehen ausprobiert
habe ich es noch nicht.
Weißt du, manchmal beneide ich Tiere, die nicht denken können.
Sorry, ich möchte mich nicht „versündigen“, aber es ist so.
Ja kann ich verstehen.
Dazu fällt mir eine Textzeile von Wolf Maahn ein
manchmal wünschte ich ich wär ein Tier oder Mitglied in irgendeiner rosigen Sekte dem das Glück nur so aus den Augen stiert…
(muß Lachen über die Formulierung)
Das unglücklich sein ob des Nachdenkens ist wohl der Preis
den man bezahlt. Aber das immerzu nur oberflächliche „in Watte gehüllt sein“ möchte ich trotzdem nicht.
Ja, viele Menschen fühlen sich schnell vor den Kopf gestoßen,
machen es selbst aber dauernd bei anderen. Viel austeilen u.
nichts einstecken. Ich hasse das.
Ist es wirklich so? das die anderen nur austeilen und nicht einstecken können?
Ich persönlich glaube wenn man etwas hasst, dann ist es auch des öfteren etwas das man an sich selbst nicht wahrhaben möchte.
Keine Ahnung ob es in DIESEM Fall bei Dir so ist. Jetzt komme ich
mir altklug ratgeberisch vor - aber ich schreibe es trotzdem
Prüfe mal aus einer Dir selbst neutral und wohlwollenden Haltung heraus ob das zutreffen könnte?
Ja, die Spreu trennt sich vom Weizen, aber da wird so gut wie
nichts überbleiben u. dann fühle ich mich auch wieder mies.
Für mich war es ein großer Fortschritt zu erkennen das ich ein
ganz starkes Bedürfnis danach habe als GANZE Person mit Stärken UND Schächen wahrgenommen zu werden. Ich wollte das mit allen
Menschen so erreichen an der Arbeit ebenso wie mit Bekannten und Freunden.
Irgendwann bin ich zu der Erkenntnis gekommen an der Arbeit gehört das nicht hin - zumindest wollen es die Kollegen nicht. Sie möchten das hätschel-tätschel-Spiel spielen.
Wenn man es an der Arbeit eträglich haben will muß man das Spiel mitspielen. Es wäre mir tausendmal lieber ich müßte nicht mitspielen - aber als Einzelner würde es über meine Kräfte gehen
alle Kollegen ständig mit Authentizität zu konfrontieren.
Wie machst du denn das jetzt? Hast du ne Partnerin, wenn ich
so fragen darf oder eben nur „Bekannte“, die du hin- u. wieder
siehst?
Ich bin verheiratet und kann in dieser Beziehung Lebe ich meine
Vorstellung relativ weitgehend so Leben wie ich das möchte.
Ansonsten bin ich ziemlich genügsam was Freunde und Bekannte angeht. Ich habe aber in einer jetzt ca. 3-4 Monate zurückliegenden Krise gemerkt das es sehr hilfreich ist wenn man Freunde hat mit denen man offen umgehen kann.
Wenn ich daran denke, bei meinen Bekannten anzufangen, wie ich
Kommunikation gut finde u. wie nicht, dann werden mich alle
blöd ansehen u. tuscheln „spinnt sie schon ganz“?
Nun ja traust Du Dich nun „die Spreu vom Weizen“ zu trennen oder nicht ? Vielleicht ist es INSGESAMT gesehen ja doch besser für Dich an dieser Stelle Kompromissen einzugehen.
Außerdem
schwingt bei mir immer eine gewissen Unsicherheit dabei, „kann
ich das was ich verlange selbst auch halten“?
Oh ja das kenne ich - da hat man so Hohe Ideale und kann Sie dann selbst nicht einhalten.
Bei mir ist es so das sich die Hohen Ideale mittlerweile relativiert haben. Ich gestehe anderen Unvollkommenheit in Richtung Ooberflächlichkeit zu - und siehe da - ich selbst muß
auch nicht mehr STÄNDIG so hohen Ansprüchen genügen. Ich strebe danach mich in diese Richtung zu entwickeln aber ich muß es heute noch nicht perfekt können.
