Männer und ALkohol

Huhu!

Nachdem ist heute nacht mal wieder das zweifelhafte Vergnügen hatte, ein paar ‚Männer‘ von einer Party abzuholen frage ich mich folgendes:
Warum zum Henker saufen Männer immer einen zuviel?
Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber in den allermeisten Fällen sind es Männer, die tierisch breit sind. Warum können die nicht einen vorher aufhören? Ist Ko*** so schön? *zweifel*
Ich hatte ja auch schon mal etwas viel getrunken, aber ich möchte eigentlich am nächsten Tag immer noch wissen, was passiert ist und zudem nicht den Tag erledigt im Bett verbringen.

Ist das so ein typisches Männlichkeitsritual? Wer am meisten saufen kann ist der King im Hühnerstall? Saufen ist cool und männlich?

Bye, Vanessa

Hallo!

Nachdem ist heute nacht mal wieder das zweifelhafte Vergnügen
hatte, ein paar ‚Männer‘ von einer Party abzuholen frage ich
mich folgendes:

Wieso holst Du eigentlich stockbesoffene Männer von einer Party ab? Wenn´s Dich stört, daß die saufen wie die Blöden, warum unterstützt Du ihre Sauftouren noch, indem Du sie fährst? Das verstehe ich nicht.

Warum zum Henker saufen Männer immer einen zuviel?

Männer? Wieso Männer? Ich bin ein Mann, trinke kaum Alkohol, rauche nicht und illegale Drogen brauche ich auch nicht zum Glücklichsein. Also wieso fragst Du, warum Männer einen zuviel saufen? Und wieso eigentlich „immer“? Ich kenne Männer, die hin und wieder zuviel trinken, aber daß alle Männer immer einen zuviel trinken, das habe ich noch nicht einmal bei Alkoholikern gesehen.

Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel,

Nein. Das ist eine Platitüde. Wenn es Ausnahmen gibt, dann bestätigen sie nicht die Regel, sondern widerlegen sie. Deshalb heißen sie ja auch Ausnahmen und nicht Bestätigungen.

aber in den allermeisten Fällen sind es Männer, die tierisch
breit sind. Warum können die nicht einen vorher aufhören?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Einige Hinweise kann ich Dir nennen:

  • Gewöhnung an die Substanz
  • Fehleinschätzung der eigenen Toleranz Alkohol gegenüber
  • genetisch bedingte Appetenz zum Alkohol (male-limited type of alkoholism nach Cloninger),
  • höhere Toleranz von Männern der Droge gegenüber
  • verstärkendes Potential der Droge
  • soziale Verstärkung durch Trinken in der Gruppe
  • Sozialisation in der Weise, daß Trinken großer Alkoholmengen ein Zeichen von Männlichkeit ist (diese Sozialisation erfahren aber nicht alle Männer!)
  • deutlich späterer Eintritt aversiver Konsequenzen des Substanzkonsums im Gegensatz zum frühen Eintritt der als angenehm erlebten Konsequenzen

Der letzte Punkt beantwortet Deine Frage:

Ist Ko*** so schön? *zweifel*

Nein, natürlich nicht. Aber zum Ko**** kommt es erst relativ spät. In dem Zustand, in dem geko*** wird, sind die Herren eh´ nicht mehr Herr der Lage.

Freundliche Grüße,

Oliver

Der letzte Punkt beantwortet Deine Frage:
Ist Ko*** so schön? *zweifel*

Nein, natürlich nicht. Aber zum Ko**** kommt es erst relativ
spät. In dem Zustand, in dem geko*** wird, sind die Herren eh´
nicht mehr Herr der Lage.

.

Hallo,

kann es sein, dass du vielleicht nur mit der falschen Sorte Männer zu tun hast?

Gruss, Niels

Hi Vanessa,

wahrscheinlich trinken sie aus Frust, weil ihre Frauen/Freundinnen den ganzen Tag beim Frisör oder im Schuhgeschäft verbringen :wink:

Ciao

Uwe

Irgendjemandes Schwäche
Hallo, Vanessa!

Nicht gerade sehr differenziert… wo es doch von

immer

und

allermeisten Fällen sind es Männer

und

können die nicht vorher aufhören

und

typisches Männlichkeitsritual

und

King im Hühnerstall

nur so wimmelt.

