Hallo Stefanie,
Da im FF-Brett gerade eine recht emotionale Diskussion über
die Begriffe „Mutterliebe“, „Mutterinstinkt“, „Vaterliebe“
läuft,
Instinkt, also der AM (Auslösemechanismus) der die lebens-u.
arterhaltenden Reaktionen steuert, dürfte bei Menschen im
Gegensatz zu Tieren anerzogen sein, also ist der
„Mutterinstinkt“ gesellschaftsgeprägt, darum auch die vielen
verschiedenen Meinungen im FF-Brett.
Wie kannst du denn ablehnen, daß wir Instinkte haben. Man betrachte sich doch einfach mal nur das Verhalten der Frauen kurz vor der Niederkunft: Nestbautrieb u.ä.
und die Mutterliebe ist eine Erfindung der Gesellschaft? Zeige mir eine Zivilisation auf dieser Welt, in der Frauen keine „Mutterliebe“ verspüren, denn erst dann hättest du recht.
Nach meiner Erfahrung ist
es einfach so, je weniger „schwierig“ Kinder in einer
Gesellschaft aufwachsen um so größer ist auch die Bereitschaft
selber Kinder zu wollen.
Nein ich denke das ist einfacher: die eingebildete Bildung und die Sattheit des Konsumtriebes lassen „echte Werte“ in den Hintergrund treten. (siehe hierzu auch Marx
)
- Liebt eine Mutter ihr Kind anders als ein Vater?
Ist eine Frau ein Mann? Nein, beide Eltern lieben ihr Kind gleich. Abgesehn von Störungen, die die Fähigkeit zu lieben beeinträchtigen. Da gibt es ja eine Menge von Gründen, die zu solchen Gefühlstörungen führen.
Es liebt ein jeder Mensch anders, Mutter und Mutter genauso
unterschiedlich wie Vater und Vater, bei mehreren Kindern
dann auch noch, geringfügig oder gravierend anders.
siehe wie vor.
Gerade bei dem Beispiel im FF-Brett habe ich nicht so recht
verstanden warum einem Vater, der Vaterliebe wie Mutterliebe
lebt einen endlosen Thread angehängt bekommt wo schon die
erste Frage lautet „Was ist eigentlich mit der Vaterliebe?“,
wenns ja eh schon dasteht, dass auch Väter sehr viel
Mutterliebe
empfinden können.
Mutter = eine Frau die ein Kind auf die Welt bringt.
Mutterliebe = ein Wesen dass aus Liebe zu einem Kind einen
großteil seiner eigenen, persönlichen Bedürfnise zurückstellt.
Falsch, hier ist der Fehler in der Diskussion insgesamt: Das materialistische Denken, daß man verzichtet, wenn man sich biologisch fortpflanzt und der Arterhaltung nachgeht und frau leidet, da sie Mutter ist. Das ist sorry „emanzenquatsch“.
- Spielt die persönliche die Erfahrung der Schwangerschaft
eine Schlüsselrolle in der Liebe zu einem Neugeborenen?
Hier werden die ersten Bindungen zu neuen mitgeboren. Im Krankheitsfall, können hier natürlich ebenso die ersten abneigungen entstehen.
Ich persönlich glaube es schon, will mich aber darüber sicher
nicht streiten, weil es da auch sehr unterschiedliche
Empfindungen gibt. Ich rede mich da leicht weil meine
Schwangerschaft geplant war, mir nicht ein einziges Mal
schlecht
war, mich mein Mann auf Händen getragen hat und die ganze
Umwelt
mich angelächelt hat wenn ich mein Bäuchlein vor mich her
geschoben habe. Ich habe die Schwangerschaft so positiv
erlebt,
nicht nur mein Umfeld war mit mir glücklich, wildfremde
Menschen haben zurückgestrahlt.
- Sind diese Erfahrungen immer (bzw. meistens) positiv?
Bei gesunden Menschen ja´!
Ich glaube du weisst auch dass das nicht immer so ist.
- Ist für eine Mutter die Trennung vom Kind grundsätzlich
schwerer zu verkraften als für den Vater des Kindes?
Viele Frauen empfinden: " Das Kind ist Teil von mir ", das sagt meiner Meinugn alles. Betrachte hierzu auch die vielen Störungen die mit dem Wort Abnabelung (vom Kind und/oder von den Eltern)
beschrieben werden.
Kommt darauf an wer sich mehr auf die Fürsorge des Kindes
eingelassen hat, gängiger Weise ist es die Mutter…aber
es gibt auch die Ausnahmen von der Regel.
Vergesst hierbei nicht die „natürliche“ Rollenteilung Nesttrieb bei der Mutter, Beschützer- und Versorgertrieb beim Vater.
gruss
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