vor ein paar Jahren habe ich in der Zeit/Faz/Südd. (weiß leider nicht mehr wo) einen Artikel über Menschen gelesen, die eine etwas außergewöhnliche Vorliebe haben - Gestank.
So wie Otto Normalverbraucher sich an Rosenduft, Weihnachtsplätzchen oder frischem Heu erfreut, lieben diese Zeitgenossen den Geruch von Kadavern, Schwefel und Ziegenmist.
Im Artikel wurde diskutiert, ob diese „Abnormität“ physisch oder psychisch begründet ist und auch der Fachbegriff für diese Neigung genannt.
Ein Freund, dem ich davon erzählt habe, will jetzt mehr Infos zum Thema, aber ich finde den Artikel nicht mehr ((
Google gab auch nicht allzuviel her…kann mir jemand von Euch weiterhelfen?
die Nase immer mit dabei
Hi Jägerin ungewöhnlicher Wörter
Osphresiolagnie (wörtl. „Riechlust“) ist der völlig überflüssige und nie gebrauchte Fachausdruck dafür, daß Gerüche Lust erzeugen. Es sind aber die direkten sexuellen bzw. sexuell stimulierenden Düfte damit gemeint.
Mir fällt da gerade das übelriechende Halogen Brom ein, dessen Namen sich IMHO von bromos - Gestank ableitet.
von βρωμος ja, aber das ist nicht „Gestank“, sondern der Sexualgeruch männlicher Paarhufer, also z.B. der nach dem asiatischen Hirsch Moschus chrysogaster benannte. Und das riecht gut! )))
von βρωμος ja, aber das ist
nicht „Gestank“, sondern der Sexualgeruch männlicher
Paarhufer,
Aha, davon wusste ich ja noch gar nichts. In verschiedensten Quellen (hab gerade noch mal im Römpp nachgeguckt) wird „bromos“(griech.) mit „Gestank“ übersetzt. Woher hast du dein Wissen?
also z.B. der nach dem asiatischen Hirsch Moschus chrysogaster benannte. Und das riecht gut! )))
Hmm, habe bisher noch keinem Hirsch an den Brunftkuglen geschnuppert, keine Ahnung also ob das im Original auch gut riecht.
Naja, wenn ich nun brombekleckert aus dem Labor komme und sich jemand über die Ausdünstungen meiner Kleidung mokiert, kann ich wenigstens sagen: „Das ist kein Gestank, das ist sexy!“ )