Soll ich vielleicht mal ernsthaft darüber schreiben, wie Frauen sinnlos und ungehemmt alles nur irgendwie Essbare in sich hineinfressen und auch danach aussehen? Achte doch bitte darauf, wen Du mit Deinem haltlosen Rundumschlag ansprichst. Du meinst jemanden, vielleicht sogar welche. Ich tue das auch - und schreibe es dann so.

Gruß!
Tino

Also, ich denke, dass das Problem nicht nur bei Männern auftaucht - vielleicht liegt es an den „schlechten“ Kreisen, in denen ich mich bewege, aber sowas ist auch bei Frauen nicht gerade selten, oder? Also spätestens der Blick nach England, wo die Frauen den Männern um nix nachstehen sollte das bestätigen. Einziger unterschied ist m.E., dass Männer hinterher prahlen, wie besoffen sie waren, wie schlecht es ihnen ging, Frauen sich eher schämen.
K.

Huhu!

Achje, ihr Nasen. das war ja klar, dass ich es mal wieder ausführlicher hätte breitreten sollen, dass ich selbstverständlich nicht! alle meine und dass viel ganz anders sind und dass man auch nie verallgemeinern soll *seufz* Ich dachte der Text mit der Regel und der Ausnaheme würde reichen - mal wieder falsch gedacht. :wink:
Aber ihr wisst doch, was ich meine, oder?
Tendenzen scheint es da ja doch zu geben. Dann reden wir halt von Tendenzen. Klar kenne ich auch genügend Männer, die z.B. gar keinen Alk trinken. Um die geht es aber nicht :wink:
Aber egal wo, in welchen Gesellschaftskreisen, Altersgruppen, öffentlichen oder privaten Partys etc. ich das bisher beobachtet habe - eine total besoffene Frau habe ich noch nie gesehen. Und das wundert mich halt.

Bye, Vanessa

Huhu!

Also, ich denke, dass das Problem nicht nur bei Männern
auftaucht - vielleicht liegt es an den „schlechten“ Kreisen,
in denen ich mich bewege, aber sowas ist auch bei Frauen nicht
gerade selten, oder?

Wie gesagt, habe ich noch nie gesehen!
Aber siehste, das was du da, wenn auch in Anführnugnszeichen geschrieben hast, scheint mir irgendwie damit zutun zu haben. Betrunkene Frauen gehören zu schlechten Kreisen, während betrunkene Männer normal sind. *grübel* Ist es doch Erziehungssache?

Also spätestens der Blick nach England,
wo die Frauen den Männern um nix nachstehen sollte das
bestätigen.

Keine Ahnung, war noch nicht lange genug dort, um das erleben zu ‚dürfen‘ :wink:

Einziger unterschied ist m.E., dass Männer
hinterher prahlen, wie besoffen sie waren, wie schlecht es
ihnen ging, Frauen sich eher schämen.

Hmmh, ja, kann sein.

Bye, Vanessa

Huhu!

wahrscheinlich trinken sie aus Frust, weil ihre
Frauen/Freundinnen den ganzen Tag beim Frisör oder im
Schuhgeschäft verbringen :wink:

*lach* Das mag sein. *kicha*

Bye, Vanessa

Huhu!

kann es sein, dass du vielleicht nur mit der falschen Sorte
Männer zu tun hast?

Hmmh … also ich finde sie eigenlich fast ganz normal. :wink:
Ich meine damit ja auch nicht, dass alle Mänenr, die ich kenne sich ständig betrinken. :wink:
Meine allgemeine Beobachtung war bisher halt nur, dass ich zwar häufiger haltlos betrunkene Männer gesehen habe, aber noch nie eine Frau, die genauso blau war.
Seh ich ja an mir wenn ich was trinke. Wird mir komisch oder so, dann lege ich halt ein paar Antialkoholische Runde ein, weil es mir zu blöde wäre nicht mehr laufen zu können. Außerdem möchte ich doch am nächsten Tag gerne noch wissen, womit ich mich blamiert habe *ggg*

Bye, Vanessa

Huhu!

Achte doch bitte
darauf, wen Du mit Deinem haltlosen Rundumschlag ansprichst.

Huch, Majestätsbeleidigung? :wink: Na, ich war halt der Meinung,
dass der Satz mit den Ausnahmen wohl klar genug gemacht hat, dass ich eben nicht alle Männer meine. War wohl mal wieder falsch gedacht. :wink:
Und alles nachfolgende bezog sich somit auf die Männer, die sich betrinken. Und das das letzte eher provokative Thesen waren, dürfte ja doch eigentlich klar gewesens ein, oder? Aber wenn du die so schön aus dem Gesamtzusammenhang reisst, klingt das natürlich gleich viel fieser. Hey, so gemein bin ich auch nicht!
Okay, nur selten ,-)

Du meinst jemanden, vielleicht sogar welche. Ich
tue das auch - und schreibe es dann so.

