Therapie und Wartezeiten

Hallo an alle hier,

vielleicht kann mir ja jemand hier weiter helfen.

Nachdem ich im Februar in eine neue, mir relativ fremde Stadt gezogen (Hannover) bin, hab ich in meinem Job die Probezeit nicht überstanden und bin durch Mobbing seitens meines Chefs und einiger Kolleginnen in sehr schlimme Depressionen verfallen. Dazu gesellen sich auch vielerlei Ängste, die es mir schwer machen, ein normales Leben zu führen. Die Bedrohung durch Arbeitslosigkeit habe ich inzwischen dahingehend gelöst, daß ich versuche, mich selbständig zu machen, was mir natürlich aber auch ganz konkrete Ängste bereitet.

Zusätzlich zu den Psychopharmaka, die ich nun auf Rat meines Hausarztes und auch einer vorberatenden Psychologin nehme, möchte ich darum _furchtbar dringend_ eine Therapie machen. Diese Psychologin meinte, ich solle eine tiefenpsychologische Therapie machen.

Mit viel Mühe (Ängste, Ängste, Ängste…) hab ich es nun geschafft, dem Rat dieser Psychologin zu folgen und habe die Kassenärztliche Vereinigung angerufen, die mir Therapeuten nennen sollte, die noch freie Plätze haben. Diese habe ich auch angerufen und erfahren, daß ich vielleicht im nächsten Sommer einen Therapieplatz bekommen könnte. Es gebe eventuell noch die Möglichkeit Therapeuten zu fünf Probesitzungen aufzusuchen, da seien die nächsten freien Termine so ca. im Januar.

Ich habe die Depressionen und Ängste, die mir mein Leben soo schwer machen, aber jetzt. Ich weiß nicht genau, wie ich das ohne Hilfe und nur mit diesen Tabletten bis zum Januar oder gar zum Sommer schaffen soll.

Darum meine Frage, ob es nicht irgendeine Möglichkeit gibt, eine Art Krisenintervention zu bekommen/machen, die auch ein wenig kurzfristiger möglich ist.

Ich würde mich freuen, wenn ich vielleicht hier ein paar Tips bekäme, die mir weiterhelfen.

Danke schon mal

und Gruß

Heidrun

Hallo Heidrun,
ich rate Dir „auf eigene Faust“ (also per Therapeutensuche.de oder Telefonbuch oder Hören-Sagen) eine(n) Therapeuten/in zu suchen. U. U. hast Du Glück und es wird gerade zufällig ein Platz frei - Versuch es !!!
Im Allgemeinen möchte ich dazu Mal bemerken, dass es doch in diesem unserem Lande vermeintlich allen sooo gut geht - nur freie Therapieplätze findet man kaum ?!

Hallo Heidrun,

in Deiner momentanen Situation ist es (relativ) schwierig, eine Selbstständigkeit zu etablieren. Diese ist in den meisten Fällen sehr fordernd und bei psychischer Problematik kann die zur Zerreisprobe werden. Vergiss in einem solchen Fall nicht, auf jeden Fall entsprechende Versicherungen zu Deinem Schutz abzuschließen (Berufsunfähigkeit, Krankentagegeld etc.).

Als Hilfestellung kann man im Übrigen u.U. auch auf die Unterstützung durch das Arbeitsamt zählen: Wenn man erstmals selbstständig tätig wird, fördert das Arbeitsamt bei realistischer Umsetzung / überzeugendem Konzept die Selbstständigkeit dadurch, daß es in den ersten 6 Monaten der Selbstständigkeit das Arbeitslosengeld weiterzahlt (ich glaube, dazu kommen noch 70% oben drauf), egal was Du in dem Zeitraum an Einnahmen hast. Nähere Informationen hierzu hat das Arbeitsamt oder die IHK.

Aber das nur als praktische Tipps.

