Loslassen

Hallöli!!

Bei mir wird es in Kürze eine Veränderung geben, und zwar werden ich in eine eigene Wohnung ziehen.

Bisher habe ich abwechselnd in München bei den Eltern meines Freundes gelebt, und bei meinen Eltern „zu hause“.

Ich habe mir immer, wenn wir in der Wohnung waren, um irgendwas zu werkeln, putzen, etc., Gedanken gemacht, warum ich eine innere Blockade zu haben scheine.
Und da ist mir aufgefallen, dass ich mein noch-zuhause, bei meinen Eltern nicht loslassen kann/will, weil ich Angst habe vor dem, was kommt, und es irgendwie noch keine Sicherheit für mich darstellt.

Was kann man da machen??
Habt ihr irgendwelche Vorschläge, Lösungen, Hilfestellungen, Rezepte??

Dankende Grüße
Berlind

Hi Berlind,

Bei mir wird es in Kürze eine Veränderung geben, und zwar
werden ich in eine eigene Wohnung ziehen.

Herzlichen Glueckwunsch!

Ich habe mir immer, wenn wir in der Wohnung waren, um
irgendwas zu werkeln, putzen, etc., Gedanken gemacht, warum
ich eine innere Blockade zu haben scheine.
Und da ist mir aufgefallen, dass ich mein noch-zuhause, bei
meinen Eltern nicht loslassen kann/will, weil ich Angst habe
vor dem, was kommt, und es irgendwie noch keine Sicherheit für
mich darstellt.

Ist schwierig, weil ich nicht glaube, dass es da ein „Patentrezept“ gibt das fuer jeden passt.

Ich bin mit 19 bei meinen Eltern ausgezogen und „musste“ ein Jahr spaeter wieder zurueck, weil ich mir allein keine Wohnung leisten konnte. Es war nicht einfach, aber ich habe ein gutes Verhaeltnis zu meinen Eltern.

Mir hat es damals ein Gespraech mit meinen Eltern geholfen, in dem sie mir gesagt haben, dass sie immer fuer mich da sein werden, komme was wolle. Das hat mir ein verdammt gutes Gefuehl gegeben und mich so manches Mal in meinen Entscheidungen beeinflusst.

Ich wohne in Irland und bin somit ein ganzen Stueck von „zu Hause“ weg, natuerlich vermisse ich meine Family und Freunde, 'mal mehr und 'mal weniger, aber ich habe meine Entscheidung in den letzten Jahren nicht bereut.

Jedenfalls wuensche ich Dir einen „gesunden Abnabelungsprozess“, wie weit ziehst Du denn von Deinen Eltern weg? Es gibt doch Telefon…:wink:

liebe Gruesse,
Astrid

Hi Astrid!

Ich wohne in Irland und bin somit ein ganzen Stueck von „zu
Hause“ weg, natuerlich vermisse ich meine Family und Freunde,
'mal mehr und 'mal weniger, aber ich habe meine Entscheidung
in den letzten Jahren nicht bereut.

hui!Das ist aber eine extrem weite Entfernung!;o)

Jedenfalls wuensche ich Dir einen „gesunden
Abnabelungsprozess“, wie weit ziehst Du denn von Deinen Eltern
weg? Es gibt doch Telefon…:wink:

Einen Abnabelungsprozess habe ich schon hintermir, da bin ich vor einem jahr nach München gezogen.
Aber bin dann eben jetzt für Studienorts und STudiumssuche wieder zurück.
Aber ich ziehe jetzt nach Göttingen und von Kassel aus ist das nicht so weit.
Die Entfernung ist ja auch egal dabei!
Telefon haben wir noch nciht, wird aber diese Woche noch kommen;O)
Vielen Dank für deine Antwort!!!

Liebe Grüße
Berlind

Hallöle,

bin vor knapp einem Jahr von zu Hause ausgezogen.
Als ich dann eine Woche vor Auszug mal angefangen habe meine Sachen zu packen war mir auch ziemlich komisch zumute… Ich dachte, ich werde mein Zimmer vermissen, die Streitereien mit meinen Brüdern usw…
Als ich dann in der Wohnung war, die ich einrichten konnte wie ich wollte, machen was ich wollte ging´s mir wieder besser.
Der erste Monat war aber schon schwer. Zum Glück zog ich mit meinem Freund zusammen und konnte mit ihm auch drüber reden.

Aber die schwere Zeit geht vorbei. Hab am Anfang jeden Tag mit meiner mutter telefoniert (vorher haben wir uns nur noch gestresst, weil ich mehr bei meinem Freund war als daheim und wg. Kleinigkeiten).
Mittlerweile telefoniere ich nur noch 1x die Woche mit meiner Mutter und genieße meine Selbstständigkeit und bin stolz drauf auch ganz alleine sehr gut zurecht zu kommen!

Also: NUR MUT! Die erste eigene Wohnung ist was ganz besonderes, das du genießen sollst!

Grüße und alles Gute
anke

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