Und hast du denn sonst vielleicht noch was zum Thema zu sagen?

Meine allgemeine Beobachtung ist bisher, dass ich zwar häufiger haltlos betrunkene Männer gesehen habe, aber noch nie eine Frau, die genauso blau war. Warum?

Kannst du das so akzeptieren? Oder sollte ich schreiben, menschenähnliche Gestalten, die wie Männer aussahen? *gg*

Bye, Vanessa

Huhu!

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Einige Hinweise
kann ich Dir nennen:

  • Gewöhnung an die Substanz
  • Fehleinschätzung der eigenen Toleranz Alkohol gegenüber
  • genetisch bedingte Appetenz zum Alkohol (male-limited type
    of alkoholism nach Cloninger),

Gibt es das wirklich?

  • höhere Toleranz von Männern der Droge gegenüber
  • verstärkendes Potential der Droge
  • soziale Verstärkung durch Trinken in der Gruppe
  • Sozialisation in der Weise, daß Trinken großer Alkoholmengen
    ein Zeichen von Männlichkeit ist (diese Sozialisation erfahren
    aber nicht alle Männer!)

Nein, ist klar. Aber sowas dachte ich mir fast.

  • deutlich späterer Eintritt aversiver Konsequenzen des
    Substanzkonsums im Gegensatz zum frühen Eintritt der als
    angenehm erlebten Konsequenzen

Äääääääääääääääääääh?!?!?!? Sie (Menschen allgmein, nivht dass ich hier wieder böse verallgemeiner :wink: )merken nicht, ab wann ihnen schlecht wird?!? Oder was heisst das übersetzt?

Nein, natürlich nicht. Aber zum Ko**** kommt es erst relativ
spät. In dem Zustand, in dem geko*** wird, sind die Herren eh´
nicht mehr Herr der Lage.

*g* Stimmt.

Bye, Vanessa

Hi Vanessa!

Ich weiß zwar nicht, ob Du eine Antwort auf Deine Anmerkungen haben möchtest, ich bin aber mal so frech und schreib´ sie einfach hin. :wink:

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Einige Hinweise
kann ich Dir nennen:

  • Gewöhnung an die Substanz
  • Fehleinschätzung der eigenen Toleranz Alkohol gegenüber
  • genetisch bedingte Appetenz zum Alkohol (male-limited type
    of alkoholism (sic!) nach Cloninger),

Gibt es das wirklich?

Worauf bezieht sich die Frage: Ob es den „male-limited type of alcoholism“ nach Cloninger gibt? Na ja, also zumindest glaubt der Cloninger daran. Seine Studien wurden aber heftig kritisiert. Ich schreibe aber trotzdem mal etwas dazu, damit Deine Vorurteile über Männer noch etwas Futter erhalten :wink:

Cloninger und Mitarbeiter (1981) nehmen 2 Typen von Alkoholismus an:

Typ I (milieu-limited type): 76% der Fälle, sensitiv gegenüber Umweltfaktoren, „harmloser“, betrifft Frauen und Männer, Beginn nach dem 25.-27. Lebensjahr, Schuldgefühle im Umgang mit der Störung, Kontrollverlust, Störungen im serotonergen und noradrenergen Neurotransmittersystem (Zusammenhang mit Depression).

Typ II (male-limited type): 24% der Fälle, betrifft nur Männer, Söhne von Alkoholikern, in hohem Maß genetisch bedingt, „ernsterer Alkoholismus“, Beginn vor dem 25.-27. Lebensjahr, keine Schuldgefühle im Umgang mit der Störung, kein Kontrollverlust, Störungen im dopaminergen Neurotransmittersystem, Anzeichen von „sensation seeking“, Konflikte mit dem Gesetz, Tendenz zu aggressivem Verhalten (Merkmale einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung).

Wohl gemerkt: Das sagt Mr. Cloninger. Ich sage das nicht. Kritik bitte direkt an Mr. Cloninger.

  • deutlich späterer Eintritt aversiver Konsequenzen des
    Substanzkonsums im Gegensatz zum frühen Eintritt der als
    angenehm erlebten Konsequenzen

Äääääääääääääääääääh?!?!?!? Sie (Menschen allgmein, nivht dass
ich hier wieder böse verallgemeiner :wink: )merken nicht, ab wann
ihnen schlecht wird?!? Oder was heisst das übersetzt?