Solange Deine Depression und oder Angst noch nicht allzuschwer ist, ist es wesentlich wichtiger, diese THERAPEUTISCH zu behandeln als MEDIMENKATÖS (wenn es sich um eine sozial bzw. psychisch bedingte Depression handelt). Im Gegensatz der tiefenpsychologischen Therapieformen ist mit sicherheit und gerade bei Ängsten zunächst die „kognitive Verhaltenstherapie“ die Therapieform der ersten Wahl, da hier auch Verhaltensformen konkret entwickelt / gefunden werden, um dem (Teufels-)Kreis(lauf) der Depression zu entgehen.

Angst bekämpft man am besten durch Training unter therapeutischer Anleitung oder auch therapeutischer Begleitung. Persönlich kann ich nur empfehlen, gerade bei Angstproblematiken Entspannungstechniken zu erlernen (je nach Bezug/Vorliebe entweder YOGA, Muskelrelexation nach Jakobsen, Autogenes Training etc.). Auch Selbsterfahrungskurse wie von vielen örtlichen Einrichtungen angeboten (VHS und andere) wie Alexander-Training, Bewusstseinstraining etc. können je nach Person hilfreich sein (und es bietet ANlass zur Kontaktknüpfung in fremder Stadt).

In erster Linie wäre ich darauf bedacht, zunächst einen Therapeuten zu suchen (eine Therapeutenliste erhälst du eigentlich auch beim zuständigen Neurologen/Psychiater), welcher sich auf kognitive Verhaltenstherapie versteht. Um zunächst Strategien und Taktiken zu entwickelt, wie man aus der Angst bzw. Depression kurzfristig herausfindet, ist dies mit Sicherheit der richtige Ansatz. Im Anschluss kann man ja immer noch auf einen tiefenpsychologischen Ansatz ausweichen, um profilaktisch weiteren depressiven Phasen vorzubeugen.

Kompetente Hinweise (ich bin eher Laie/Betroffener) gibt Dir evtl. auch Oliver Walter, der vielleicht besser in der Lage ist, die Vorteile der kognitiven VT zu erhellen.

Gruß und viel Glück
Patrick

Zusätzlich zu den Psychopharmaka, die ich nun auf Rat meines
Hausarztes und auch einer vorberatenden Psychologin nehme,
möchte ich darum _furchtbar dringend_ eine Therapie machen.
Diese Psychologin meinte, ich solle eine tiefenpsychologische
Therapie machen.

Hi Heidrun,

da zeigst du das größte Problem auf, daß hausärzte vielfach nicht gleich weiterüberweisen, sondern erstmal selbst rumdoktern.

Mein Tipp der dir sofort hilft:

Suche einen Neurologen, der auch pschychiatrisch und/oder therapeutisch tätig ist. diese können dann innerhalb dr normalen sprechstunden Kurztherapiegespräche ca 30. min machen, diese dann aber wöchentlich oder 14tägig.

Vergiß den Tip, das „ohne Medikation“ nur mit „Verhaltenstherapie“ anzugehen. Anfangs der Störung ist es durchaus sinnvoll mit Medikamenten die akute Lebenssituation wieder zu normalisieren. Von diesem etwas ruhigeren Hafen kannst du die Probleme dann auch besser angehen. Wenn sich dann herausstellt, daß die Therapie u.U. länger dauert, bist du jedenfalls mit den Medikamenten sozialisiert. (Daß es länger dauern kann, zeigt ja der Hinweis auf „tiefenpschychologischen“ Ansatz)

Zudem an die Fan´s der Verhaltenstherapie: Was sich über Jahre entwickelt und verborgen hat, durch eine bestimmte Situation hevortritt, kann nicht mit ner kurzfristigen Therapie von 3 Wochen behoben werden, bzw. hilft da eine Verhaltenstherapie, die in einer Klinik mindesten 8 wochen braucht und ambulant 1-2 Jahre nicht als akute Krisenbewältigung.

gruss
winkel

Hallo Winkel,

ich habe nicht empfohlen, die Medikation wegzulassen - einzig die Kombination aus Medikation und Therapie scheint mir sinnvoll - was natürlich unbedingt abhängig von Ursache und Ausprägung einer Depression/Depresiven Syndroms/Agststörung- & erkrankung etc. ist.