So eine Ultra-Kurzangebundenheit ist kein Problem für mich,
wenn ich auch das Recht dazu habe. ZB wenn ich meinen
Schwiegervater anrufe (fürchte ich bin schon wieder zu offen
gg)
Ich sehe das so:
Es ist eine Frage sich in Deinen Schwiegervater hinein zu versetzen und zu sich zu fragen:
finde ICH SELBST es immer noch in Ordnung das öffentlich im wer-weiss-was-Forum zu scheiben wenn ich wüßte mein Schwiegervater wüßte das ?
Das ist jetzt auch so ein Anspruch dem ich selbst nicht immer gerecht werde. Und trotzdem macht er für mich Sinn ihn als Ziel
zu haben.
Gedankenwechsel:
ich habe auch schon überlegt ob wir die weitere Kommunikation
auf die private Basis von emails verlegen sollen. Die anderen würden das wahrscheinlich Schade finden trotzdem wenn ich es für richtig halte zur emails zu wechseln habe ich das recht dazu. Aber ich gehe zunächst mal weiter die Risiken ein die mit dieser Offenheit im Forum verbunden sind.
u. ich möchte mit ihm reden u. er hat keine Zeit, dann ist
das Gespräch gleich aus, auch wenn wir länger reden u. es
freut ihn nicht mehr. Bumm, baba, schön´ Tag noch. TütTüt.
Letztes mal, sprach er mit meinem Mann, dieser sagte ihm, wir
kriegen in wenigen Minuten Besuch. Wie dieser Besuch dann da
war, rief er mich an u. meinte „ob ich eh Zeit hätte“ u. ich
„nein, ich habe Besuch“, er: „aha, gut, dann ein andermal“,
legt auf. Ruft aber dann nach 10 Sek. bei meinem Mann am Handy
an, das „zufällig“ auch in der Küche lag. Und so ähnlich ging
es dann den ganzen Tag, er rief an, ich drückte auf Abweisen
(es war keine Notsituation, da bin ich natürlich schon für ihn
da), er rief wieder an … Was soll ich dazu noch sagen. Dann
hat mein Mann mit ihm 10 Minuten gesprochen u. dann war
halbwegs eine Ruhe. 
Ja, du hast Recht, daß man sich eigentlich bei einer
Freundschaft nicht jedesmal u. jede Minute aufs neue seine
Sympatie etc. versichern muß. Das stimmt. Nur praktizieren tut
das auch niemand. Jeder hat ne Maske auf. Pfui.
Ich denke diese Abwertung die Du zum Beispiel mit „Pfui“ zum Ausdruck bringst ist ein Teil des Problems
Ich sehe das so:
je mehr die verschiedensten Verhaltensweisen SEIN DÜRFEN auch die des Maske aufsetzen - und diese Verhaltensweisen keine Abwertung der Person bedeuten
desto eher können wir Menschen uns diese „Schattenseiten“ ansehen eben weil unsere Persönlichkeit nicht angegriffen wird.
Je mehr es einem Menschen gelingt beim Ansprechen dieser Schattenseiten GLEICHZEITIG rüber zu bringen Du - mein Gegenüber bist als PERSON vollkommen Ok - ich lasse Dich sein wie Du bist
desto leichter wird es für denjenigen sein sich mit seinen Schattenseiten auseinander zu setzen.
Manchmal fällt mir dazu als Bild ein:
Wenn ich einmal selbst Kinder haben werde - würde ich gerne immer in der Lage sein zu ihnen zu sagen - Du als Person bist Ok
konkretes Beispiel:
gütige Stimme „im Grunde meines Herzens habe ich Dich lieb einfach weil Du ein Mensch bist“
wütende Stimme: „aber im Moment nervt mich Dein … total !!!“
Hör auf damit !!!"