Das steht da nicht. Ich schrieb, daß die aversiven Konsequenzen des Alkoholkonsums (z.B. Ko****) deutlich später einsetzen als die angenehmen (z.B. Euphorisierung). Das bedeutet: Die Droge macht Dich erst happy und erst später kommst Du wieder ´runter. Du weißt doch: Im Rausch meinen die Kerle, daß sie die Größten sind! Das ist die Überaktivierung erregender Neurotransmittersysteme und die mangelnde Aktivität hemmender Systeme. Also noch ein Gläschen! Und wenn´s dann zu viel wird, dann ist´s zu spät und das Jacket fängt an zu müffeln. Das Nicht-Aufhören-Können nennt man Kontrollverlust.

Daß die Menschen es nicht merken, daß ihnen schlecht wird, steht da also nicht. Allerdings ist die Wahrnehmung körpereigener Prozesse unter höheren Dosen Alkohols tatsächlich verzerrt bzw. eingeschränkt.

Freundliche Grüße,

Oliver

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Huhu!

Ich weiß zwar nicht, ob Du eine Antwort auf Deine Anmerkungen
haben möchtest, ich bin aber mal so frech und schreib´ sie
einfach hin. :wink:

Klar will ich Antworten haben, wenn ich frage!

Worauf bezieht sich die Frage: Ob es den „male-limited type of
alcoholism“ nach Cloninger gibt?

Jep, darauf bezog sich die Frage.

Na ja, also zumindest glaubt
der Cloninger daran. Seine Studien wurden aber heftig
kritisiert. Ich schreibe aber trotzdem mal etwas dazu, damit
Deine Vorurteile über Männer noch etwas Futter erhalten :wink:

*g* Danke! Ich pflege meine Vorurteile gern!

Typ II (male-limited type): 24% der Fälle, betrifft nur
Männer, Söhne von Alkoholikern, in hohem Maß genetisch
bedingt, „ernsterer Alkoholismus“, Beginn vor dem 25.-27.
Lebensjahr, keine Schuldgefühle im Umgang mit der Störung,
kein Kontrollverlust, Störungen im dopaminergen
Neurotransmittersystem, Anzeichen von „sensation seeking“,
Konflikte mit dem Gesetz, Tendenz zu aggressivem Verhalten
(Merkmale einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung).

Er sagt also, Alkoholismus ist genetisch bedingt? Und zwar eine reine ‚Männerkrankheit‘, ja? Spannend …

Wohl gemerkt: Das sagt Mr. Cloninger. Ich sage das nicht.

Schon verstanden.

Das steht da nicht. Ich schrieb, daß die aversiven
Konsequenzen des Alkoholkonsums (z.B. Ko****) deutlich später
einsetzen als die angenehmen (z.B. Euphorisierung). Das
bedeutet: Die Droge macht Dich erst happy und erst später
kommst Du wieder ´runter.

Ja, okay, verstanden.

Das Nicht-Aufhören-Können nennt man Kontrollverlust.

Gibt es denn hierzu Studien, die das im Geschlechterverhältnis mal beobachtet haben? Interessiert mich nun doch, ob meine Privatbeobachtungen mit ‚offiziellen‘ Beobachtungen übereinstimmen.

Daß die Menschen es nicht merken, daß ihnen schlecht wird,
steht da also nicht. Allerdings ist die Wahrnehmung
körpereigener Prozesse unter höheren Dosen Alkohols
tatsächlich verzerrt bzw. eingeschränkt.

Sonst würde man wohl auch kaum weitermachen.

Bye, Vanessa

bist halt unerfahren
Halo vanessa,

Aber egal wo, in welchen Gesellschaftskreisen, Altersgruppen,
öffentlichen oder privaten Partys etc. ich das bisher
beobachtet habe - eine total besoffene Frau habe ich noch nie
gesehen. Und das wundert mich halt.

Da kennst Du halt keine Punks und bei den Jugendfeten biste halt auch nicht immer dabeigewesen. Auch im manchen Dorffestzelt ist so etwas zu beobachten.

Tschuess Marco.

Huhu!

Da kennst Du halt keine Punks und bei den Jugendfeten biste
halt auch nicht immer dabeigewesen.

Ersteres stimmt, aber jugendlich war ich auch mal!