Da es sich bei Depressionen häufig auch um ein erlerntes Vehlverhalten handeln kann, ist die Verhaltenstherapie zunächst besonders gut geeignet.

Angesichts der im Ausgangsposting geschilderten Lebenssituation bzgl. geplanter Selbstständigkeit scheint zunächst eine schnell wirksame Therapie angezeigt, damit sich die sozialen Umstände nicht weiter verschlechtern und somit zu einem zusätzlichen Problem werden (können). In der Verhaltenstherapie besteht zudem die Möglichkeit, Verhalten, welches man als Selbstständiger dringend benötigt (Selbstbewusstsein, Überzeugungskraft, Stabilität) u.U. auch trainieren kann - nach Möglichkeit im „Rollenspiel“.

Depressionen wirken sich auf dieses „Verhalten“ eher nachteilig auf, deswegen ist es wichtig zu lernen, daß man trotz depressiver Erkrankung/Störung die Erfahrung zu machen, daß man trotzdem in einigen Situationen kompetent und überzeugend auftreten kann.

Was die Verhaltenstherapie und ähnliches anbelangt, so schaue doch auch einmal auf folgende Seiten:

http://www.kompetenznetz-depression.de

und besonders hier:

http://www.kompetenznetz-depression.de/depression/de…

Von der Kompetenz dieser Seite bin ich persönlich ziemlich überzeugt.

Ich würde zudem empfehlen, diese in die LINK-Liste aufzunehmen.

Diese Seite gibt übrigens auch Dir, liebe Heidrun, einen guten Überblick über das, worüber hier schon wieder diskutiert wird.

Gruß
Patrick

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Hallo Heidrun!

Es ist sehr begrüßenswert, dass Du zusätzlich zu der (wohl mittlerweile obligaten?) Psychopharmakotherapie eine therapeutische Intervention anstrebst.

Die Wartezeiten sind in der Regel so lang, wie man Dir sagte - möglich ist aber manchmal eine kurzzeitige therapeutische Intervention, z.B. in form von 15 Min./Woche oder ähnliche Notmaßnahmen. Ob diese Kurzzeitinterventionen dann Dir eine Hilfe sind, vermagst Du nur selbst zu erkennen. Sinnvoller für eine Krisenintervention ist der Gang zur psychiatrischen Abteilung des nächsten KH bzw. zur Psychiatrie. Dort wird man Dir mit Sicherheit weiterhelfen können.

Grüße,
Der Captain

Abstract für die private Datensammlung meiner Postings von T. Miller:
Antwort an Anfrage bezgl. durchschnittlicher Wartedauer bis zum Therapiebeginn vom 14.09.02

Hallo Winkel :smile:

zunächst einmal danke für den Tipp mit dem Neurologen. Ich werde mich gleich Montag auf die Suche begeben.

Ich möcht allerdings meinen Hausarzt verteidigen. Er hat mir damals die Psychopharmaka verschrieben, weil ich vor lauter Angst überhaupt kaum aus dem Haus kam, damit ich erst einmal ein wenig ruhiger wurde, hat aber auch gesagt, daß ich sobald wie irgend möglich eine Therapie beginnen soll. Nur leider kamen dann die Sommer- und Ferienmonate hinzu, so daß ich erst im August dieses Therapie-Vorgespräch führen konnte, was anscheinend hier Pflicht ist (ich bin allerdings nicht ganz sicher, wie das bürokratische Verfahren überhaupt läuft).

Ansonsten finde ich Deine Tipps sehr hilfreich. Danke!

Gruß
Heidrun

Hallo Patrick,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich bin gerade dabei, dieses Überbrückungsgeld vom Arbeitsamt zu beantragen, insofern habe ich schon allerlei Infos darüber, dennoch danke für die Mühe.

Ich weiß auch schon, daß ich eine Therapie wichtiger ist als diese netten Pillen, darum habe ich versucht, mich darum zu bemühen. Mein Problem liegt nun aber darin, daß ich mir nicht einen geeignet erscheinenden Therapeuten aussuchen kann, sondern daß ich nach deren Auskünften bis zum Sommer nächsten Jahres auf einen Therapieplatz warten muß. Wenn ich nun aber diese Selbständigkeit erfolgreich meistern will, und wenn ich überhaupt in der nächsten Zeit mehr Kraft haben will, dann kann ich nicht solange warten, weil ich sonst befürchte, daß ich von all den Ängsten und von den Depressionen eher gelähmt bin. Darum wollte ich hier eigentlich vorrangig Tipps erbitten, wie man diese Wartezeit abkürzen könnte…

Dennoch danke und Gruß

Heidrun :smile:

Hallo :smile:

Erst einmal danke für Deine Antwort. Ich verstehe allerdings eines nicht: Du schreibst:

Sinnvoller für
eine Krisenintervention ist der Gang zur psychiatrischen
Abteilung des nächsten KH bzw. zur Psychiatrie. Dort wird man
Dir mit Sicherheit weiterhelfen können.

Meinst Du damit, daß ich mich nach einer stationären Therapie erkundigen soll, oder meinst Du, daß die Möglichkeiten haben, wie man ambulante Gesprächstermine schneller bekommen kann? Eine stationäre Therapie kommt für mich im Moment gar nicht in Betracht, weil ich die Aufträge, die ich jetzt schon im Vorwege zu meiner Selbständigkeit bekommen habe, danach nicht mehr habe. Und ich habe leider die Erfahrung gemacht, daß man als neuanzustellender Arbeitnehmer eine stationäre Therapie tunlichst weglügen sollte, da man sonst keine Chance hat. Dies würde mir dann vielleicht seelisch-gesundheitlich weiterhelfen, danach aber in einen sozialen Problemfall verwandeln. Das möchte ich lieber vermeiden.

Aber wie gesagt, vielleicht meintest Du ja was anderes…

Gruß

Heidrun

Hallo Patrick!

ich habe nicht empfohlen, die Medikation wegzulassen - einzig
die Kombination aus Medikation und Therapie scheint mir
sinnvoll - was natürlich unbedingt abhängig von Ursache und
Ausprägung einer Depression/Depresiven Syndroms/Agststörung- &
erkrankung etc. ist.

Stimmt.

Da es sich bei Depressionen häufig auch um ein erlerntes
Fehlverhalten handeln kann, ist die Verhaltenstherapie
zunächst besonders gut geeignet.

Kognitive VT ist generell sehr gut bei Depression geeignet. Von mir schon zigfach in diesem Board referierte Studien zeigen, daß bei Depression folgende Therapiearten effektiv sind: 1. Interpersonale Therapie ODER Kognitive Therapie nach Beck, 3. VT nach Lewinssohn. PA wirkt kaum besser als Placebo und kann die Symptomatik sogar noch verschlimmern.

Für Winkels Problematik (er hat ja hier im Forum geschrieben, daß bei ihm eine Narzißtische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde) sieht es aber anders aus. Denn man muß ganz objektiv sagen, daß eine Narzißtische Persönlichkeitsstörung ein tiefgreifendes Muster von Gefühlen der Großartigkeit (in Phantasie oder Verhalten), eines Bedürfnis nach Bewunderung und eines Mangel an Empathie darstellt. Für solche sehr komplizierten Störungen, die so sehr mit der Persönlichkeit des Betroffenen verbunden sind, gibt es heute noch keine so guten Therapieverfahren wie z.B. für Depressionen. Tiefenpsychologische Therapieansätze sind für diese Störungsgruppe auch heute noch indiziert. Wenn also Winkel als Betroffener von der Nützlichkeit der PA überzeugt ist, dann hängt es sehr wahrscheinlich auch mit seiner persönlichen Situation und Leidensgeschichte zusammen.

Angesichts der im Ausgangsposting geschilderten
Lebenssituation bzgl. geplanter Selbstständigkeit scheint
zunächst eine schnell wirksame Therapie angezeigt, damit sich
die sozialen Umstände nicht weiter verschlechtern und somit zu
einem zusätzlichen Problem werden (können). In der
Verhaltenstherapie besteht zudem die Möglichkeit, Verhalten,
welches man als Selbstständiger dringend benötigt
(Selbstbewusstsein, Überzeugungskraft, Stabilität) u.U. auch
trainieren kann - nach Möglichkeit im „Rollenspiel“.

Ich stimme zu. In diesem Bereich kennst Du Dich aus.
Wobei ich trotzdem meine, daß VT nicht unbedingt schnell wirksam ist. Sie ist im Gegensatz zu PA schnell wirksam. Es dauert bei VT auch schon ein Weilchen.

Depressionen wirken sich auf dieses „Verhalten“ eher
nachteilig auf, deswegen ist es wichtig zu lernen, daß man
trotz depressiver Erkrankung/Störung die Erfahrung zu machen,
daß man trotzdem in einigen Situationen kompetent und
überzeugend auftreten kann.

True.

Freundliche Grüße,

Oliver

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Mein ‚Werdegang‘…
Ich stand vor kurzen ganz nah am Suizid und bin immer noch labil.

Ich habe erst einen Termin bei einem Neurologen gemacht, der überwies mich dann an eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Das war eine Woche später… Nach einem Gespräch mit ihr machte sie sich auf die Suche nach einem Therapieplatz für mich den ich nun auch habe. Meine Gesamtwartezeit vom ersten Termin beim Neurologen bis zum ersten Termin bei meiner Therapeutin dauerte 3 Wochen, obwohl die normale Wartezeit hier in der Regel 3 Monate beträgt.
Das hängt natürlich alles von der Dringlichkeit ab - nur nicht aufgeben…

Hallo!

Ich verstehe allerdings
eines nicht: Du schreibst:

Sinnvoller für
eine Krisenintervention ist der Gang zur psychiatrischen
Abteilung des nächsten KH bzw. zur Psychiatrie. Dort wird man
Dir mit Sicherheit weiterhelfen können.

Meinst Du damit, daß ich mich nach einer stationären Therapie
erkundigen soll, oder meinst Du, daß die Möglichkeiten haben,
wie man ambulante Gesprächstermine schneller bekommen kann?

Nun, sowohl als auch! Zunächst einmal werden die dort zu findenden Experten eine vollständige Diagnostik machen und Dir dann empfehlen, entweder zu bleiben, oder eine ambulante Therapie zu machen. Es existieren neben der Aufnahme möglicherweise auch Kapazitäten für eine ambulante Versorgung in der Klinik (dies ist aber nicht in jedem Fall möglich bzw. bietet nicht jede Klinik dies an). Andere Möglichkeiten sind z.B. Tageskliniken.

Eine stationäre Therapie kommt für mich im Moment gar nicht in
Betracht, weil ich die Aufträge, die ich jetzt schon im
Vorwege zu meiner Selbständigkeit bekommen habe, danach nicht
mehr habe.

Ja, eine schwierige Kosten-Nutzen-Analyse.

Und ich habe leider die Erfahrung gemacht, daß man
als neuanzustellender Arbeitnehmer eine stationäre Therapie
tunlichst weglügen sollte, da man sonst keine Chance hat.

Du bist nicht verpflichtet, den Grund für einen Krankheitsaufenthalt anzugeben - aber Du hast ganz recht, denn viele Menschen haben Vorurteile.

Grüße,
Der Captain

PS:
Abstract für die private Datensammlung meiner Posting von T.Miller:

  • Antwort auf eine Frage zu des Captains jüngsten Postings bezgl. Therapiezeiten, dabei wird ausgeführt, daß in Kliniken nicht in jedem Fall eine ausschließlich stationäre Versorgung angeboten wird; vom 15.09.02
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Hallo Heidrun,
ich wohne auch in Hannover udn habe mit dem Thema Erfahrungen sammeln dürfen. Es gibt aber einige Lebensberatungsstellen u.ä., die Dir vorübergehend ganz kurzfristig weiterhelfen können. Wenn Du mehr wissen möchtest, mail mich doch mal an.

Jörg