Weil ich heute so verzweifelt war habe ich bei einer
„Kummernummer“ angerufen, die Dame, die selbst sagte sie sei
„jenseits der 40“, vielleicht war sie auch schon 60, meinte,
man müsse eben bei Bekannten sich auf Allgemeinkommunikation
umstellen u. man dürfe sich wirklich nur ausgewählten Leuten
öffnen.
Kein Mensch muß irgendwas müssen
außer vielleicht bereit sein mit den Konsequenzen seines Handelns klar zu kommen was immer diese auch sein mögen.
Naja, da habe ich gar keine Lust mehr Bekannte zu
haben.
Was ist denn das kleinere Übel für Dich
weniger Bekannte oder Maske aufsetzen im Kontakt mit Ihnen?
Sie hat sicher recht u. ich sollte mir ihre Sätze jeden
Tag „einhämmern“, aber nunja leicht ist es nicht.
Glaube ich verstehen zu können weil es mir auch lange viel so ging und heute manchmal immer noch so geht
Denn ich bin
selbst leider ein „Mittelpunktsmensch“ u. brauche schon auch
Leute um mich rum, kann aber wie gesagt trotz „Mittelpktsm.“
zuhören, aber wenn mir dann niemand zuhört zucke ich aus.
Was meinst Du mit „auszucken“ ?
Wirst Du dann wütend oder oder ziehst Dich zurück?
Hier scheint mir ein vielversprechender Ansatz zu sein.
Wie ist das genau -
und Was ist das genau das beim „Mittelpunkt sein“ rüberkommt ?
Je klarer Du Dir darüber bist desto mehr Möglichkeiten kannst Du Dir überlegen wie Du das tieferliegende Bedürfnis auf weiteren ZUSÄTZLICHEN Wegen bekommen kannst
Meta-Ebene, das sagt mir jetzt nicht unbedingt was. Erklärst
du
es mir?
Ja gerne
Ich meine damit darüber sprechen WIE man gerade eben miteinander
gesprochen hat.
Beispiel ohne Bezug zu unseren Postings:
Zwei Menschen unterhalten sich über Thema xy. Man hält Inne
redet zunächst nicht weiter über den Inhalt xy sondern über die ART und WEISE wie man sich unterhalten hat.
Ich habe Deinen Tonfall mit dem Du mir geantwortet hast als aggresiv enpfunden und dann schrecke ich davor zurück Dir weitere Details zu erzählen…
Man schaut sich quasi „von oben“ die nicht-inhaltlichen Aspekte
des Gespräches an.
hm - jetzt weiß ich in meiner Erklärung erst mal nicht weiter
Wenn es noch nicht ganz klar geworden ist frage bitte weiter
Beim Lesen deiner Zeilen ist mir bewußt geworden, wie leicht
wir wirklich glauben, den anderen zu verstehen, aber du hast
ganz recht, es bedarf Nachfragen, um sich wirklich ein
ehrliches Bild machen zu können. … Habe ich hin- u. wieder
rückgefragt? … Ja, doch, denke schon. Ich muß mich selbst
mal beobachten.
Ich sehe schon, ich bin klar, brabble nur eigentlich wieder zu
viel, sorry deswegen.
nö fand ich jetzt nicht - ich fand das jetzt für mich ganz Ok und interessant.
Möglichweise findest Du meine Art zu schreiben jetzt auch irgendwie komisch oder unangemessen. Mein Standpunkt dazu ist
das ist der „Preis“ für spontan sein und authentisch sein.
Noch was, ich für mich denke mir halt nun mal, „ok, weniger
treffen“, einen „gemeinsamen Urlaub“ haben wir abgewendet, wo
Bekannte wieder wie letztes Jahr gemeinsam mit uns wegfahren
wollten, da waren wir „egoistisch“ u. sagten „nein, es geht
nicht“. Puh, zum Glück! Ein bißchen Nachgeschmack ist bei den
Bekannten schon geblieben, aber egal, das müssen sie
aushalten.
Ja genau
Ja, ich frage mich eben, soll ich der Bekannten zB mal sagen.
„Du, es ärgert mich richtig, daß du dich an nix erinnern
kannst, was ich dir erzählt habe, ich interessiere dich
scheinbar nicht die Bohne.“
Die erste Hälfte des Satzes finde ich gut - Er sagt etwas darüber wie Du DICH SELBST fühlst.
Der zweite Teil des Satzes macht eine ziemlich absolute Aussage über den Anderen das kann Dein Gegenüber ziemlich leicht als
Angriff auf seine Person verstehen. Wenn er über sehr viel Selbstbewußtsein verfügt wird es ihm/ihr 20 m am Arsch vorbei gehen. Wenn er/sie weniger selbstbewußtsein hat wird er sich möglichweise getroffen fühlen.
Wenn Du Dein Anliegen konsequent über Ich-Botschaften rüberbringst
ist es für Dein Gegenüber leichter. Es gibt vermutlich aber auch Menschen die sich auch dann noch getroffen fühlen.
Dann müßte eine wohlwollende „ich mag Dich“ Ausstrahlung rüberkommen damit Sie Deine Botschaft wirklich an sich heranlassen.
Und dann wird es sicher auch ab und zu Menschen geben die selbst unter diesen Randbedingungen die eigentliche Botschaft ausblenden oder ähnliches. Dann hat das - meinem Verständnis nach - seine Ursache darin das sie ein so starkes sie sie sich selbst abwertendes Über-Ich haben das es die Positive Grundbotschaft von Dir platt macht.
Keine Ahnung ob das jetzt psychologisch wissentschaftlich haltbar ist. Es ist das wie ich es mir erkläre.
Nur, ob man da nicht auch differenzieren sollte, ob man sich
auf eine derartige Konfrontation einlassen will oder nicht
doch den „diplomatischeren Weg geht“.
Da gibt es doch ganz viele Zwischenstufen
zwischen gandenlos die ungeschminkte Wahrheit um die Ohren ballern und Arschkriechen
Sicher, vermutlich von
Situation zu Situation unterschiedlich handhaben. Kommt mir
aber sehr schwer vor.
Vielen Dank Stefan für deine Offenheit, die hat wirklich irre
gut getan
muß lachen und ich freue mich
u. am liebsten würde ich so manchen Leuten dein mail
weitersenden (zwinkert u. grinst)
Das wird des öfteren nichts bringen.
Es bedeutet ja, das Du die Leute mit einem Defizit von Ihnen selbst konfrontierst.
Und die Menschen die sich selbst abwerten sobald
sie ein Defizit an sich endecken werden das als sehr unangenehm
empfinden und dem ausweichen.
Deshalb bin ich der Meinung, das man gerade bei solchen Menschen
sehr viel wohlwollen aufbringen muß wenn man ihnen ermöglichen
will sich in diese Richtung weiterzuentwickeln.
Ich und Du finden das gut und wichtig sich in DIESE Richtung zu
entwickeln - und - ich bin überzeugt es würde eine Menge Probleme auf dieser Welt lösen wenn die Menschheit DAS wichtig nehmen würde -
aber andererseits gestehe ich allen Menschen einen freien Willen zu - was ist wenn Sie sich nicht in diese Richtung entwickeln wollen? Wo hörs einen Impuls in diese Richtung geben auf und fängt Gängelung oder Zwang an?
Ich habe ziemlich lange gebraucht um das zu begreifen.
Ich und Du nehmen eine solche Mitteilung vermutlich ganz anders wahr. Für mich (Dich?) ist es willkommene Rückmeldung:
„Aha - so kann ich mich weiterentwickeln / verbessern“
Andere Menschen denken möglicherweise so darüber:
„Oh Gott ich kann das nicht - Scheiße mein (blütenweißes) Selbstbild ist in Gefahr schnell weg damit!“
Seufz - Achja das ist schon manchmal anstrengend mit der Verschiedenartigkeit der Menschen.
…
So jetzt fallen mir die Augen zu und ich gehe ins
Bett
Viele Grüße
Stefan
Michaela
P.S.: oh lala was für ein langes posting
aber ich lasse es jetzt so