Auch im manchen
Dorffestzelt ist so etwas zu beobachten.

*grübel* Also Zeltfeste liebe ich, aber trotzdem… ich kann mich an keine haltlos betrunkene Frau erinnern!

Bye, Vanessa

Hi Vanessa!

Er sagt also, Alkoholismus ist genetisch bedingt? Und zwar
eine reine ‚Männerkrankheit‘, ja? Spannend …

Vanessa, da hast Du Dir aber wirklich die „Rosinen“ herausgepickt (sozusagen selektive Wahrnehmung). Cloninger nimmt doch 2 Typen von Alkoholismus an. Und nur vom Typ II (male-limited type) sagt er, daß dieser genetisch bedingt ist. Außerdem sagt er auch nicht, daß Alkoholismus eine reine Männerkrankheit ist, sondern daß sowohl Frauen als auch Männer sie entwickeln können (das ist Typ I-Alkoholismus nach Cloninger).

Andererseits ist es schon richtig, daß es genetische Prädispositionen zum Alkoholismus zu geben scheint. Es werden u.a. genetische Besonderheiten angenommen, die zu leicht veränderten Enzymen führen. Diese Enzymveränderungen sind dann ein Risikofaktor für Alkoholismus. Außerdem zeigen Zwillings- und Verwandtenuntersuchungen, daß es ein genetisches Risiko für Alkoholismus geben könnte.

Das Nicht-Aufhören-Können nennt man Kontrollverlust.

Gibt es denn hierzu Studien, die das im Geschlechterverhältnis
mal beobachtet haben? Interessiert mich nun doch, ob meine
Privatbeobachtungen mit ‚offiziellen‘ Beobachtungen
übereinstimmen.

Also ich kann mich z.Z. nicht daran erinnern, ob es hinsichtlich des Kontrollverlusts Geschlechtsunterschiede gibt. Es ist aber so, daß Frauen im Durchschnitt weniger Alkohol konsumieren müssen, damit der gleiche Effekt auf das Verhalten eintritt wie bei Männern.

Daß die Menschen es nicht merken, daß ihnen schlecht wird,
steht da also nicht. Allerdings ist die Wahrnehmung
körpereigener Prozesse unter höheren Dosen Alkohols
tatsächlich verzerrt bzw. eingeschränkt.

Sonst würde man wohl auch kaum weitermachen.

Wollte ich damit sagen und war die Antwort auf Deine Frage.

Freundlichen Gruß,

Oliver

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Huhu!Hi Vanessa!

*wink*

Also, ich denke, dass das Problem nicht nur bei Männern
auftaucht - vielleicht liegt es an den „schlechten“ Kreisen,
in denen ich mich bewege, aber sowas ist auch bei Frauen nicht
gerade selten, oder?

Wie gesagt, habe ich noch nie gesehen!

Och, „nie“ wuerde ich nicht sagen, aber ich gebe Dir in den Grundzuegen Recht, es ist eher bei den „Herren der Schoepfung“ zu beobachten…

Aber siehste, das was du da, wenn auch in Anführnugnszeichen
geschrieben hast, scheint mir irgendwie damit zutun zu haben.
Betrunkene Frauen gehören zu schlechten Kreisen, während
betrunkene Männer normal sind. *grübel* Ist es doch
Erziehungssache?

Stimmt, genau so wird es gesehen. Betrunkene Frauen werden als „billig“ (oder schlimmeres) bezeichnet, waehrend es bei Maennern ok zu sein scheint. Ist doch beim „Seitensprung“ aehnlich…

Also spätestens der Blick nach England,
wo die Frauen den Männern um nix nachstehen sollte das
bestätigen.

Keine Ahnung, war noch nicht lange genug dort, um das erleben
zu ‚dürfen‘ :wink:

England kann ich nicht beurteilen, aber hier auf der gruenen Insel haelt sich’s in Grenzen. Ich werde hin und wieder schief angeguckt, wenn ich ein Pint trinke - wenn ich mit meiner „anderen Haelfte“ ausgehe wird das Guinness grundsaetzlich ihm vor die Nase gestellt *g* - Frau sollte halt kein Stout trinken *kicher*

Einziger unterschied ist m.E., dass Männer
hinterher prahlen, wie besoffen sie waren, wie schlecht es
ihnen ging, Frauen sich eher schämen.

stimmt auch, denke ich.

liebe Gruesse,
Astrid
*diegernesachenmachtdiefraunichttunsollte* :wink: